Adventure Reifenvergleich (ChapMoto)

  • #1

    Hallo zusammen,


    jetzt möchte ich auch mal was zum Forum beitragen.


    Ich hab den Videovergleich "2020 Adventure Tire Shootout by ChapMoto.com" youtube mal in eine Exceltabelle, damit man besser nach seinen Bedürfnissen sortieren kann.


    Jeweils ein Tabellenblatt für 80/20 und 50/50.


    Die letzten Spalten sind von mir ergänzt. Kann ja jeder für sich nochmal anpassen.


    So nachdem ich jetzt endlich alles drin hab, kommen mir die 50/50 Werte irgendwie komisch vor.

    Der K60 Scout bei onroad ziemlich schlecht.

    Der TKC80 ist bei offroad viel schlechter, wie der neue Dunlop TrailMax Mission?(


    Scheinbar ist der Dunlop TrailMax Mission wohl super.


    Auch top ist der Motoz Tractionator GPS, aber den gibts bei uns leider nicht.


    Beste Grüße

    Jimtwin


    Ach Misst, jetzt darf ich keine Excel hochladen :rolleyes:

    Dann halt als Bilder.

  • #2

    Hallo Jimtwin


    danke für die Arbeit mit der Tabelle aus dem Video zu erzeugen.

    Da sind ja auch Reifen dabei, die in Deutschland nicht zu fahren gehen.

    In der CRF-FAQ habe ich alle Reifen, die hier diskutiert wurden verlinkt. (Ganz oben auf dieser Seite)



    Gruss

    iceman

  • #3

    Jimtwin,
    auch wenn der Beitrag hier schon was aelter ist, habe ich diesen erst jetzt gesehen.

    Also erstmal vielen Dank, dass Du Dir die Muehe mit der Excel Tabelle gemacht hast.

    Darin habe ich auch einen Fehler gesehen, der vermutlich auch der Grund dafuer ist, dass Dir alles etwas komisch vorgekommt. In Deiner Tabelle hast Du "Rain Grooves" in die Offroad Wertung mit einbezogen. Das ist aber nicht Richtig. Was Kyle mit Rain Grooves meint sind die Spurrillen die es auf den Highways z.B. in Los Angeles sehr oft gibt. Da ist dann die Fahrbahnoberflaeche sozusagen aufgefraest worden um Aquaplaning zu vermeiden. Mit dem Auto wird es einfach nur recht laut wenn man darauf faehrt, mit einem Motorrad sieht das dann schon wieder anders aus. Besonders Stollenreifen haben oft Probleme damit und das Bike faengt dann stark zu pendeln an. Da Kyle jeden Tag ueber diese Strassen mit dem Motorrad zur Arbeit faehrt, ist das ein Punkt der Ihm sehr wichtig ist. Hier bei mir in Las Vegas gibt es sowas nicht auf den Strassen, deshalb habe ich damit weniger Probleme (und in Deutschland gibts sowas auch nicht ausser manchmal auf Autobahnbaustellen wenn die oberste Schicht der Fahrbahn abgefraest wurde).

    Ein anderer Punkt den viele auch nich unbedingt verstehen werden ist die Dirt/Gravel Roads Wertung. Ich kenne Kyle mitlerweile schon recht gut und bin auch schon mit Ihm zusammen Motorradtouren gefahren. Der ist oft sehr sehr schnell unterwegs. Auf den meisten Dirt Roads die es so in seiner Wohngegend gibt ist der Belag doch recht hart und ab und zu liegt da was Schotter drueber. Da kann man also richtig Gas geben. Und was mir dabei dann aufgefallen ist, ist das manchmal die Stollenreifen Nachteile bei diesen hohen Geschwindigkeiten haben (wie auch auf der Strasse). Deshalb denke ich mir das Reifen wie ein Dunlop TrailMax Mission bei hoeherem Tempo da sehr gut bei abschneiden. Den Scopion Rally (non-STR) haette ich persoenlich aber niemals #1 auf solchen Wegen zugesprochen, da er dabei manchmal etwas zu instabil wird. Naja, den Reifen hat Kyle vermutlich auch nur in den Test mit aufgenommen, weil ich Ihm mal gesagt habe, dass es keinen besseren Sand Reifen fuer diese Adventure Bikes gibt als den Scorpion Rally.

    Auch darf man bei diesen Tests nicht vergessen, dass immer ein Set Reifen, also vorne und hinten getestet wurde. Z.B. verscheisst der TKC80 hinten viel zu schnell, ist aber ein sehr sehr guter Vorderreifen. Im Moment habe ich den TKC80 vorne drauf und hinten den Motoz Rallz.

    Zum Thema Motoz GPS. Der funktioniert ueberall (ausser im Matsch) eigentlich extrem gut. Ich habe Ihn selber nie gefahren, ein Freund mit dem ich oft zusammen gefahren bin hatte die auf seiner AT. Der ist selbst im Sand noch ganz gut damit zurecht gekommen. Diese Reifentests sind halt der persoenliche Eindruck des Testfahrers. Kyle macht das schon super und man bekommt eine sehr gute Idee wofuer welcher Reifen etwas taugt und wofuer nicht.

  • #5

    Die schlechte Wertung von Michelin Anakee Wild kann ich nicht nachvollziehen! Das passt nicht!

    Viele Grüße aus HH


    Alles nur Honda: CRF 250 L, Transalp 650, CRF 1000 AS DCT und Goldwing 1800 DCT
    außereurop. Mot. Reisen: Marokko, Neuseeland, Kolumbien, Himalaya, Südindien, Laos


    Für lange Reisen ist es nie zu früh, schnell aber zu spät!

  • #7

    Hab alles richtig gemacht! Die Transalp hat Heidenau K60 scout drauf, die AT Anakee wild :-)

    Viele Grüße aus HH


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  • #8

    Ich weiss jetzt nicht wie Jimtwin das in seiner Tabelle umgesetzt hat, aber im Video wird gesagt, das wenige Punkte eine gute Wertung bedeuten. So gesehen, haette der Wild eine gute Offroad-Note.

    This space intentionally left blank.

  • #9

    Ach menno, da habe ich wieder zu früh geschossen! :oops:


    Auf Wolfs Reifenvideos sieht alles wieder etwas anders aus. Ist eben sehr subjektiv. Eine Aussage von Wolf gefällt mir aber gut: Nehmt den Reifen, zu dem ihr Vertrauen habt. Ich habe das selber gemerkt, was das ausmacht. Seitdem ich die Anakee wild drauf habe, fahre ich viel angstfreier durchs Gelände, obwohl ich bestimmt kein Grenzfahrer bin. Allein die Vorstellung, dass diese Stollenreifen das Richtige sind, ist für mich schon sehr hilfreich.

    Viele Grüße aus HH


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  • #10

    Wobei er Nachteile der Reifen nicht benennt.


    So zum Beispiel das Singen des Dunlop Meridian bei ca. 70 km/h.

    Oder beim Pirelli Scorpion Rally STR die erhebliche Sägezahnbildung zum Ende seiner Laufzeit.

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    Hauptständer, TC, Stebel HUPE, OneOne Öler, Heed Sturzbügel, Nebelscheinwerfer MotoBozzo

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