Beiträge von SD08-jubilant

    Hab meine GoPro inzwischen seltenst noch eingepackt, weil ... Zeitfresser par excellence.


    Halterungen prüfen, Ersatzakku, Kabel, Mikro, Verbindungstest, Funktionstest, Aufnahmetest usw. usf., zu Hause geht das weiter.


    Als Anfänger war ich total begeistert. Soll jeder seine Erfahrungen machen. Eine Kamera mit später "umstellbaren" Perspektiven nötigt nochmal mehr Zeit für die Nachbearbeitung.


    Früher mit einem einfachen Fotoapparat ... hat es natürlich Zeit gebraucht, Motiv und Perspektive zu wählen. Aber die Aufnahmekapazität war stark begrenzt. Heute könnte man unendlich aufnehmen, mit kleinen Pausen für das Übertragen, das ließe sich noch in die eigenen Pausen verlagern, doch - so von mir erlebt - ich kümmere während der Tour ständig um die Gerätschaften.


    Wenn das der Sinn des Motorradfahrens sein soll, mediale Ergebnisse zu produzieren, wunderbar, die Technik heute kann alles! Direkt in die cloud geteilt, die Zugangsberechtigen sitzen quasi mit hinten drauf.


    Und du bist der Dödel, der die Technik rundumversorgt. Oder man lässt es und fährt mit freiem Kopf so wie man will, wo man will, ohne Blick auf Ergebnisse, Kopfkino mit einer einzigen Person.


    Ich mache Pausen, ich mache Fotos, ich mache Notizen, v.a. Anmerkungen was Toureninhalte und neue Ziele, Ideen angeht. Oder etwa der fahrbare Untersatz Merkwürdigkeiten macht, die beobachtet werden sollen. Wohl die Spätfolgen einer analogen Erziehung, niedergeschrieben ist der Kopf wieder frei.


    Motorradfahren war (ist?) früher Ausdruck von maximaler Freiheit, solange die Mechanik tat wie sie sollte, ist der moderne Motorradfahrer ein Knecht seiner Technik, die er sie anfangs so freudig in seine Welt rief- also jetzt unfrei?


    Actioncam mit 1 vollem Akku ohne Ladekabel angehängt, wäre so ein unkalkuliertes, dummes Risikoverhalten wie eine analoge Kamera mit nur einem Film drin. Fast schon Abenteuer. Gibt es dafür eine youtube challenge ...?:think:

    Fahre an der SD08 seit 7 Monaten mit der Kombi aus MRA Tourenscheibe und MRA Aufsatz XCSA, beide nacheinander gebraucht erworben, relativ steil montiert, bestimmt 2-3 Mal neu justiert, für mich passt das, bin nur ~1,80 aber auf Sitzhöhe ~88 cm, Körpergröße versus Verteilung oben/unten, ist bei jedem anders.


    Quelle: https://alpenmotorrad.de/motorrad-sitzhohe-korpergrosse/


    Der windchanger :music-listen: war eindeutig der Aufsatz, die Tourenscheibe hat etwas in der Breite gebracht, aber noch oben das Wummern eher schlimmer gemacht, so ich es richtig erinnere, den Aufsatz habe ich zum Glück gleich gefunden. Bei sehr starkem Wind von vorn zieht es teilweise wieder auf den Helm, schätze, da verbiegt sich die Konstruktion etwas nach unten, gut erkennbar an dem Sichtwinkel über die Scheibe (ich sehe beim Fahren über die Kante), ein guter Kompromiss, weil noch steiler ... kann man bei starkem Regen machen auf Tour, blöd wenn man dann durch das nasse Visier UND durch den nassen Aufsatz schauen müsste. Nee nee, die Windschutzkonstruktion soll ja alle Fahrsituationen abdecken. Wind trocknet nach dem Regen wieder, würde der komplett umgeleitet, verzögert sich diese Wirkung. ;)


    Hatte hier im Faden gute Hinweise gefunden. :handgestures-thumbupright: Die gute alte 80 20 Regel taugt für mich, bewährte Teile, ohne TÜV Stress, zu vernünftigen Kosten, um das "Problem" weitgehend zu lösen. Eine Totalabschirmung ist bestimmt machbar, doch warum auf einem Motorrad ... jetzt in der ruhigen Saison spüre ich den kalten Fahrtwind sehr deutlich, obenrum durch dichten Halsschutz zu lösen, an den Fingerspitzen kommt´s trotz Handschutzerhöhung durch, ein alternativer Handschutz ist gekauft, hatte nur noch keine Lust zum Montieren, anders formuliert: Schmerzgrenze noch erträglich. Ich fahre auf der AT prima bei schlechtem Wetter, einzig auf den Oberschenkeln ist wohl zuviel Luftdruck, vielleicht besorge ich die Windabweiser doch noch (kontraproduktiv für diesen Zweck?), für den Winter 25/26, so es noch Winter geben wird.


