Was schüttet Ihr für ein Öl in die AT? 10W30 und gut isses?

  • #371

    Das Beispiel mit den Prozessoren ist tatsächlich nicht allzu gut, weil es da im PC noch auf mehr ankommt (vor allem Abführen der Wärme) und die Leistungs-Ergebnisse des selben Prozessors daher durchaus sehr unterschiedlich sein können zwischen einem PC mit gutem Airflow und einem mit schlechtem.


    Aber ich stimme dir sogar zu. Mein Punkt sollte sein: hört auf, nur über die Viskosität zu reden. Das war nämlich in diesem Fred bisher der Fall. Die Zeiten, zu denen es ausschließlich um die Viskosität des Öls ging, sind lange vorbei. Viel wichtiger sind die Freigaben und damit einher gehend die Additivierung der Öle. Nur darauf wollte ich hinaus.

  • #372

    Danke dir - dann muss man 10-15°C dazu rechnen um die tatsächliche Öltemperatur zu bekommen (Semi-Trockensumpf) und dann passt das auch mit der Range von etwa 85 - 115°C und einer normalen Öltemperatur die im Bereich der Kolbenringe dann jenseits der 200°C ist

  • #373

    Moin,

    na sagen wir mal eher 300-350°C sind es im Bereich der Kolbenbolzen/Kolbenboden.

    Zumindest kann das Öl bei einem gewissen Volumen/Öldruck etwas von der Temperatur wegnehmen, so wie vorgesehen.

    Das heißt aber auch das die Öltemperatur (in der Wanne) nicht stabil bei 90°C bleibt.

    Wird es noch wärmer/flotter sind die Reserven erschöpft und es empfiehlt sich ein Zusatzölkühler.

    Mal selbst schauen und messen, wie sich das verhält und was da möglich ist?

    Gruß

    Th.

  • #374

    Der ist bei der AT mit Sicherheit nicht erforderlich und die Reserven eines guten Öles reichen locker bis 150°C - man sollte hier die Pferde nicht unnötig scheu machen.

  • #375

    Hi,

    auf was beziehst Du die 150°C?

    Auf die Ölwanne? Genau da wäre mir zu viel.

    150°C warmes Öl transportiert weniger Temperatur weg, wie 85°C warmes Öl, ganz einfach, weil das Delta geringer ist.

    In ü45Jahren Berufserfahrung habe ich gelernt Werbeaussagen zu relativieren.

    150°C warmes Öl ist kein Problem, kurz drauf hat's dann ü180°C, und da fängt das Problem an!

    Aber mach was Du denkst, ich halte mein Öl i.d.R. unter 100°C und meine Motoren haben kein Temperaturproblem!

    Gruß

    Th.

  • #376

    Ölsumpftemperatur.

    Im Alltag wirst du oft unter 100°C haben (geringe Last, niedrige Außentemperaturen), erstrebenswert sind zumindest gelegentlich (für eine ausreichend lange Dauer) Temperaturen oberhalb von 100°C im Sumpf zu haben um unerwünschte Beimengungen (Benzin, Kondenswasser) möglichst gering zu halten.

    Werbeaussagen interessieren mich nicht, sonst hätte ich die 190°C Ölsumpftemperatur eines Herstellers genannt :) - es sind Erfahrungen aus Prüfstandläufen und Endurance-WM

  • #379

    Hi,

    ja ab und an trennen sich die Geister.

    Hast Du unerwünschte Beimengungen, hast Du ein größeres Problem.

    Ansonsten macht man regelmäßig Ölwechsel.

    Hier mal die Werte vom Motul 10W-30:

    Farbe Visuell Bräunlich

    Viskosität 10W-30

    Dichte bei 20°C ASTM D1298 0.871

    Viskosität bei 40°C ASTM D445 74.6 mm²/s

    Viskosität bei 100°C ASTM D445 11.5 mm²/s

    Viskositätsindex ASTM D2270 147.0

    Pourpoint ASTM D97 -36.0 °C / -33.0 °F

    TBN ASTM D2896 7.5 mg KOH/g

    Flammpunkt ASTM D92 226.0 °C / 438.0 °F

    Das ist jetzt nix Dolles und von Werten her nur mittelmäßig, für Otto N. der nur Rumtuckert ok.

    Viscosität, Viscositätsindex, etc. und mit einem Flammpunkt von grade mal 226°C wollte ich nicht mit ü200° in der Ölwanne rumfahren.

    -

    Du bevorzugst durch dümmliche Polemik zu überzeugen, ich durch Argumente!

    Viel Spaß weiterhin.

    Gruß

    Th.

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