Nachdem ich von meiner AT, schweren Herzens, der Vernunft im Alter folgend, auf eine NT1100 BJ25 umgestiegen bin folgende Frage:
Macht es Sinn den vorderen Kotflügel zu verlängern und hinten die Hinterradabdeckung von z.B. Puig mit integrierten Kettenschutz anzubauen? Wie sind eure Erfahrungen dazu? Danke! ![]()
Beiträge von Ego
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Ich gehöre ziemlich sicher zu den älteren Semestern hier, welche eine AT fahren. Manchmal frage ich mich, wie lange das wohl gut gehen kann und noch passt. Abgesehen davon, dass es mir immer noch Sauspass macht (obwohl mir die Abenteuerlust für längere Reisen etwas abhanden gekommen ist), denkt ihr, dass es gewisse Anzeichen gibt, die einem sagen, den Töff abzugeben? Was könnten die sein: Eine abgelegte AT nicht mehr alleine aufstellen können? Andere? Wie hält ihr das für euch?
Ich meinerseits kriege ihn immer noch hoch, ich meine den Bock auf den Hauptständer. Sollte das reichen?
Ich bin nach 2 intensiven Jahren mit der AT nun auf die NT1100 BJ25 umgestiegen. Gründe waren einfacheres Handling im Betrieb mit Sozia und Gepäck, auch die Offroadeinlagen wurden immer seltener. Ich (wir) bevorzugen mittlerweile das ruhige Reisen mit dem Motorrad auf kurvigen Strecken mit ausreichender Motorleistung und Komfort. Wäre ggf. auch eine Überlegung und macht auch "Sauspass"!
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Grundsätzlich nein - die in Basecamp geplante und übertragene Route wird vom Zumo 1:1 nachgefahren, auch wenn die Einstellungen völlig unterschiedlich sind. Erst wenn wegen Abweichungen von der ursprünglich geplanten Route eine Neuberechnung nötig ist werden die Einstellungen (Vermeidungen) wichtig (Abhilfe Neuberechnung aus)
Irgendwie sind Routenabweichungen, erzwungen durch Umleitung oder z.B. dem Wunsch im Ort einen Kaffee zu trinken doch eher der Regelfall und dann schlägt die Technik, wie von dir beschrieben zu. Ich habe kaum eine Tour ohne einer Neuroutung unterwegs
Alles anzeigenwenn ich mir die beiträge so durchlese, geniere ich mich richtig weil ich es mir so einfach mache: ich plane meine touren entweder auf kurviger oder sogar noch mittels tomtom mydrive (hatte vorher ein tomtom), lade das gpx file auf den pc und danach per usb kabel auf das xt2 (der import erfolgt ausschließlich als track, nicht als route wie von garmin ebenfalls vorgeschlagen).
der track wird bei mir rot und in der breitesten version angezeigt. ich konvertiere im track dann eine route und schalte die neuberechnung aus wenn ich diese exakt nach track abfahren will.
unter der route ist immer der track in rot sichtbar (ist breiter als die routenanzeige).
sollte die route wider erwarten tatsächlich mal vom track abweichen, halte ich mich einfach an den track.
bis jetzt hat das eigentlich super funktioniert.
wie lädst du den Track vom PC auf das Zumo? Basecamp oder einfach in den ...\garmin\gpx verschieben?
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Garmin Zumo XT ist meine Empfehlung. Ziel eingeben und fahren klappt immer. Routenoptionen verhelfen zu kurvigen Erlebnissen soweit so einfach. Nachdem ich eine Tour von Österreich in die Toskana und weiter nach Korsika und Sardinien und wieder zurück vor hatte und auch ohne Handyempfang navigieren wollte, wurde das Zumo XT angeschafft. Ich hatte bereits ein Garmin GPS64 zum Wandern und verwendete dazu ausschließlich fertige GPS-Tracks (KEINE ROUTEN!), welche ich mit Basecamp modifizierte und aufs Gerät übertrug. Routenplanung - bisher Fehlanzeige - musste erlernt werden. Nach ca. 2Monaten konnte ich mich darauf verlassen, dass die geplanten Routen auch tatsächlich wie geplant gefahren wurden. Gefühlte 100mal wollte ich das Dinge an die Wand klatschen aber mittlerweile wurde es zum treuen und verlässlichen Begleiter am Motorrad. Wie bei einem Hund, wo der Depp auch immer am anderen Ende der Leine zu finden ist, ist auch beim Navi der Depp immer vor dem Gerät. Die Korsika Tour, in sauberen Tagesetappen geplant, klappte dann auch vorzüglich. Lediglich Umleitungen in Städten führten 2mal zu Abbrüchen der Navigation. Wie bereits in der Lernphase zuhause war es dann hilfreich einfach stehen zu bleiben und den aktuellen, aufgrund der Umleitung nicht erreichbaren Wegpunkt zu löschen und die Navigation zum nächsten Wegpunkt fortzuführen. Nach mittlerweile gemeinsamen 12000km kann ich das ZUMO XT empfehlen. Wichtig ist es ZUMO-Einstellungen und die Karte des Zumo XT (City Navigator vers.xxxx) auch im Basecamp in der gleichen Version zu installieren und einzustellen denn nur dann fährt man die Route auch so wie man sie geplant hat. Im anderen Fall kann das Zumo XT die Strecken zwischen den Wegpunkten neu routen und man fährt damit eine andere Strecke als die ursprünglich geplante, was bei genügend Wegpunkten auch kein Beinbruch sein wird.
