Beiträge von Swen

    Der Scorpion Rally STR ist garnicht in der Liste drin... das ist die "echte" Rallye Version also ein Reifen den die frueher bei der Dakar oder immer noch bei der Baja 1000 fahren.

    Alle Details wie z.B. Saegezahnbildung kann Kyle ja nun wirklich nicht die Reifen testen. Der faehrt ja so schon mehr Kilometer im Monat als die meisten von uns im Jahr :biker1:
    Aber mal schnell alle 30 Satz Adventure Reifen, die oft sehr lange halten, herunterzufahren schafft auch er nicht. Fuer mich ist das immer noch der beste Adventure Bike Reifentest den es gibt und das wurde nicht von einem grossen Test-team wie z.B. bei der Motorrad-Zeitschrift gefahren, sondern nur von einer einzigen Person :thumbup:

    Jimtwin,
    auch wenn der Beitrag hier schon was aelter ist, habe ich diesen erst jetzt gesehen.

    Also erstmal vielen Dank, dass Du Dir die Muehe mit der Excel Tabelle gemacht hast.

    Darin habe ich auch einen Fehler gesehen, der vermutlich auch der Grund dafuer ist, dass Dir alles etwas komisch vorgekommt. In Deiner Tabelle hast Du "Rain Grooves" in die Offroad Wertung mit einbezogen. Das ist aber nicht Richtig. Was Kyle mit Rain Grooves meint sind die Spurrillen die es auf den Highways z.B. in Los Angeles sehr oft gibt. Da ist dann die Fahrbahnoberflaeche sozusagen aufgefraest worden um Aquaplaning zu vermeiden. Mit dem Auto wird es einfach nur recht laut wenn man darauf faehrt, mit einem Motorrad sieht das dann schon wieder anders aus. Besonders Stollenreifen haben oft Probleme damit und das Bike faengt dann stark zu pendeln an. Da Kyle jeden Tag ueber diese Strassen mit dem Motorrad zur Arbeit faehrt, ist das ein Punkt der Ihm sehr wichtig ist. Hier bei mir in Las Vegas gibt es sowas nicht auf den Strassen, deshalb habe ich damit weniger Probleme (und in Deutschland gibts sowas auch nicht ausser manchmal auf Autobahnbaustellen wenn die oberste Schicht der Fahrbahn abgefraest wurde).

    Ein anderer Punkt den viele auch nich unbedingt verstehen werden ist die Dirt/Gravel Roads Wertung. Ich kenne Kyle mitlerweile schon recht gut und bin auch schon mit Ihm zusammen Motorradtouren gefahren. Der ist oft sehr sehr schnell unterwegs. Auf den meisten Dirt Roads die es so in seiner Wohngegend gibt ist der Belag doch recht hart und ab und zu liegt da was Schotter drueber. Da kann man also richtig Gas geben. Und was mir dabei dann aufgefallen ist, ist das manchmal die Stollenreifen Nachteile bei diesen hohen Geschwindigkeiten haben (wie auch auf der Strasse). Deshalb denke ich mir das Reifen wie ein Dunlop TrailMax Mission bei hoeherem Tempo da sehr gut bei abschneiden. Den Scopion Rally (non-STR) haette ich persoenlich aber niemals #1 auf solchen Wegen zugesprochen, da er dabei manchmal etwas zu instabil wird. Naja, den Reifen hat Kyle vermutlich auch nur in den Test mit aufgenommen, weil ich Ihm mal gesagt habe, dass es keinen besseren Sand Reifen fuer diese Adventure Bikes gibt als den Scorpion Rally.

    Auch darf man bei diesen Tests nicht vergessen, dass immer ein Set Reifen, also vorne und hinten getestet wurde. Z.B. verscheisst der TKC80 hinten viel zu schnell, ist aber ein sehr sehr guter Vorderreifen. Im Moment habe ich den TKC80 vorne drauf und hinten den Motoz Rallz.

    Zum Thema Motoz GPS. Der funktioniert ueberall (ausser im Matsch) eigentlich extrem gut. Ich habe Ihn selber nie gefahren, ein Freund mit dem ich oft zusammen gefahren bin hatte die auf seiner AT. Der ist selbst im Sand noch ganz gut damit zurecht gekommen. Diese Reifentests sind halt der persoenliche Eindruck des Testfahrers. Kyle macht das schon super und man bekommt eine sehr gute Idee wofuer welcher Reifen etwas taugt und wofuer nicht.

