Beiträge von pip

    Ja, aber dann kriegt er vielleicht den Kruemmer zwischen die Speichen.

    :text-+1:


    Cool! Glueckwunsch!


    Der Satz ist wichtig genug, um ihn 2x zu zitieren.

    Der Hecktraeger ist nicht fuer beliebig viel Gepaeck ausgelegt. Ein volles 58 Liter Topcase ist mit ziemlicher Sicherheit schon mehr Gewicht als Honda fuer gut befindet, auch ohne zusaetzliche Gepaeckrolle. Wenn Rolle, dann empfehle ich eine, die oben geoeffnet wird, wie das Ortlieb Rackpack (oder eine der vielen Nachbauten). Ein Rollverschluss am Ende ist nervig, weil man ggf. sehr tief 'buddeln' muss, um etwas zu finden. Ich habe auch schon 2-3 mal bei Mitfahrern erlebt, dass sich der Verschluss oeffnete (oder er nie richtig verschlossen war) - dann verteilt sich der Inhalt schoen langsam entlang der Route. Es hilft auch mehr als man denkt beim Finden von Kleinteilen, wenn das Material zumindest innen hell ist.


    Zum Verzurren von weichen Gepaeckstuecken (Rolle etc.) bevorzuge ich Rokstraps. Sie lassen sich in der Laenge einstellen und sind dabei elastisch, so dass das Gepaeck auch dann noch fest sitzt, wenn der Inhalt sich verformt. Ansonsten gibt es inzwischen auch abschliessbar Spanngurte mit Stahlkern, oder duenne Stahlnetze, die ueber dem Gepaeck montiert werden koennen.


    Die Laenge der Tour hat wenig mit der Menge Gepaeck zu tun, sofern man nicht zwischen Klimazonen wechselt. Ihr solltet mit 4-5 Sets an Unterwaesche auch auf langen Touren auskommen. Oft kann man die Waesche abends waschen und ueber Nacht trocknen. Wenn das nicht geht, sucht man sich regelmaessig einen Campingplatz mit Waschmaschine und Trockner.

    Den meisten Stauraum brauchen Zelt, Schlafsack, Isomatte (je nach Modell) usw. Das Volumen der Kleidung muss pro Nase nicht viel mehr sein als ein aufgepumpter Fussball.

    Interessant, das sind etwa Reichweiten, wie ich sie bei meiner Fahrweise auch erwarte. Mit TKC80 bin ich auch schon 7-8,000km gefahren, allerdings war das am Ende nicht mehr - aehm - sinnvoll. Haengt natuerlich von Fahrstil und Wegezustand ab.

    Wie gefielen Dir E07 und K60 im Vergleich, nachdem sie halb abgefahren waren?

    Moin,


    grundsaetzlich geht alles, und es gibt keinen Grund es nicht zu tun.


    Viel haengt davon ab, welche Art von Ausruestung Du mitnehmen willst. Ist schon was vorhanden, wie sieht Dein Budget aus, in welchem Klima wollt Ihr unterwegs sein? Ich bin frueher mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und habe frueh gelernt, aufs Gewicht zu achten (nicht bei mir, beim Gepaeck). Das kommt mir immer noch gelegen. Ihr koennt Gepaeck sparen, wenn die Tour ins Warme fuehrt: ein leichterer Schlafsack, kein dicker Pullover, Sandalen statt Schuhen etc. Die Isomatte gehoert trotzdem dazu, einmal weil der Schlafsack nach unten nicht isoliert, und dann fuer den Komfort.

    Wenn ich nicht aufs Gewicht achte, komme ich -solo- auf etwa 60-70 Liter Gepaeck, inkl. Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher usw. Insofern halte ich knapp 140 Liter realistisch fuer 2. Ich wuerde in jedem Fall einen Tankrucksack und vielleicht sogar Seitentaschen vorne montieren, und dafuer das Topcase nicht ganz voll packen. Das ist gut fuer die Gewichtsverteilung und abends kann man problemlos seine Einkaeufe dazu stopfen.


    Zur Inspiration ist hier ein toller Reisebericht eines Paeerchens, die auf Weltreise zu zweit 200,000km auf einem Motorrad verbracht haben. Der Bericht ist englisch, aber auch die Bilder fuer sich sind schon absolut sehenswert!

    https://www.advrider.com/f/thr…e-round-the-world.480532/


    Edit: Vor einer grossen Tour wuerde ich die Motorrad Campingtour erstmal uebers Wochenende testen. Dabei seht ihr was funktioniert, und ob man vielleicht Ausruestung oder Sozia ersetzen sollte.

    250-350 Euro fuer ein Runflat System, mit dem ich am Ende doch in der Werkstatt haenge, die mir 2-3 Tage Lieferzeit fuer einen neuen Reifen meldet? Es ist ja moeglich, dass der Reifen durch das Fahren mit niedrigem Luftdruck so sehr leidet, dass eine Reparatur nicht ausgefuehrt werden kann. Bekommt das jede Werkstatt getauscht?

    Wichtig waere auch, was das System wiegt. Einen unguenstigeren Ort fuer extra Masse als im Reifen gibt es am Motorrad nicht.

    Takis fragte ja eigentlich nicht danach, welches Werkzeug wir dabei haben, sondern wo/wie wir es unterbringen.

    Obwohl, wenn es um mehr oder weniger sinnvolles Bordwerkzeug geht, faellt mir immer der Schwede mit seiner AT ein, der den Akkuschrauber rausholte.


    Vielen Dank schonmal fuer Eure Beitraege. Ich finde die Diskussion praktisch, um ein Gefuehl zu bekommen, auf was die Gruppe unterwegs sein wird. Grob gesehen scheinen wir die Reifen aehnlich zu beurteilen. Ich werde mir noch ein bisschen Zeit lassen, bevor ich mich wahrscheinlich zwischen den ersten 4 Modellen entscheide, die ich in Beitrag 60 gelistet hatte: Anakee Wild teste ich gerade die Reichweite, und zum Ranger gibt es noch kaum Berichte.

    Einige der Reifen wurden hier im Forum ja auch schon in anderen Themen intensiv diskutiert (bspw. der K60).


    Das Cladoli E07 montiert hat, hatte ich schon auf seinen Bildern gesehen. Meine Frage ging dahin, ob er vielleicht auch andere Modelle auf skandinavischen Strassen probiert hat - was er ja dann auch geschrieben hat.