Hier in Augsburg heißt das Thema seit Wochen „50 Shades of Grey“. Es ist zum Mäusemelken.
Beiträge von Sampleman
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Jeder mag für sich selbst entscheiden, ob er nun E-Bike fährt oder voll strampelt, mir ist das wurscht, hauptsache, die- oder derjenige hat Freude und sitzt nicht täglich in der Kneipe ums Eck, säuft sich die Murmel weich und lacht am Stammtisch darüber, dass E-Bike-Fahren ja sowieso nur deppert ist.
Ich sehe Pedelecs insofern differenziert, als ich mich frage: Ersetzen sie tatsächlich Autos - und leisten damit einen tollen Beitrag zum Umweltschutz? Oder ersetzen sie konventionelle Fahrräder, die vom Nachhaltigkeitsstandpunkt her noch viel besser wären? Fakt ist, dass sich Pedelecs trotz zum Teil schwindelerregender Preise verkaufen wie verrückt, ohne dass es jemals einen Cent Förderung gegeben hätte. Angeblich haben inzwischen bereits über 20% aller Haushalte ein Pedelec. Offenbar bietet ein Pedelec seinem Käufer gegenüber dem bisherigen Standard solch einen Vorteil, dass er da zuschlagen muss. Und offenbar ist das für die Masse der Käufer bei E-Autos nicht so.
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… wenn ich mir jetzt jemand berichten könnte, dass der Adapter auch mit dem SC 1 im Schuberth funktioniert …
Das dürfte eigentlich nicht die Angelegenheit des Adapters sein. Du musst dein Headset direkt bei der Honda anmelden.
Ich probiere seit über zwei Jahren immer wieder alle möglichen Headsets an meiner AT aus und habe zwei Sachen festgestellt: Erstens scheint es eine Höchstzahl von BT-Devices zu geben, die bei der Honda registriert sein können, und zweitens muss man manchmal mehrmals probieren, bis eine Kopplung akzeptiert wird. Ich habe vor ein paar Tagen ein Schuberth SC2 an meiner Honda neu anmelden wollen. Das hat zunächst nicht funktioniert. Dann habe ich ein paar Devices aus der Kopplungsliste gelöscht, dann ging es schließlich. Ich kann es nicht beschwören, aber mehr als fünf Einträge sollte man glaube ich nicht haben.
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Das Argument zur Entsorgung bzw der Wiederverwertung der Akkus ist nicht von der Hand zu weisen, stimmt schon, aber immerhin kann ein Teil des Materials dem Kreislauf wieder zugeführt werden.
Meine Vermutung ist, dass die Akkus der Zukunft entweder aus weniger problematischen Bestandteilen bestehen werden oder besser recycelt werden. Man darf auch nicht vergessen, dass der weltweite E-Auto-Boom ja noch keine zehn Jahre alt ist, das bedeutet, dass es noch gar nicht so viele EV-Akkus gibt, die man recyceln müsste/könnte.
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... alleine die Entsorgung solcher Batterien eines Tages.
Ehrlich gesagt, das macht mir die geringste Sorge. Deine AT verbraucht 5 Liter Sprit auf 100, macht auf 100.000 km fünf Kubikmeter Benzin. We die entsorgt werden, darüber denkt auch keiner nach;-)
Ich habe mir vor 30 Jahren mein damals erstes neues Kraftfahrzeug gekauft, einen 50er Zweitakt-Roller. Der hatte zwar einen E-Starter, dennoch war das Wiederbeleben des Gerätes nach Ende der Winterpause immer ein Geduldsspiel. Allein deshalb fände ich einen E-Roller interessant. Meine AT zu elektrifizieren, das steht ja noch nicht zur Debatte.
Alles anzeigenDann informiere dich z.B. mal über den aktuellen Stand von Tesla FSD, damit kann man auch in Deutschland Probefahrten buchen. Welches Auto mit Verbrennungsmotor kann das? Selbst Mercedes ist da noch lange nicht so weit. Aber da kann ich mich natürlich auch täuschen, klär mich auf!
Über Produkte des Herrn Musk rede ich nicht so gern, seitdem er offen zum Faschisten mutiert ist. Der aktuelle Stand zu FSD ist, dass es in Europa immer noch als Level-2-System behandelt wird, was bedeutet, der Fahrer bleibt permanent in der Verantwortung für das, was sein Auto tut. Er sitzt also einerseits untätig herum und muss seinem Auto beim Fahren zusehen. Andererseits muss er jederzeit bereit sein, ohne Vorankündigung die Kontrolle zu übernehmen, wenn sein Auto einen Fehler macht. Da ist Mercedes schon weiter. Sie haben seit über einem Jahr das erste Level-3-System am Start, das - allerdings bislang nur unter eng definierten Rahmenbedingungen - nicht nur die Kontrolle übernimmt, sondern auch die Verantwortung. Wenn ein Mercedes Mist baut, haftet Mercedes, wenn ein Swasticar Mist baut, haftest du. Der ADAC sieht im Moment Tesla nicht mehr als führend unter den Assistenzsystemen an.
