Beiträge von Sampleman

    Bei mir verläuft der Schlauch vom Oiler an der Außenseite des Kettenrades und läuft dort in der Nut, die das Kettenrad ohnehin hat. Das Öl tropft aufs Kettenrad und wird von dort aus in die Kette geschleudert.

    Erst einmal einen Riesen-Dank für das Video. Diese Sorte Gerät hat mich schon länger interessiert.


    Dann aber eine Frage: Der Screen sieht nicht aus wie ein normaler Android-Smartphone-Screen, sondern wie ein Android Auto Screen. Insofern wundert mich, wieso da plötzlich alle Apps drauf laufen sollen, auch die, die nicht für AA optimiert sind?


    Und noch was möchte ich loswerden: Ottocast ist ja auch ein Hersteller von Wireless Carplay Dongles. Und die haben ein ähnliches Gerät im Programm. Ich habe mal ein Video davon gesehen, da konnte man wählen zwischen Android Auto oder Apple CarPlay (da arbeitet das Gerät im Grunde nur als Wireless-Dongle für ein iPhone. Außerdem hatten sie noch eine proprietäre, auf Android basierende, eigene Oberfläche. Für die gab es auch verschiedene Widgets zum Konfigurieren, unter anderem einen GPS-gestützten Tacho. Das wäre noch was, was ich toll fände: Das Navi und den Tacho groß auf dem Schirm.

    Du bist nicht der erste, der so was macht.


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    (ab ca. 2.30 min)

    In dem Zusammenhang sollte man sich merken, dass der Tempomat bei DCT-Modellen auch abschaltet, wenn man mit dem linken Zeigefinger den Hochschalt-Knopf betätigt.

    Ich glaube nicht, dass der C3 Louis Edition aus Carbon ist. Meines Wissens sind „Louis Editions“ immer technisch oder funktional leicht abgespeckte Versionen des Originals, die Louis dann besonders günstig anbieten kann. Ich glaube nicht, dass es den C3 überhaupt schon mal in Carbon gab.

    Meinen Fahrfehler, der ins Auge hätte gehen können, hatte ich mit meiner SD08 DCT am Eingang zum Hahntennjoch. Gleich die erste Spitzkehre, die ich mit meiner GS vermutlich mit offener Kupplung durcheiert hätte, habe ich mit der AT ohne Kupplung, aber mit zu viel Speed durcheiert und kam sauber und komplett auf der Gegenfahrbahn raus. Wäre da der berühmte Linienbus gekommen, wär‘s das gewesen. Kam aber nix, also weiterleben dürfen.


    Das war tatsächlich die erste Haarnadelkurve, die ich mit DCT versucht habe, und zur Tatsache, dass ich DCT in Haarnadelkurven noch nicht kannte, kam die Tatsache, dass das auch meine erste Haarnadelkurve seit bestimmt zwei Jahren war. Übung macht halt den Meister.

    Dass du was noch nie erlebt hast, bedeutet natürlich nicht, dass das noch nie passiert ist;-)


    Es gibt aber natürlich auch Geschichten, die total viral gingen und bei denen man sich fragt, ob sie sich wirklich genau so zugetragen haben. So ging vor gefühlt zehn Jahren ein Bericht durchs Netz, in dem mehrere (ich glaube: 3) deutsche Harley-Fahrer eine Tour nach Italien gemacht haben. Als sie im Warmen angekommen waren, tauschten sie ihre Integralhelme gegen Braincaps - und bekamen danach massiven Ärger mit der italienischen Polizei. Die brummten den Harley-Fahrern ein riesiges Bußgeld auf (jeder ein paar tausend Euro) und beschlagnahmte die Motorräder. Die betroffenen Fahrer bekamen 14 Tage Zeit, einen Rücktransport für ihre Motorräder zu organisieren und sie außer Landes zu bringen, sonst wären sie zugunsten des italienischen Staates versteigert worden.


    Die Geschichte ist eigentlich zu absurd, um wahr zu sein, und man fragt sich natürlich auch, was die Herren Harley-Treiber denn vielleicht zum Entgleisen der Situation beigetragen haben.


    Andererseits habe ich selbst erlebt, wie der italienische Staat mich zweimal für dasselbe Delikt zur Kasse bitten wollte. Ich weigerte mich, ein zweites Mal zu zahlen, und die Italiener eskalierten es hoch bis zum Inkassobüro. Das lässt mich den Wahrheitsgehalt von Absurdistan-Geschichten anders wahrnehmen.

    ich will nicht den Bundesbedenkenträger spielen, aber Ohrhörer, die man sich in den Gehörgang einführt, sind auf dem Mopped angeblich verboten.

