Beiträge von Swen

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    Badwater, der tiefste Punkt der USA (85.5 Meter unterhalb des Meeresspiegel)
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    Nach der "Niederlage" im Sand am morgen, will ich es nun doch nochmal wissen. In den Dumont Dunes in Kalifornien ist der Sand nicht ganz so weich wie der extrem feine Flug-Sand. Also wage ich mich etwas weiter in den Sandkasten und versuche das Tempo diesmal deutlich hoeher zu halten. Super coole Location, da werde ich bald mal mit frischen Reifen hinfahren !!!
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    Diese weite die man hier erleben kann, beeindruckt mich selbst nach 12 Jahren jedesmal aufs neue:
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    Platsch findet es hier auch super
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    Nachdem wir morgens bei der AREA51 waren, moechte Platsch nun mal endlich die Aliens kennen lernen. Kein Problem :sci-fi-grayalien:
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    Nun machen wir Zieluebungen auf eine BMW GS die vor dem Starbucks parkt :neener:
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    Treffer, versenkt 8)
    Wir verlassen Nevada und Platsch ist nun in Kalifornien unterwegs :)
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    Gruppenfoto :wboy:
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    Einfahrt zum Death Valley National Park :schwitz:
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    Blick ueber das "Tal des Todes"
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    Und hier gibts auch Strassen die so richtig Spass machen :biker:
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    Dieser Weg hat richtig Laune gemacht. Da konnte man so schoen von einer in die naechste Kurve driften. Herrlich !!!
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    Ich war nun schon oefters bei ueber 50 Grad Celsius im Death Valley... so kalt wie an diesem Tag habe ich es dort noch nie erlebt.
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    So nun endlich komme ich auch mal dazu ein paar Fotos von meiner Tages-Tour mit Platsch zu posten :)

    Platsch wartete schon um 6 Uhr morgens an meinem Parkplatz auf mich
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    Erstmal mussten wir ein paar Kilometer aus der Stadt heraus fahren. Erstaunlicherweise ist es ueber Nacht sehr kalt geworden und in der freien Wueste zeigte mir dann das Display minus 4 Grad Celsius an. Brrrrr..... sowas bin ich Frostbeule garnicht mehr gewohnt, besonders so kurz nach meinem Urlaub in Mexiko. lol

    Im Sonnenaufgang haben wir uns dann an die streng geheime AREA51 herangewagt :shhh:
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    Erstmal eine wohlverdiente Pause dachte ich mir :mrgreen: ... aber Platsch waren die Getraenke dort dann doch zu teuer :confusion-scratchheadblue:
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    Nochmal vollgetankt bevor es richtig in die Wueste geht
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    Nach dem Motto "Geld braucht man nicht zum gluecklich sein, Schotter aber schon", haben wir die Strasse nun verlassen und bewegen uns auf einem viel artgerechteren Untergrund fuer die Africa Twin :auto-dirtbike:
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    Voller Optimismus fahre ich einfach mit meinen total abgefahrenen Hinterreifen und randvollen Tank immer weiter in den extrem weichen Sand hinein. Natuerlich ist es eine super Idee dann auch noch extra fuer ein schoenes Foto anzuhalten :zwinker:
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    .... als ich wieder weiterfahren will, merke ich das es anstatt vorwaerts leider nur noch abwaerts geht :o Ups !!! Platsch versucht zwar noch kraeftig zu schieben, aber das hilft auch nicht. Also das Mopped auf die Seite legen und wieder ordentlich Sand in den Krater unter dem Hinterrad schaufeln (fuer sowas sind die Seitenkoffer uebrigens perfekt !!!)
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    Motor gestartet, Traktionskontrolle ausgeschaltet und ordentlich mit den Beinen schieben und es geht wieder vorwaerts....
    .... fuer ganze 5 Meter :lachen:
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    OK da musste ich einsehen, dass ich da wohl so niemals mehr wegkommen werde. Also den linken Seitenkoffer abgenommen so dass ich auch mit ordentlich viel Kraft schieben konnte. Nach ca. 10 Metern schieben war ich dann schnell genug das ich aufs Bike aufspringen konnte und bis zu einem nicht ganz so sandigen Gebiet fahren konnte. Leider musste ich dann noch meinen sehr schweren Seitenkoffer zurueck zum Motorrad tragen.
    Also Fruehsport hatte ich jedenfalls schon genug an diesem Tag. Auch wenn es auf den Fotos nicht sehr heftig aussieht, aber das hat mich locker 15 Minuten gekostet. Naja, nun geht es erstmal wieder zurueck auf festeren Untergrund.

    Es gib auch auf normalen Strasse hier einiges zu entdecken :flags-usa:
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    Vermutlich werde ich nie eine Weltreise mit dem Motorrad machen, dass klingt immer alles schoener als es ist denke ich mir. Wirklich "gebraucht" habe ich bisher aber nur einmal mehr Benzin als in den Tank passt um bis zur naechsten Tankstelle zu kommen. An dem Tag sind wir eine sehr lange Offroad Tour zum Noerdlichen Rand des Grand Canyons gefahren (700Km, 240Km davon waren im Gelaende). Hab mir einfach einen Halter fuer einen 7.5L Rotopax Kanister ans Bike geschraubt (den Benutze ich machmal auch noch mit einem zusaetzlichen 7.5 Liter Wasserkanister drauf). Aber wie gesagt, das ist eher die Ausnahme, ganz so viel Abenteuer brauche ich dann doch nicht in meinem Leben. Aber fuer ein Weltreise ist ein grosser Tank mit Sicherheit ein Vorteil.

