Beiträge von Sampleman

    Es gibt da wohl unterschiedliche Methoden, ein Motorradgewicht zu bestimmen. Besonders lustig fand ich immer das Trockengewicht der Italiener, ohne Motoröl, Gabelöl, Batteriesäure und Bremsflüssigkeit. Ich glaube, die haben bei ihren Referenzmaschinen noch nicht mal die Lager gefettet;-)


    Interessanter finde ich ja das Gewicht "fahrbereit", und dazu gehört wohl auch ein zu 90% vollgetankter Tank. Da ist eine GS Adventure automatisch neun Kilo schwerer, weil ihr Tank eben zehn Liter größer ist als der Tank der normalen. Bei der ATAS ist der Unterschied zur AT kleiner.


    Man sollte bei Mehrgewicht auch immer fragen, wo es sitzt. Zehn Zusatzkilo beim DCT, das zwischen meinen Waden sitzt, merke ich sicherlich weniger als zehn Kilo in einem Topcase hinter mir auf Höhe meiner Schulterblätter. Auch sieben Liter mehr Sprit oben im Tank wird man eher merken.

    Aber "in der App" und "in Apple Carplay" sind zwei unterschiedliche Sachen. Und da ich auf dem Mopped mein iPhone in der Tasche habe (und nicht sehe), sehe ich nur, was mir Apple Carplay anzeigt.

    Nach meiner bisherigen Erfahrung wird von der FOBO App in Apple Carplay genau nichts angezeigt, wenn du sie nicht zufällig gerade aufgerufen hast. Ich hätte erwartet, wenn ich meinetwegen gerade mit Google Maps navigiere und das ganze Display ist voller Straßenkarte, dass bei einer Meldung von FOBO irgendwas passiert, zum Beispiel eine Pop-Up-Nachricht oder meinetwegen ein blinkendes FOBO-Logo. Doch das Einzige, was man vernimmt, ist ein deutlicher Warnton im Helm. Einmal.


    Wenn du die FOBO-App aufgerufen hast, werden Drücke und Temperaturen der betreffenden Reifen angezeigt, und ich nehme an, wenn die Werte außerhalb der eingestellten Parameter sind, dann wird das irgendwie signalisiert.

    Dass das DCT alleine zehn Kilo Mehrgewicht bringt, ist bekannt, oder? Wie viel das E-Fahrwerk mehr wiegt als das normale, weiß ich nicht. Aber im Grunde hast du bei deiner Wahl die beiden Extreme miteinander verglichen, die leichtestmöglche Africa Twin gegen die schwerstmögliche;-)

    Eine Anmerkung von mir zum bereits erwähnten FOBO Bike 2: Das habe ich mir gekauft (knapp 100 Euro), und es kommuniziert via Bluetooth direkt mit einer App auf meinem iPhone. Besonderheit: Die FOBO-App ist auch Apple Carplay-kompatibel. Das bedeutet, dass ich die Luftdruckkontrolle direkt auf dem Display meiner AT 1100 aufrufen kann. Das ist ein optischer Vorteil gegenüber anderen RKDS, die ein zusätzliches Display erfordern. Aus meiner Sicht ein weiterer Vorteil: ich kann den Luftdruck überprüfen, indem ich einfach neben dem Motorrad stehe und auf mein Handy gucke.


    Einen Nachteil gibt es auch: Wenn das FOBO unterwegs eine Meldung abgibt, löst diese eine Pop-Up-Nachricht auf dem Sperrbildschirm meines Smartphones aus, NICHT JEDOCH auf dem Apple-Carplay-Bildschirm am Motorrad. D.h. wenn ich nicht zufällig gerade die FOBO-App offen habe, werde ich optisch nicht sofort über eine Unregelmäßigkeit informiert. Ich bekomme allerdings einen Warnton im Headset.


