Allgemeine Fragen zur CRF300 Rally [2023], KTM 690 und Co.

  • #52

    Aufschaukeln tut sich da definitiv nix! Ist halt leichter, agiler wie die satt liegende Africa Twin und hat auch 50/50 Bereifung mit mehr Stollen. Wobei der IRC ein guter Kompromiss ist.


    Und nochmal: mit ein wenig Investition bekommt man ein gutes Fahrwerk, was allerdings immer noch nicht an KTM 690er ranreicht. Aber da ist man auch vom Preis noch ca. 3-4 t€ entfernt neu inkl. Fahrwerk (ca 1200 €).


    Die Kove 450 Rally Ist ein reinrassiges Rallybike mit einem Hochleistungsmotor wie die EXC und entsprechenden Serviceintervallen. Also maximal 1000km oder 10-12 bh. Und kostet mit 14t € fast das Doppelte wie die CRF 300 Rally. Zur KTM Rally Replica mit 28t € aber ein Schnäppchen.


    Und mit 96cm Sitzhöhe bräuchten die meisten eine Leiter! :lachen:

    Einmal editiert, zuletzt von Allgeier72 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Herb mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • #53

    kove 450 Rally ist genau das was gesucht wird.

    145 kg 51 Ps In der Schweiz für 8790 .- zu haben

  • #54

    Gibt zwei Varianten, eine echte Rally für 14k und eine light Variante für 9k. Die light müsste auch tiefer sein. Ölintervall war Mal mit über 5T Miles angegeben. Im Handbuch steht jetzt aber tatsächlich: For the first 2000km, replace every 500km, after 2000km, replace every 2000km :confusion-questionmarks:

  • #55

    Guten Morgen

    Ich bin vor genau 1 Jahr von einer AT 1000 auf die 300 Rally umgestiegen und seither über 18‘000 km gefahren (u.a. Ardennen zum Kennenlernen, Sizilien von Basel aus und zurück auf kleineren und grösseren Strassen, aber nie Autobahn).


    Für meine Daten (1,70/ 63kg) die ideale Maschine👍👏😁. Sie fährt sich wie ein Mountainbike, selbst mit Feriengepäck (Touristan-Taschen an Kofferhaltern, Rolltasche für das, was ins Hotel kommt, sowie kleiner, leichter Tankrucksack).

    Wegen der vielfach in Berichten erwähnten weichen Federung habe ich sogleich ein leicht gekürztes, an meine Bedürfnisse angepasstes Federbein von Wilbers einbauen lassen. So kann ich einfach Zug- und Druckstufe an anpassen.

    Off-road bin ich noch nicht wirklich unterwegs gewesen, abgesehen von Schotterstrassen und einfachen Feld-/Waldwegen. Mit dieser leichten Maschine und weil ich dank des kürzeren Federbeins mit beiden Füssen ganzsohlig den Boden erreiche, würde ich mir mit ihr trotz wenig Erfahrung mehr zutrauen👍 Einige kleinere Strassen auf Sizilien und in Italien hatten ja durchaus off-road Charakter, auch wenn sie auf der Karte anders dargestellt waren😏


    Vor kurzem war ich 1 Woche in Deutschland auf Tour, habe da wie üblich täglich 250-300km gefahren. Leider konnte ich einige Bundesstrassen nicht vermeiden - und da habe ich die „Schwächen“ der 300er erfahren: Tempo 100 macht auf längerer Strecke keinen Spass, bergauf reichts dafür auch nicht immer. Für die Schweiz sowie andere Länder, die auf 80/90 kmh auf Landstrassen begrenzen, ist die kleine CRF für mich optimal. Selbst Autobahntempo von 120kmh ist möglich, aber für mich nur für sehr kurze Zeit wegen Lärm und Vibrationen.