    Möge der Wind von vorn für alle strömen ... und Geld in die Kassen der Zubehör Lieferanten spülen! ^^

    Tatsächlich gefahren, Heidenau Scout sind drauf, möchte meinen Paketbomber schließlich noch besser kennenlernen bei Nässe und Richtung Gefrierpunkt, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung, Motor sprang tadellos an, dreht anfangs etwas höher, am Wochenende war es ziemlich stürmisch, da wollte sie raus aus der Garage und schnuppern "was geht", in den Kurven der Landstrasse hat es uns im Wind doch eher gebeutelt, teilweise Spur leicht versetzt, sie liegt hoch im Wind, hatte Koffer mit dran, ich schätze es sind die Federwege, die sich im Wind mit aufschwingen, werde das mit voll beladenen Koffer nochmal machen. :happy-partydance:


    Ein Tag Forenpause ist doch der perfekte Einstieg zum Runterkommen in der stillen Zeit, macht ihr das jedes Jahr so? :occasion-santa: Trotzdem beruhigend, dass alles wieder läuft. :handgestures-thumbupleft:

    Dito, hab mir vor ein paar Jahren von de Buyer eine 28 cm Eisenpfanne (Link 5110.28) und eine 26 cm Alupfanne (beschichtet) für Crepes/Pfannkuchen/Spiegeleier angeschafft. Plus einen Handschutz passend für beide Pfannen. Die 28er hat damals 35 Euro gekostet.


    Beide lassen sich auf unserem Herd schnell - mit hoher Heizstufe - erhitzen, dann muss man aufpassen, weil sie enorm Hitze abstrahlen, das Eisen ist dick und hält recht gut die Hitze, das Alu ist ebenfalls dick und etwas schwieriger zu regulieren.


    Das Einbrennen der Eisenpfanne ist notwendig, ich empfehle es wegen der Rauchentwicklung eher draussen zu machen, falls du eine mobile Herdplatte - alternativ starken Outdoorkocher - hast.


    Die Pflege ist insb. am Anfang aufwendiger im Sinne von zeitnah zu erledigen, das Eisen rostet sonst, die Optik ist gewöhnungsbedürftig, ich verwende seit langem Karbonstahlmesser, in verschiedenen Stahlsorten, jede läuft anders an, bei der Pfanne von de Buyer könnte man das Eisen als Reaktionsmaterial "schmecken", das sollte man vorher bedenken. Ggf. mit einer kleinen Bratpfanne starten und testen.


    Verwende die Pfanne fast täglich, mache alles damit, für kleinste Mengen zum kurz Anbraten habe ich noch Emaille Pfännchen u.a.m., hab mich ziemlich gewöhnt an die Handhabung, aber: schwer! Voll beladen mit einer Hand auf die Teller verteilen - der Griff ist dünn, der Handschutz rutscht etwas, zupacken ist angesagt wie beim Geländefahren. ;)


    Für faule Leute, die auch mal größere Pfannengerichte mit Soße - alles was säurehaltig ist, Zwiebeln, Tomaten, Blaukraut usw. - machen und dann die Pfanne ungereinigt stehenlassen, die sehen ganz schnell Belag/Rost. Für das Ölen nach Wasserreinigung + Trocknen unbedingt säurefreies Öl verwenden. Hat man mal Murks gemacht und der Boden ist schwarzverbrannt, einfach konventionell reinigen und neu einbrennen.


    Mit etwas Übung ist meiner Meinung die Pflege gleich schnell wie bei Edelstahl. Statt Spülmittel nehme ich aber Küchenpapier zum Trocknen, geht sicher mit waschbaren Abtrockentüchern genauso, wer´s ökologischer mag.


    Einzigstes Manko: einen gut schließenden Deckel zu finden. Wer nur braten will ... da gibt´s ja Spritzschutz Deckel u.ä.


    Kurzum, ich empfehle keinesfalls Eisenpfannen (oder Karbonstahl Messer) für diejenigen, die sowieso nur in rostfrei und in spülmaschinenkompatibel denken (können). Allen Anderen rate ich es zu versuchen. Die Menschheit hat auf ihrem Weg in die Zivilisation ebensolche ... ach egal. Sonst wird´s off topic. :saint:

    Das habe ich bei meiner Gebrauchten feststellen müssen, feinster Staub überall drunter/reingedrückt, vermutlich vom Hochdruckreiniger.


    Ich lese diesen Faden, weil ich meine - 7 Monate im Besitz - noch gar nicht geputzt habe. Ausser die Scheinwerferdecke von Fliegen gereinigt. Und die Spiegel weil sie mir angelaufen sind.