    Leider nein... habe mir mal ueberlegt ein Timbersled Umbau fuer meine CRF450R zu kaufen und dachte mir dann auch das es lustig waere sowas fuer die AT zu haben. Im Schnee braucht man echt Power und meine 450er ist dafuer nicht Ideal (KTM500 ist schon besser). In der Realitaet wuerde aber das hohe Gewicht der AT vermutlich keinen Spass dabei machen. Dann kann man gleich ein normales Snowmobil kaufen, dass ist dann nicht ganz so handlich aber hat mehr als genug Leistung.

    Jedenfalls wuerde ich so ein Timbersled mal gerne probefahren :happy-bouncyyellow:

    Da ich nun beide Varianten der Africa Twin (2016 Schaltgetriebe AT und 2020 ATAS DCT) hatte und mit den Maschinen die gleiche Tour gefahren bin war der Unterschied einfach zu spueren:

    ATAS: Der Tank ist breiter und stoert ggf ein klein wenig beim Offroad fahren (haengt natuerlich vom Fahrer ab)

    Normale AT: Der Tank ist eigentlich zu klein fuer meine Touren, was ich aber erst gemerkt habe nachdem ich mal den Luxus vom grossen ATAS Tank hatte. Muss fast jede Tankstelle nachtanken, mit der ATAS konnte ich immer eine ueberspringen. In Deutschland ist das kein Problem, aber hier liegen oft 100-150Km zwischen den Tankstellen. Das will man dann nicht dem Glueck ueberlassen und haelt dann doch jedesmal zum Sicherheitstankstop an. Aber das nervt mich persoenlich schon, da ich eigentlich keine Pausen auf meinen Touren mache (gestern war ich 12 Stunden unterwegs, habe noch nichtmal angehalten um was zu essen da mir das zuviel Zeit kostet). Halte nur fuer Fotos und huebsche Frauen mit Autopanne an :zwinker:

    Den Punkt des Gewichts lasse ich nicht unbedingt gelten. Man muss ja nicht immer volltanken wenn man voher weiss das man ins Gelaende will. Bei meiner Tourenplanung ueberlege ich mir vorher immer an welcher Stelle ich einen moeglichst leichten Tank haben sollte.
    Gestern bei meiner Tour mit Platsch habe ich aus Zeitgruenden dieses ignoriert und mich mit randvollen Tank (und abgefahrenen Reifen) in super weichen Sand gewagt.. was natuerlich wie sich dann herausgestellt hat eine sehr doofe Idee war :lachen:

    Hi Manfred,
    in die 80-20 Liste habe ich garnicht reingeschaut. Ich war uebrigens zusammen mit Kyle bei der Pressevorstellung des Anakee Adventure, wo wir mit einer grossen Gruppe (ca. 40-50 Testfahrer der Motorradpresse) Touren gefahren sind. Einige der Tester hatten natuerlich auch den neuen Anekee Adventure drauf.
    Das Gelaende wurde immer schwerer, irgendwann meinte dann einer der Michelin Tourguides: Wer sich die echte "Hardcore Offroad Tour" zutraut koenne mit Ihm weiter fahren. Da waren wir dann nur noch ca. 12 Fahrer.... am Ende der Tour waren es nur noch vier, plus Tourguide. lol.
    Kyle war der einzige der diese Strecke wirklich mit dem Anekee Adventure angegangen ist und obwohl er stellenweise einge Probleme in diesem Gelande hatte ist er als einziger damit ins Ziel gefahren :thumbup: Der Tourguide war auf Anakee Wild, ich auf dem Scorpion Rally (non-STR) unterwegs, nur einer der anderen Fahrer hatte eher einen 80-20er noch drauf (aber der Typ war ein Profi-Fahrer). Das zeigte mir einfach wir hart Kyle diese Reifen testet, wenn er als einziger der Motorradpresse in den USA bis zum Ende bei der Tour auf dem Anakee Adventure mit dabei gewesen ist um zu probieren was so ein Reifen wirklich kann. Alle anderen haben es vorgezogen lieber zum leckeren Mittagessen zurueckzufahren und einfach sich ein entspanntes Wochenende zu machen. lol

    Aber ja, Kyle sein Fokus ist auf 50/50 Reifen und Gelaende ist was er am liebsten faehrt. Dennoch ist er sehr sehr zuegig auf der Strasse unterwegs (mir persoenlich zu schnell lol). So Dinge wie "Summen" sind halt sehr relativ. Ich finde den Anakee Adventure sehr leise... Kyle hat mich uebrigens in seinem Testvideo erwaehnt als ich neben Ihm gefahren bin weil meine Reifen so extrem laut waren, dass selbst er sie hoeren konnte. Das stimmt und ist eigentlich der einzige Grund warum ich vom Scorpion Rally (non-STR) auf die Motoz Rallz gewechselt habe.

    Hab das Foto hier von Kyle gemacht, als er die schwerste Passage der Tour hinter sich gelassen hatte und wir auf dem Rueckweg zum Camp waren:


    Die einzig verbleibenden Motorraeder nach der letzten sehr sandigen Offroad Passage (die rote AT ist meine :) )