• #121


    Dagegen spricht vor allem, dass ich den Radausbau selbst mache, den Reifenwechsel aber nicht. Und der kostet jedes Mal 25 oder 30 Euro pro Satz plus neue Schläuche. Da lohnt sich dann der Wechsel kaum noch.
    Ich schau mir die Reifen mal heute nochmal genau an. Profitiefe und Sägezahn mal ausmessen und dann mal gucken. Sägezahn hab ich versucht durch verstärkten Einsatz der Hinterrad- und Motorbremse entgegen zu wirken. Mal gucken, ob das was gebracht hat :)


    Danke schonmal für die Erfahrungen (+10.000km) und Messwerte der Profiltiefe in neu.


    Alex

  • #123

    Ich würde kein Risiko eingehen.
    Reifen vor dem langen Trip runter und aufheben wenn noch Gummi vorhanden.
    Gruß Peter

    Vorher:
    Hercules K 50 Sprint,Hercules K 125 T,Suzuki GT 250,BMW R 75/6,BMW R 1150 GS, BMW R 1200 GS,Multistrada 1200 ST, Multistrada 1200 S GT, BMW F 800 GS
    insges. 379 tkm

    Honda CRF1000L rot DCT > 63 tkm

    Yamaha Tenere 700 > 10 tkm

  • #124

    So ich habe heute mal nachgemessen und mir ist dabei aufgefallen, dass der TKC 70 unterschiedliche "Null" - Level hat. Also auch beim neuen Reifen kann man bei einigen Profilblöcken an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Tiefen messen.


    Meine gemessenen Profiltiefen jeweils immer zum Tiefen Nutgrund:
    vorne außen 6mm
    Vorne Mitte (Sägezahn) 7,3 und 6,5mm
    Hinten Mitte 7,4
    Hinten außen 8,4


    Der Sägezahn ist schon sehr deutlich ausgeprägt. Müsste mal mehr Rückwärts fahren :D
    Aber die Profiltiefe ist so, dass ich ihm noch über 5000km zutraue. Da die 1000km Wochenend-Tour jetzt doch ausfällt werd ich also nach dem Urlaub erst tauschen. Werde dann mal auf einen Straßenorientierten Reifen gehen. Mit der Dicken fahr ich nichts schwereres als festen Schotter und den schafft man auch mit Straßenreifen.

  • #125


    Ja - allerdings nur im Stadtverkehr :lol:
    Aber nicht wenn ich nochmals Harz - Dolo - oder Kurventraining in Angriff nehme.
    Dann ist der Reifen nach spätestens 4500 hinüber.
    Macht aber nix - ist halt ein 21er und kein Rollerreifen wie bei vielen anderen Großenduros.

  • #126

    Bin eben gerade aus Südtirol wiedergekommen.


    2.700Km mit den TKC70 dort gefahren (Gesamtfahrleistung 5.650Km).
    Der Vorderreifen muss runter. Die Profilblöcke weisen extrem unterschiedliche Höhen auf. Es rüttelt und schüttelt. Die Profiltiefe vorne und hinten ist dabei noch sehr gut.


    Der Reifen mag keine schnelle Gangart mit hineinbremsen in die Kurven :shifty:


    Ich wechsle jetzt mal auf Pirelli.

  • #127

    Nach 4000km schöne Sägezähne vorne. Trotzdem hoppelt oder nervt nichts.
    7000km werden vorne wohl gehen.
    Hinten sieht alles unauffällig nach 10000km aus.
    Insgesamt ein guter Allroundreifen für Strassen aller Art, also auch Schotterstrassen.


    Gruss, Peter

  • #128


    Sehe ich auch so...

    Ein Ding ist nicht dann perfekt, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • #129

    Waren jetzt am Abend auf einer teilweise sehr flotten Runde und heute haben sich die Grenzen des TKC70 deutlich gezeigt. Wir waren mit Christines Schwester unterwegs, die kommt aus der Racer-Szene hat aber auch eine GS und kann die wirklich seeehr flott bewegen. Hatte Mühe mitzuhalten (allerdings ohne jegliche Kampflinie) und bin beim Anbremsen und Herausbeschleunigen von Serpentinen mehrmals ins Rutschen gekommen. Nicht tragisch aber doch mehr als erwartet. Mit dem CTA2 hatte ich da keine Probleme - der Unterschied ist schon deutlich. Und der Sägezahn vorne wächst und wächst.
    Ansonsten bin ich aber mit dem Reifen uneingeschränkt zufrieden. Haben wieder einiges an Schotter mitgenommen, ohne Probleme.
    Kann schon sein dass der Reifen nach ca. 4500 km auch etwas abbaut, denn neu habe ich diese Rutschpartien nicht gehabt.

    Der Weg ist das Ziel



    CRF 1000D TRICOLOR DCT
    Transalp 600 PD10
    Trial Montesa 250

  • #130

    Normalerweise, wenn du einen Satz neuer Riefen installiert hast, bekommst du einen Wow-Effekt, war mein Motorrad so gut zu fahren. Nach getragenen Karoo III bis TKC 70 habe ich dieses Gefühl nicht bekommen. Der vordere TKC 70 Reifen fühlt sich ein bisschen unstabil, aber zum Glück wird diese Unstabilität bei höheren Geschwindigkeiten nicht schlimmer werden, zumindest nicht nach den ersten 1000 km.


    Auf langsamen Ecken auf Asphalt fühlt sich das Motorrad steif und langsam zu drehen, vielleicht wegen der niedrigen porfile dieser Reifen. (im Vergleich zu Trail Attack mit steilem Profil, das zur Kurve taucht). Der nasse Griff auf Asphalt, der für mich sehr wichtig ist (und der Hauptgrund, warum nicht Heidenau oder Mitas) scheint gut zu sein, solide, keine Überraschungen. Besonders der Vorderreifen, aber auch der Hinterreifen ist sehr empfindlich auf Längenrillen und Kratzer auf Asphalt. Auf Schotter ist die TKC 70 nicht so gut wie die Karoo III, aber immer noch überraschend gut, wie auch auf Sand. Denn Schlamm ist nicht viel zu erwarten.


    Zusammenfassung für 70/30 Asphalt- / Schotterstraßengebrauch - ich mochte die Karoo III ein bisschen mehr als TKC 70. Der nächste Satz wird nicht TKC 70 sein, vielleicht wird Avon Trekrider oder Anakee Wild ausprobieren oder bei Karoo III zurückkehren.

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