Meine Tools sind somit Garmin Basecamp (Gratissoftware, bereits etwas angegraut) am PC mit installierten Karten (w.o.ang.) die Routen, Wegpunkte und manchmal auch Tracks übertrage ich über USB direkt auf die Speicherkarte des Zumo`s. Am Zumo importiere ich die gewünschte Route vor dem Fahren und ab geht die Post! Als Backup Tool verwende ich die Routenplanungs- und Navigationssoftware LocusMap. Diese ist für alle Arten der Fortbewegung (Wandern, Fahrzeug, Fahrrad) sehr gut geeignet. Man kann dabei für wenig Geld die Karten für den Offlinebetrieb erwerben und weiß so zumindest immer wo man sich befindet. Routing ist ebenfalls offline möglich (mit Open Source Routing Software). Vielleicht hilft diese kurze Darstellung dem einen oder Anderen bei der Entscheidung ansonst sehe ich es als Religionskrieg an ob TOMTOM oder Garmin der nichts bringt. Man muss über das verwendete Gerät einfach gut Bescheid wissen und auch Notfallstrategien haben um im Fehlerfalle wieder auf den rechten Weg zu finden! -
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Moin,
ich habe bei mir über ein Relais einen weiteren Sicherungskasten verbaut. Dieser wird Dann über die Zündung geschaltet und hier hängen dann alle zusätzlichen Verbraucher dran (Kettenöler, Navi, USB Dose...). Vorteil selbst bei einem Fehler ist das normale Bordnetz weiter intakt und ich muss den Original Kabelbaum nicht anfassen oder verändern.
Hier mal ein kleiner Schaltplan wie das bei mir aussieht
Das Dauerplus habe ich nach der Hauptsicherung abgezweigt mit einem entsprechenden Kabelschuh. Selbst wenn alle Verbraucher auf maximal stehen ist hier noch etwas Luft vorhanden in der Leistung. Vielleicht ändere ich das auch nochmal ab mit einer einzel Abgesicheren Leitung direkt von der Batterie.
Gruß Robert
Danke Robert das schaut auch von der Sicherheit her gut aus. Danke für die Inspiration!! lg
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By the way, wo habt ihr die Versorgung eures Zumos angeschlossen. Ich habe hier die Foren durchwühlt. Bei der ATAS soll es vorne im Scheinwerferbereich einen 4poligen Zubehörstecker geben. Kann mir jemand sagen ob der bei der AT1100CRF-SD08 auch vorhanden ist. Die Werkstätte wusste davon nichts. Hat jemand eine gute Lösung ansonst hänge ich die Versorgung des ZUMOS parallel zur nachgerüsteten 12V Steckdose und hoffe die 2Amp der Dose reichen aus.
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Wenn du ein fremdes GPX in Basecamp öffnest (sinnvoll als Track) - daraus eine Route machst, das ganze auf Fehler prüfst, deine Wegpunkte soweit notwendig definierst..... und das am Ende in Basecamp speicherst und dann überträgst hast du ja eine Garmin GPX die zum XT passt.
Mein persönliches Vorgehen in diesem Fall
Fremden Track importieren
In BC passende Karte wählen (Garmin oder OSM) und Track öffnen
Mir wichtige neue Wegpunkte auf dem Track positionieren
Neue Route mit den festgelegten Wegpunkten erstellen lassen
Mit dem Gummiband und ViaPoints den Track nachzeichnen
Route speichern
Route mit Kabel auf das XT übertragen
Auf dem XT die passende (gleiche Karte wie bei der Planung) aktivieren, andere Karten deaktivieren
Route starten
Garmin Drive ist bei meinem Zumo nicht verbunden, da es ungefragtes Neurouting wegen Verkehrsinformationen (Streckensperrungen) über Garmin Drive geben kann --> Ergebnis Routenmüll
Danke für die Rückmeldung. Wie ist deine Vorgehensweise wenn du eine längere Tour fährst und unterwegs eine Route planen willst?
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GPX ist halt nicht GPX. Garmin hat eigene Extensions dazu entwickelt aber nicht vollständig veröffentlicht.
Eine Garmin-GPX wird von einem Garmin Gerät korrekt interpretiert. Eine Nicht-Garmin GPX mit anderen oder fehlenden Extensions wird daher von einem Garmin-Gerät immer als "Nicht-Garmin" Format erkannt und dann entsprechend der Einstellungen des Garmin Gerätes neu berechnet.