    Man kann den gleichen Tiefenunschaerfe Effekt aber auch erreichen wenn man einfach etwas mehr reinzoomt oder naeher an das Objekt heran geht. Ausserdem finde ich, dass man nicht immer nur mit Offenblende Fotos machen muss. Hab jetzt auf die schnelle kein besseres Beispiel gefunden als ein Foto was ich mit meiner Rx100 vor ein paar Tagen gemacht habe.
    Das war bei 24mm und bei Blende f2.8 (also genau das was auch die RX100 mit dem 24-200mm Objektiv kann). Mir persoenlich reicht das vollkommen an Tiefenunschaerfe.


    Fehlende ND Filter: Um Videos zu filmen wuerden die mir eher fehlen als beim Fotografieren selber. Da hat dann die Variante mit dem 24-70mm Objektiv eher einen Vorteil. Ich war allerdings schon oft in der Situation, dass die eingebauten ND Filter bei der RX100 leider sowieso nicht stark genug waren um Wasser schoen weich zu zeichnen (Besonders wenn man immer Sonnenschein hat wie hier). Es gibt aber auch (aufsteck) ND Filter die man auch bei dem 24-200mm Objektiv nutzen koennte. Habe sowas aber noch nie probiert. Sicherlich ist es Schade das bei dem 24-200 kein Platz mehr war noch ND Filter reinzubauen. Aber es ist mir sowieso schon fast unbegreiflich, wie es Sony gemacht hat, soviel Technik in eine so kleine Kamera zu packen.

    Ja es gibt sicherlich Situationen wo man f1.8 braucht und f2.8 keine Chance hat (Astro-Fotografie, aber dafuer ist die RX100 nicht wirklich die beste Wahl). Auch wenn ich in Nightclub bin war mir besonders beim filmen das f1.8 immer sehr hilfreich... dennoch habe ich selbst in Kirchen mit der Rx100 Bilder bei ISO125 mit f2.8 hinbekommen. Dann belichtet man Notfalls etwas laenger. Es gibt immer einen Workaround, z.B. seine Hand irgendwo aufzulegen um die Kamera zu halten. Man braucht nicht immer ein Stativ. Oft sind mir scharfe Fotos mit einer halben Sekunde Belichtungszeit direkt aus der Hand ohne zu verwackeln gelungen (besonders wenn mal im Weitwinkel bei 24mm bleibt). Das sollte in den meisten Faellen ausreichen. Man kann die Kamera ja auch in 2Sekunden Selbstausloeser Modus stellen damit man nicht durch das Druecken des Ausloesers verwackelt, was schon einen Unterschied macht wie ich finde. Letzte Woche war ich in einer Unterwasserhoehle... ja da war selbst f1.8 bei meiner RX100 nicht wirklich perfekt. In dieser Situation haette ich Fotos mit dem 24-200mm vergessen koennen. Aber wie gesagt, wie oft macht man sowas auf seiner Motorradtour und mein Unterwassergehaeuse fuer die Rx100 schleppe ich auch nur fuer Urlaube am Meer und nicht auf Motorradtouren mit.

    Oft habe ich schon Tiere, Flugzeuge, Motorsport oder sonst was nicht fotografieren koennen, weil die 70mm nicht ausreichend waren.Eine Kamera fuer eine Motorradtour ist halt ein Kompromiss, da sie klein sein sollte und auch einen guten Zoom haben muss. Meine persoenliche Erfahrung ist, dass es mir bei einer Moppedtour eher am Zoom als an der Lichtstaerke fehlt. Wenn ich beides will kann ich auch eine Vollformatkamera mit 600mm Objektiv mitschleppen.... aber das passt nicht wirklich in meine Jackentasche :think:

    Jeder muss halt fuer sich persoenlich abwaegen, worauf sein Schwerpunkt liegt. Fuer mich ist die RX100 mit dem 24-200mm als Motorrad-Tour Kamera die bessere Wahl. Leider habe ich noch die alte mit dem 24-70er Objektiv.