    Ich möchte hier keine Werbung für Schuberth machen, aber die Lautsprecher-Vorrrüstung, die Schuberth derzeit u.a. beim C5 und E2 verbaut, muss meines Erachtens kein Grund sein, keinen Schuberth zu kaufen. Wenn ich richtig informiert bin, sind die Lautsprecher in den Schuberths im Prinzip genauso verbaut wie Nachrüst-Lautsprecher eines beliebigen intercoms. Das bedeutet, sie können bei Bedarf auch entfernt und gegen andere Lautsprecher ausgetauscht werden. Zudem gibt es von Sena wohl für ca. 20 Euro ein Adapterkabel, mit dem man die im C5/E2 verbauten Lautsprecher mit einem 3,5 mm Stereo-Klinkenstecker versehen kann, dann kann man sie an jedes Intercom anschließen, das eine 3,5 mm Buchse hat.


    Was bei Schuberth nicht geht: Man kann kein Intercom mit einem Halter an die Unterkante des Helmes klemmen, die ist bei Schuberth zu breit. Also muss man das Intercom bei Bedarf an die Helmschale kleben. Ich habe das noch nicht gemacht, es soll aber angeblich gut funktionieren.


    Was man auch immer wieder hört: Angeblich soll die Garantie verfallen, wenn man am Helm was verändert. Einerseits ist das irgendwie logisch, andererseits würde mich schon mal interessieren, ob Schuberth wirklich mauern würde, wenn die Visiermechanik kaputtgegangen ist - und sie die Halterung für ein fremdes Intercom an der Schale finden.


    Schuberth sind ja nicht die Einzigen, die ihre Helme für hauseigene Intercoms vorbereiten. Ich habe einen Caberg Sintesi, der hat auf der linken Seite ein kleines Fach mit Deckel und Schiebeverschluss zum Entriegeln. Da konnte man das Caberg-eigene Intercom „Just Talk“ einklippsen - und den Deckel wegwerfen. Doch das „Just Talk“ gibt es schon längst nicht mehr zu kaufen. Ich habe stattdessen für ein paar Euro einen winzigen USB-Empfänger und ein Paar Helmlautsprecher gekauft. Der Empfänger passt genau unter den Deckel. Der Sound ist shyce, aber fürs Navi reicht es.

    Man muss konstatieren, dass die Regeln für Motorradfahrer bezüglich Selbstschutz deutlich weniger streng sind als in anderen Ländern. So darfst du in Deutschland offiziell mit einem Römer von 1985 fahren, in Italien muss es wenigstens ECE22.05 sein. In Frankreich verlangen sie Aufkleber am Helm, in Belgien EN-geprüfte Stiefel. Was mich daran stört, das sind Bußgelder für Ausländer. Man stelle sich mal vor, französische Motorradfahrer dürften sich in Deutschland nicht mehr bewegen, weil sie keine gültige HU-Plakette haben. Die ist in Frankreich nicht vorgeschrieben, ebenso wie die in Frankreich vorgeschriebenen Helm-Reflektoren in Deutschland nicht vorgeschrieben sind.


    Ich finde, ein Schengen ohne Grenzen verkommt zur Lachnummer, wenn die Hardwareanforderungen von Land zu Land variieren.


    Dass Deutschland in puncto Zulassungsregeln weniger streng ist, zeigt sich noch an einem anderen Detail: Die Ausführungsbestimmungen zur ECE 22.06 sehen eigentlich einen Verkaufsstop für Helme älterer Normen zum 1.4.2024 vor. Jedem EU-Mitgliedsland steht frei, diese Regelung umzusetzen oder nicht. Deutschland hat sie nicht umgesetzt. Deshalb kann Louis noch einen Schuberth E1 für 350 Euro anbieten. Eigentlich könnten sie den nur noch wegschmeißen.

    Ich denke mal, die „Gefahr“ ist gering. BMW hat extra für die R18 den luftgekühlten 1800er Boxer entwickelt, mit dem sie jetzt Harley Kundschaft abluchsen wollen (weiß nicht, wie gut das bislang läuft)


    Tatsächlich hat BMW wohl eine GS auf Basis der R12 in der Mache. Das wäre lustig, die dann mal mit der R1200GS von 2011 zu vergleichen, die Motoren sind nämlich im Prinzip gleich.