    Wie so oft gilt also: Wer schön sein will, muss leiden;-)

    Nein, wenn wir beide ehrlich sind, dann hängt das nicht von mir, sondern von dir ab. Denn du bist derjenige, der schnell reagiert, wenn ein Thread off topic wird;-)


    Aber du hast natürlich recht: Meine Kaufentscheidung ist gefallen, und wenn Honda nicht noch eine neue, verbesserte Crosstourer rausbringt, dann werde ich mir in meinem Leben wohl keine mehr kaufen. Und Hinweise zu Rangierhilfen wird in diesem Thread wohl keiner vermuten - und deshalb auch nicht finden.

    Ich muss mal etwas spitz zurückfragen: Ist man nur dann ein echter Motorradfahrer, wenn man sein Motorrad selber wartet? :angry-tappingfoot:

    (Ist man nur dann ein echter Pilot, wenn man sein Flugzeug selbst reparieren kann? :zwinker: )


    Aber mal zur Sache: Ich schraube ungern, kann das auch nicht gut, und habe im Gegensatz zu vielen anderen Motorradfahrern auch keine halbe Doppelgarage Platz, in der ich mein Mopped beschrauben könnte. Insofern habe ich noch nie einen Ölwechsel gemacht und habe auch keinen Ehrgeiz, das zu ändern. Sicher, man spart Geld, aber wer Geld sparen will, kauft sich glaube ich weder eine neue 1300er BMW noch eine neue AT, oder?

    Wenn ich eine neue 1300er hätte, würde ich sie vermutlich auch nur bei BMW warten lassen, schon allein wegen des Wiederverkaufswertes. Meine GS war am Schluss 25 Jahre alt, da war das gestempelte Serviceheft wirklich wurscht.


    Ich fahre als Auto einen Toyota Hybrid. Die haben eine neue Garantie eingeführt, die sich jedes Jahr verlängert, wenn man den Wagen einmal im Jahr bei Toyota zur Wartung gibt. Dafür, dass das eher ein Kleinwagen ist (Polo-Format), schlägt mein Händler beim Service immer ganz schön zu, unter 600 Euro gehe ich da nie raus. Aber dafür war an dem Auto auch noch nie was dran. Es hat jetzt 135.000 km drauf, und das einzige, was ich bislang selbst machen musste, war mit dem Staubsauger einen Filter aussaugen (dafür habe ich meinen Freundlichen dann auch heftig geschimpft) und einmal eine Halogenbirne wechseln. Sonst: Nix. Es kann dir natürlich niemand garantieren, aber wenn teurer Service dazu führt, dass dein Fahrzeug das ganze Jahr über komplett störungsfrei fährt und außer Tanken und Scheibenklar nachfüllen keine Aufmerksamkeit braucht, dann ist das eine Leistung, die mir durchaus Geld wert wäre.


    (Ob BMW das mit dem "störungsfrei" zuverlässig hinkriegt, steht natürlich auf einem anderen Blatt)


    Ja, tust du:

    https://www.gs-forum.eu/thread…twin-crf-1100-neu.159652/

    Ich glaube, in vielen Bereichen ist das einfach unausweichlich. Vor 50 Jahren hatte eine Harley aus gut einem Liter 50 PS, heute holt eine AT aus demselben Hubraum doppelt so viel Leistung, produziert dabei 90 Prozent weniger Schadstoffe, springt immer an und benötigt weniger Wartung. Das kriegst du halt nicht hin, ohne dass der Motor technisch viel komplexer wird. Wenn du dir eine BMW aus den 1970ern anguckst, dann sieht am Rahmen vieles aus wie zeitgenössische Fahrradtechnik.


    Ich glaube, eine Abgasnorm Euro 5+ und selber schrauben, das schließt sich fast schon gegenseitig aus, zumal der Gesetzgeber (und die Gesellschaft) auch Wert darauf legen, dass der Bock die Abgaswerte, die er bei Auslieferung hatte, auch im Betrieb einhält.


    Was ich speziell an der AT ärgerlich finde, das ist die extrem kompliziert ab- und anzubauende Verkleidung. Das müsste nicht sein, schon gar nicht bei einem Adventure Bike. Aber okay, wer schön sein will, muss leiden;-)