    Um mal kurz eine Empfehlung zur Rx100 zu geben fuer die Leute die sich nicht zwischen dem Lichtstaerkeren 24-70 oder dem 24-200er entscheiden koennen: Die 24-200er Version ist fuer eine Moppedtour einfach perfekt. Man faehrt ja selten in der Nacht oder macht Fotos bei extrem schlechten/dunklen Wetter. Aber am Zoom fehlt es meiner Rx100Mk3 oft und 24-200mm kann selbst ein Smartphone nicht. Also wer nicht Nachts die Sterne auf seiner Tour fotografieren moechte, wird vermutlich mit dem 24-200er Objektiv gluecklicher sein.

    Meine Mk3 macht zwar tolle Fotos, allerdings ist der Autofokus nicht mehr wirklich toll im Jahre 2021. Auf einer Motorradtour geht es noch, aber sobald man damit z.B. versucht durch die Autoscheibe ein Foto zu machen gibt es Probleme. Da ist z.B. die MK5 Version deutlich besser (hatte sie mal fuer ein paar Tage geliehen). Meine naechste wird jedenfalls eine MK7 oder vielleicht gibt es dann schon die MK8.

    Kurze Info:
    Bin im Moment in Deutschland (Aachen) bis zum 7. Januar. Werde dann eine Woche in Vegas sein bevor ich eine Woche in Mexiko bin (leider ohne AT)... dannach haette ich Zeit und koennte die Ente gerne mit auf USA Reise nehmen. Einen weiteren Motorradtrip (Baja Mexico) habe ich auch geplant, aber die Landgrenze wird wohl noch bis Maerz geschlossen sein so wie es aussieht.

    Notfalls kann ich die Ente aber auch per Fedex wieder nach Deutschland schicken (wird mich zwar ein vermoegen kosten, aber ich finde Eure Aktion cool deshalb ist es mir das Wert).

    Ja das war wirklich der Hammer. Ist aber weit weg, mitten im nirgendwo (5 Studen Autofahrt von mir).


    Tausend Tode waren es bei mir nicht 8)... nur 999 :lachen:
    Aber ehrlich, als Mike zu mir sagte "4.ter Gang und einfach rueber springen": Glaube mein Herz hat fuer 5 Sekunden aufgehoert zu schlagen und dann ist mein Puls von 200 gesprungen. lol
    Die Steilauffahrt bei 6:40min hat mich auch Nerven gekostet, da ich ja fast rechts die Klippe wieder heruntergefallen waere.


    Ja ist schon ein Traum, dass man sowas hier darf. USA ist und bleibt einfach unschlagbar fuer sowas.

    Danke !!!


    Ja das war nicht ganz ohne. Man kann halt vorher nie wissen wie gut die Leute fahren, die einem zu einer Tour einladen. Frueher war das meistens so, dass ich mich auf solchen Touren eher gelangweilt habe und mit Abstand der beste Fahrer war... nun hat sich mein Freundeskreis geaendert.
    Ich bin jetzt meistens im hinteren Mittelfeld zu finden was mein Fahrkoennen angeht. Und deshalb sind diese Touren dann schon immer recht heftig fuer mich. Die meisten meiner Freunde fahren zweimal die Woche, bzw am Wochenende starten sie bei irgendwelchen Wuesten-Rennen.... ich fahre vielleicht mal alle 4 Monate eine gemuetliche Offroad Tour. Das merkt man natuerlich.


    Danke !!!
    Wie weit das nun war kann ich schlecht sagen. Hat in etwa 3.5 Stunden gedauert bis wir an dem Punkt angekommen sind wo Ryans Vater uns mit dem Anhaenger abgeholt hat. Ryan hatte extra Benzin in einer Flasche fuer uns im Rucksack mitgenommen. Der Tank an meiner Motocrossmaschine ist halt recht klein. Die sind diese Tour schon ein paar mal mit anderen Leuten gefahren und haben meistens 5-6 Stunden gebraucht. Dauert halt bis man alle Bikes die Berge hochbekommt. Einen Berg habe ich selbst im zweiten Anlauf nicht geschafft (mein Bike ist dabei auseinandergefallen und wir mussten alles wieder zusammen Puzzeln. Leider hat meine GoPro 10 Sekunden vorher die "Augen" zugemacht weil die Batterie alle war)