Beiträge von Sampleman

    Nach meinem laienhaften Verständnis funktionierten Quickshifter früher eigentlich nur beim Hochschalten, imdem einfach durch kurzes Unterbrechen der Zündung ein kurzer Lastwechsel im Antriebsstrang herbeigeführt wurde, der das Getriebe so weit entspannte, dass der nächste, vorgespannte Gang reinflutschte. Für ein halbwegs geschmeidiges Runterschalten ist es - ebenfalls nach meinem laienhaften Verständnis - erforderlich, die Drehzahl des Motors anzupassen. Ab Werk verbaute Blipper machen das, indem sie Zugriff auf das E-Gas haben.


    Wie genau läuft denn das Runterschalten bei dem von dir verbauten Quickshifter eines Fremdherstellers?

    Ich habe ein Sena 5S und ein Carlinkit 4.0. Mein Sena erlaubt die Koppelung mit zwei Devices gleichzeitig. Ich wollte eine Verbindung mit meinem iPhone, weil es von Sena eine App gibt, mit der man einige Funktionen des Headsets steuern kann. Ich habe herausgefunden, dass das nur funktioniert, wenn man das iPhone als erstes Device koppelt. Das erste Device ist bei meinem Sena per Definitionem ein Mobiltelefon. Als zweites Device kann man entweder ein Smartphone oder ein "GPS-Gerät" koppeln. Ich habe festgestellt, dass der ganze Kladderadatsch nur funktioniert, wenn ich die Honda mit dem Sena als "GPS-Gerät" kopple. Das Setup hat den Vorteil, dass ich das Sena noch per App steuern kann. Und es gibt einen kleinen Nachteil: Die meisten Bluetooth-Headsets, die ich kenne, schalten automatisch nacb fünf Minuten oder so ab, wenn die Verbindung zur Gegenstelle abgerissen ist. Wenn man sein Headset also nur mit der Honda gekoppelt hat und man macht am Mopped die Zündung aus, dann schaltet nach fünf Minuten auch das Headset ab. Wenn wie in meinem Fall das Sena zusätzlich mit dem Mobiltelefon gekoppelt ist, dann schaltet da nichts von alleine ab. Mir ist auf diese Weise schon mal ein Akku leergelaufen.


    Eine Frage zu deinem Setup habe ich noch: Wie versorgst du das Smartphone mit Strom?

    Beim DCT-Reset werden die Kupplungen neu eingestellt, damit sie wieder arbeiten wie ab Werk, das ist alles.

    Das halte ich schlicht und einfach für unzutreffend. Hast du dafür eine Quelle?

    Heute erst der BEvA Pancakes gemacht (Happy wife, happy life!), dann das japanische Präzisionskrad gesattelt. Kurviger war so freundlich, mir eine 200-Kilometer-Rundstrecke von Augsburg nach Osten zu berechnen.


    IMG_0173.jpg


    Das hier war zwischen Alberzell und Singenbach im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Man beachte die aparten neuen Nebelscheinwerfer. Ich bilde mir ein, dass man mich damit besser sieht.

    Man muss sich entscheiden: Entweder beklagt man sich darüber, dass die Verkaufszahlen eines Motorrades zurückgehen, dann ist ein Grund dafür fehlende Neuerungen. Oder man findet das gut, dass es lange Produktzyklen gibt, dann darf man sich über rückläufige Verkaufszahlen nicht ärgern.


    Wie gesagt: 1.500 Verkäufe im Jahr sind in der Produktkategorie nicht übel. Honda müsste sich eher Sorgen darüber machen, dass sie von einem Brot- und Butter-Krad wie der CB 650 nicht mehr verkaufen.

    Es ist ganz natürlich, dass ein Motorrad sich am besten verkauft, wenn es neu auf dem Markt ist. Und wenn Honda über Jahre an der AT nichts weiter ändert als die Farben, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn die Verkäufe zurückgehen, denn die meisten, die etwas Neues haben wollen, kaufen es sich, wenn es neu ist. Diese Zyklen hat man bei den Autos auch, nur dass es bei Autos eher Zyklen gibt, die einen Neukauf nach einer bestimmten Zeit vorantreiben z.B. steuerliche Abschreibung.


    Und man darf nicht vergessen: Das bestverkaufte Motorrad Deutschlands hat 145 PS, die AT nur 102.