    Wegen der Erfahrungen auf Deutschlands Bundesstrassen und weil mich immer mal etwas Neues reizt, habe ich mich auch nach einer etwas stärkeren Maschine umgeschaut:

    KTM 390 Adventure kommt nicht in Frage wegen zu kurzen Service-Intervalls (m.W. 7‘500km), Tenere 700 nicht wegen viel zu hohem Schwerpunkt.

    So wollte ich eine Husky 701 zur Probe fahren. Weil schon nach wenigen km die gelbe Motorleuchte anging, musste ich mich vom Händler mit dem Transporter abholen lassen, konnte also nur rudimentär dieses Motorrad kennenlernen 🤷‍♂️☹️ Trotzdem hat mir die kurze Fahrt gezeigt, dass diese Maschine trotz ihrer wenigen Kilos für mich keine Alternative bzw. Ergänzung zur 300er ist - die sehr starken Vibrationen waren schon bei Tempo 80 für mich sehr unangenehm, für meinen Einsatzzweck (vorwiegend Reisen) ungeeignet.

    Eine KTM 890 Adventure ist auch schon wieder deutlich schwerer, sodass im Moment für mich nur noch eine baldige Probefahrt mit der Transalp aussteht.

  • #56

    Danke für deinen Bericht. meinst du mit „Vibrationen“ jene am / im Helm wegen des Fahrtwindes oder meinst du Vibrationen im Chassis / Rahmen?

  • #57

    Ich nehme an, dass du die Vibrationen mit der 300er und nicht diejenigen mit der Husky 701 meinst.

    An meiner Rally habe ich auf der Originalscheibe einen Aufsatz montiert, er nimmt ein wenig vom Lärm und den Verwirbelungen weg. Da spielen aber Körpergrösse/Sitzhöhe ja eine wesentliche Rolle.

    Die Vibrationen habe ich auf den Lenker bezogen. Die sind bei der 300er sehr schwach, erst ab 100 km/h deutlicher spürbar, bei 120 kmh aber schon heftig. Beim Chassis/Rahmen habe ich noch nie etwas Störendes empfunden, obwohl ich das Motorrad nie nur für kurze Fahrten hervorhole.

    Bei der 701 waren die Vibrationen insgesamt bereits bei 80kmh so stark, dass ich mich schon während der kurzen Probefahrt auf die Sanftheit der Rally gefreut habe👍 😁

    Hilft dir diese Antwort?

  • #58

    jain :D

    ich meinte schon die 701, die du nur kurz fahren konntest. Da schriebst du ja, dass du da trotzdem schon starke Vibrationen feststellen konntest.


    Die Thematik mit Helm und Vibrationen / Lautstärke durch die Luft kenne ich nur zu gut. Mein Helm fährt am liebsten im Wind, so fahre ich momentan mit quasi keiner Scheibe rum. (Da haben wir ja diverse Threads hier).

  • #59

    Der Motor der 690/701 läuft deutlich "präsenter", kann man nicht mit der 300er vergleichen. Hat ja auch einen wesentlich größeren Hubraum und viel mehr Leistung (das Dreifache). Aber er läuft gerade bei höheren Drehzahlen erstaunlich geschmeidig! Nicht mehr zu vergleichen mit dem alten LC4 640! Der hat dir alles totvibriert...


    Dennoch ist die 690er/701 oder auch die Gasgas 700 ein ganz anderes Kaliber!


    Vergleich: braver Golf II mit 75 PS zu Ford Mustang 5.0 V8. So ungefähr. Auch vom Unterhalt her.

  • #60

    Durch die neuen Ausgleichswellen, vibriert die 701 kaum.

    Historie: ab 1969 DKW 250 CB 250 T 500 GT 750 CB 750 XL 250 mit Maico Rahmen war in Deutschland die erste gute Enduro mit Honda Motor, siehe Motorrad Nr. 7 von 1977 Bultaco 125 KTM 175 GS XBR 500 CBX 1000 V-Max VT 800 Sportster 1200 C G650X Country.

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