Aber das Wichtigste: Die Tesla Assistenzsysteme gibt es nur deshalb nur in E-Autos, weil Tesla nichts anderes baut. Waymo benutzt in den USA unter anderem Chrysler Pacifica mit Verbrennungsmotoren, und Mercedes und BMW bieten ihre Systeme sowohl in Verbrennern als auch in Stromern an.
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Ja, die Assistenzsysteme sind bei den meisten aktuellen Elektroautos auf einem ganz neuen Level, dort wird aber im Moment bei allen Herstellern auch sehr viel Entwicklungsarbeit investiert. Die Vebrenner fallen da leider gerade etwas zurück.
Ich sehe nicht, welche Assistenzsysteme es exklusiv für Stromer geben soll. Mir berichtete einer von einer längeren Autobahnfahrt mit einem Golf 8, das war wohl auch schon weitgehend betreutes Fahren;-)
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Außerdem geben die meisten PKW-Hersteller inzwischen eine 8-jährige Garantie (oder 160.000km) auf die Akkus. Damit soll vor allem privaten Käufern die Angst vor einem vorzeitigen Akkuausfall genommen werden.
Das ist für Neuwagenkäufer eine gute Sache. Wenn du die TCO eines neuen Verbrenners mit denen eines neuen Stromers vergleichst, dann hat der Stromer nach 160.000 km seine Kosten auf jeden Fall eingespielt, und sollte er sich nach 161.000 km in einen Haufen qualmenden Schrotts verwandeln, dann schmeißt du ihn halt weg. Ein acht Jahre alter Verbrenner mit 160.000 km bringt ja auch nicht mehr die Welt. Etwas anders sieht es aus, wenn sie für einen fünf Jahre alten Stromer mit 70.000 km noch zwanzig Riesen wollen.
Ich habe bei meinem Hybrid eine Garantie auf den Akku, die sich jedes Jahr um ein Jahr verlängert, wenn man das Auto jährlich in die Wartung gibt, das geht bis max. 15 Jahre oder 250.000 km. So ähnliche Modelle müssen sich bei Stromern noch etablieren.
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Der Besitzer hat aus Spaß und weil es ihn interessiert ein Akkuzertifikat erstellen lassen und das war mit 85% Restkapazität überraschend gut!
Glaubt man Andreas Schmitz, der bei YouTube als "Akku Doktor" auftritt, sind 85% SoH keineswegs überraschend gut sondern "kurz vorm Exitus". Er erklärt in einem Video, dass sich die Kapazität eines E-Auto-Akkus nach der Auslieferung relativ schnell von 100% auf Werte um die 95% verschlechtert, auf diesem Wert verbleibt der Akku dann eine ziemlich lange Zeit, und wenn dann ein SoH von 80% bis 85% anliegt, dann steht eine rapide Verschlechterung ins Haus. Das Video ist recht krawallig, vielleicht schaust du mal ab 4:30 rein.
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Ein Elektroauto lädt man außerdem nicht wenn man muss sondern wenn man kann. Das ist Teil der gedanklichen Umstellung die jeder Umsteiger auf E-Mobilität mehr oder weniger durchmachen muss und das passt im alltäglichen Leben meist ganz gut.
Und wo soll das sein? Wann immer ich irgendwo in meiner Umgebung (also nicht im Umfeld von 200 Metern rund um meine Wohnung, sondern eigentlich im gesamten Stadtgebiet von Augsburg) auf eine Ladesäule treffe, ist die belegt. Vor gefühlt drei Jahren sah ich oft unbelegte Ladesäulen, jetzt kaum noch. Wo tatsächlich immer was frei ist, das ist an großen Autobahnraststätten entlang der Autobahn. Aber ich fahre doch nicht von meiner Wohnung 15 Kilometer Autobahn und stelle mich eine Dreiviertelstunde auf einen Autobahnparkplatz, weil mein Auto tanken muss.
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Ich erlaube mir zum Thema "keine Zukunft" eine differenzierte Betrachtungsweise.
Wenn "keine Zukunft" bedeutet, dass E-Autos NICHT innerhalb der nächsten paar Jahre alle Verbrenner komplett verdrängen, dann ist das wohl so. Derzeit gibt es in Deutschland rund 46 Millionen Verbrenner-Pkw, im Jahr werden rund drei Millionen Autos in Deutschland neu zugelassen, von denen im Moment 80 Prozent Verbrenner sind. Da kann man sich leicht ausrechnen, dass es noch seht lange dauern wird, bis E-Autos auch nur die Mehrheit aller zugelassenen Pkw stellen.
In Kontrast dazu steht, dass 2025 wohl wieder der Tesla Y der meistverkaufte PKW der Welt war. Nicht E-Autos, sondern alle.
Das kann mir im Grunde egal sein. Ich fahre einen Hybriden. 19 von 20 Autos rund um mich herum sind keine Hybride, meins fährt dennoch toll. Ich hätte gern ein E-Auto, aber nur dann, wenn ich Strom an meinen TG-Stellplatz kriege. Ich schaue mir meine Gegend manchmal mit dem "E-Auto-Blick" an und stelle fest, dass alle Ladesäulen in meiner näheren Umgebung dauernd belegt sind. Bis auf die beim Aldi - die ist kaputt. Solange ich das Thema Laden für mich persönlich nicht befriedigend gelöst kriege, haben E-Autos bei mir keine Zukunft.