    Dreckig wurde sie im April auf der Abholfahrt vom Händler, 5 Grad plus, Regen und leichter Hagel von vorn, ich finde das muss reichen. :/


    Inzwischen habe ich die größeren Handschutzschalen montiert, damit die Handschuhe sauber bleiben. Und ein höherer Windschild plus Aufsatz, wegen dem Fliegendreck auf der Jacke, das war mir wichtig. Nach Staubfahrten auf Feld/Schotter versuche ich wieder in den Regen zu kommen. :saint:


    Blöd, ist halt wenn sie im Regen wirklich sauber wird, da müsste ich mir mal so eine Dose mit Schmutz-Partikeln zum Aufsprühen besorgen, lasse ich mir zu Weihnachten schenken. 8)

    Hab das Billig+ Modell mit DCT. ;)


    Bei mir dieses Jahre neue Brille, neuer Helm (neue Norm!), neues mopped war ja schon da. Ab einem gewissen Alter meldet sich eben der Köper und will wie die Maschine unerwartet neue Ersatzteile. Oder Komplettüberholung, Diagnose vom Sachverständigen und son Kram.


    Das Gesetz von Murphy hat dich definitiv nicht erwischt, weil ... du sonst erst bei Neukauf und 0 km auf dem Tacho diese Botschaft erhalten hättest. Sehe das auch so, viele Jahre ist es gut gelaufen, erwischen tut´s uns alle, früher oder später. Jede Fahrt, ob kleine, große Reise oder Tagesabenteuertour, bei dem man seine Fühler ausstreckt in unsere tolle 3D-Welt, das bereichert uns, fahre z.Zt. weniger, aber ich freue ich mich unheimlich auf den Winter, die Straßen werden schon freier, der Blick über die geernteten Felder ... ich warte auf Schnee im Sonnenschein. 8)


    Motorrad behalten! Kleidung behalten! Die Hoffnung stirbt zuletzt, und unsere Ziele zu visualisieren hilft es, die guten Stücke anfassen zu können. Realistisch bleiben ist die Kerneigenschaft jedweden echten Motorradfahrers, mit Glück allein frisst einen das Karma, den Fahrersachverstand muss man sich mühsam erarbeiten, mir ist es um jeden freak auf zwei Rädern schade. Die Flinte ins Korn würfen würde ich erst ... nee, schlechtes Bild im Kopf: die Flinte ist zu ölen, Korn gehört ins Glas, Benzin in den Tank, Zündschlüssel griffbereit in die Tasche, sei es nur für eine Hofrunde!


    Gutes Gelingen bei der OP und bei der Genesung! :thumbup:

    Wie lange bist du schon verheiratet ... die drei wichtigsten Worte sind ? ;) Nach Abgabe des eingeforderten Statements kann man trotzdem seiner Meinung treu bleiben. :whistling:


    Auf dem Foto sehe ich wie meine Vorredner den rechten Sitz als breiter an, aber: der ist gebraucht, sonnenbeschienen, u.U. "ausgesessen", falls sich das Material gedehnt hat, schlechterdings mit einem schneiderneuen Sitz nur ansatzweise vergleichbar, innerhalb Toleranzen. Mit der Höhe ist es ähnlich, die Schaumstoffe können nachgeben, je nach Masse, Wiederholungsfaktor etc. :saint: Kennt man die Anordnung der Schaumstoffe sind sogar Verlagerungen in andere Sitzbereiche denkbar (häufiges Stehendfahren + Runterplumpsen, Sozia, Satteltaschen-Bänder usw.). Hab schon alte Sitzbänke neu bespannt und Brüche, Risse, Kleberablösungen gefunden. Logisch, bei einem 22er Sitz sollte das kaum der Fall sein, möglich ist alles.

    Soll ein Motorrad Sitz diese Anforderung erfüllen?


    Kann das ein hochwertiges Sitzmöbel für den Arbeitsplatz - 8-10 Stunden sitzen ohne Schmerzen?


    Ist der Mensch dafür gemacht, stundenlang zu sitzen ohne jegliche Schmerzempfindung?


    Ist es nicht eher so: sobald Schmerzen > hoppala > wie wär´s mit Entlastung bzw. abwechselnder Muskelbelastung? Versetz dich doch mal in den Hintern und betrachte die Sache aus dessen Perspektive ... :S

    Ich meinte eher umgekehrt, möchte einen Spritzschutz auf meine AT montieren, schon klar, die sind nicht 1 zu 1 identisch, aber sind die völlig unterschiedlich hoch angesetzt?


    Danke für den Hinweis, ich suche noch mal konkreter in den AT Rubriken.