Ich hab's mir übrigens gestern bestellt. Ich werde berichten, wenn es da ist.
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Schnell sind sie ja bei Amazon: Freitagnacht bestellt, am heutigen Montag da:

Die Fobo Bike 2 gibt es in silbern oder schwarz, ich hab' die schwarzen. Das Set kostet überall rund einen Hunderter.
Das ist drin in der Schachtel:

Im Hintergrund sieht man zwei Plastikschlüssel zur Entfernung der "Diebstahlsicherung", das ist eine Plastikmutter, mit der man den Sensor auf dem Ventilschaft kontert, er lässt sich dann nicht mehr mit der Hand abschrauben. Von den Muttern gibt es vier Stück, die beiden Schlüsselringe dienen dazu, die "Schlüssel" aufzubewahren. Wozu die beiden Metallteile oben in der Mitte sind, weiß ich nicht. Vermutung: Es sind Metallventile für Käufer, deren Moppeds Gummiventile haben.
Die Papier-Bedienungsanleitung ist nicht abgebildet, sie ist aber auch eher überflüssig. Man beginnt die Installation damit, dass man sich die passende App holt. Dann muss man einen Account anlegen, mit dem Account werden die Sensoren dann verknüpft.
Bei der App kann man sich ziemlich verspielen, kann ein Profilfoto eingeben und Tod und Teufel. In der App stellt man auch den gewünschten Druck für Vorder- und Hinterrad ein, plus jeweils einen unteren und einen oberen Schwellwert. Das Ganze geht halbwegs intuitiv, leider ist die App grauenhaft schlecht eingedeutscht.
Die eigentliche Montage der Sensoren ist recht simpel: Plastikkappe vom Sensor schrauben, Schutzpapierstreifen von der Batterie entfernen, Plastikkappe wieder drauf, Ventilkappe ab, Plastiksicherungsmutter draufschrauben, Sensor draufschrauben, Mutter und Sensor kontern, fertig:

Als überraschend tückisch erwies sich anschließend das Registrieren der Sensoren in der App. Theoretisch müsste man nach Aufforderung der App den "Berührungssensor" des Smartphones (was immer das sein soll) direkt auf den Fobo-Sensor halten. Praktisch geht das nicht, weil die Speichen das nicht zulassen. Ich habe mein Handy schräg reingefummelt, das ging dann erst im zweiten Anlauf.
Man sollte übrigens während des gesamten Installations- und Registrierungsprozess darauf achten, dass das Smartphone Internet-Zugang hat.
Wenn alles läuft, sieht das auf meinem iPhone 8 so aus:

Besonders schick ist natürlich die Apple Car Play Anbindung:

Was passiert, wenn der Druck zu niedrig wird, habe ich auch schon feststellen können: Wenn die App einen zu niedrigen Druck anzeigt, muss man ja am betreffenden Rad Luft nachfüllen, und dazu den Sensor abschrauben. Der registriert dann "totalen Druckverlust", und das iPhone schreit um sein Leben. Ich wusste gar nicht, wie man das abschaltet. Beim nächsten Mal schicke ich das iPhone in den Flugmodus, bevor ich mit den Ventilen rummache.
Das System taugt grundsätzlich dazu, für mehrere Fahrzeuge Profile anzulegen und so mit einem iPhone und einer App bei verschiedenen Motorrädern den Luftdruck im Blick zu behalten. Dafür ist die Bedienung der App in Apple Car Play dann nicht ganz optimal. Wählt man auf dem Display die App aus, startet erst eine Übersicht über alle Profile, aus der muss man dann das für das eigene Motorrad aussuchen und anklicken. Das ist während der Fahrt möglich, mit den Tasten am Lenker aber recht mühsam. Besser geht es im Stand auf dem Touchscreen.
Angeblich sollen die Batterien in den Sensoren bis zu einem Jahr halten. Ich werd's herausfinden.