Das einzige das bei identischem Kartenmaterial korrekt übernommen wird ist eine Track. Dieser Track enthält aber keinerlei Wertungen zum Straßen- oder Wegenetz und kann damit z.B. keine Routenanweisungen (links in 100m abbiegen) beinhalten.
Wenn man korrekte Routenanweisungen haben will, muss man bei einem Garmin-Gerät entweder in den "sauren Apfel" beißen und die Fremd-GPX Daten in einem Garmin-Programm neu berechnen, Fehler wegen unterschiedlichem Kartenmaterial korrigieren, und halt dann auch noch die individuellen "Garmin-Eigenarten" z.B. zum Routenstart berücksichtigen. Dabei verhalten sich unterschiedliche Garmin Geräte auch noch unterschiedlich. Bei einem 590/595 muss der Routenstart halt bei einem erreichbaren Wegpunkt liegen. Ist der erste Wegpunkt nicht erreichbar, dann wird automatisch ein Neurouting bis zum nächsten erreichbaren Wegpunkt erfolgen.
Ein XT verhält sich da anders, da es z.B. genügt den ersten ViaPoint zu erreichen und damit den Routeneinstig anders zu handhaben.
Wer Fremd-GPX Daten verwenden will, muss ein Garmin Navi verwenden, dass in der Lage ist aus dem Track einer GPX Datei eine Route zu berechnen. Steht dann aber immer noch vor dem Problem, das unterschiedliches Kartenmaterial (weil z.B. Wege der Karte A in der Karte B als nicht befahrbar gekennzeichnet sind oder gar komplett fehlen) einer korrekten Umsetzung im Wege steht.
Auch wenn man das GPX über Basecamp quasi Garminkompatibel macht?
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Hab ich natürlich ausgeschaltet ... sowohl bei BC als auch am Gerät.
Der Zumo zeigt mir ja die Route, in der Routenansicht, korrekt an. Erst wenn ich die Route starte verändert er sie ... aber eben nicht immer. Es gibt Touren, und das sind die meisten, die werden tadellos abgespult. Und andere, wie eben die hier gezeigt, nicht.
Und diese Inkonsistenz ist ärgerlich, weil man eben, trotz vermeintlich immer gleichem Ablauf unterschiedliche Ergebnisse bekommt.Das ist der Punkt, dass die Routen erst verändert werden wenn man sie fährt. Diese Ursache und die Behebung des Problems wäre das Ziel. Es muss auch nicht in BaseCamp geplant werden. Die Basis sollte ein beliebiges GPX File sein. Dann stehen die Werkzeuge Basecamp GarminDrive und GarminExplore zur Verfügung für die weitere Bearbeitung (Nicht zur grundsätzlichen Änderung des GPX!!! Diese Betrachtung ist separat anzustellen). Hier nun die korrekte Bearbeitung und der korrekte Transfer zum ZUMO als Rezept festzulegen sowie die korrekten Einstellungem am Zumo selbst zu finden ist das Ziel der Betrachtung. Die Routenplanung abzuschalten ist nur ein Steinchen in diesem Mosaik und sollte nicht die Unterhaltung dominieren.
Womit geplant wird sollte jeder selbst entscheiden, ob Kurviger, LocusMap, Google Maps, Komoot oder wie auch immer, die Ergebnisse solcher Planungen , ein GPX File beim Fahren umzusetzen wäre das Ziel!
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Bis auf den Umstand dass bei mir ein Zumo 595 Dienst versieht mach ich das genau so. Trotzdem hat mich mein Zumo bei der letzten Tour 3x ganz schön anders geroutet wie ich das geplant habe.
Magenta = geplante RouteGrün = gefahrener Track
Was mich immens verwundert, ist, dass mich der Zumo trotz zweier Via Points komplett anders geführt hat. Erst den dritten Punkt, den ich als Waypoint ausgeführt habe, hat er mich ansteuern lassen. Was sollen zusätzliche Via Points bringen, wenn er mich schon den ersten nicht ansteuern lässt?!?
Und das war jetzt keine großartig kniffelige Route mit schwierigen Routingaufgaben.Danke Woid4tler, ich bin aus dem Millquater und kann deine Ausführung nach 2 Monaten Besitz des Geräts vollinhaltlich bestätigen. Beim Wandern und Radfahren nutze ich mit S64 und Uhr immer die Track Funktion ohne Routenführung. Gibt es dazu Erfahrungen den das Gelabber des ZUMO hör ich am Bike ohnehin nicht und wenn man den Track geplant hat und vielleicht in Google Maps noch Streetview für die Kreuzungen im Vorfeld benutzt hat, würde mir das wahrscheinlich genügen wenn ich dann im Gegenzug das dämlich Gefummel mit Punkte rauslöschen oder doch nicht die geplante Tour zu fahren mit Sicherheit hintenan gehalten wird. Meine naive Vorstellung dazu Track planen - Track aufs Zumo kopieren und exakt den geplanten Track dann fahren. Bei allfälligen Abweichungen (man kann sich schon mal vertun) auf Sicht zurück auf den Track fahren und ohne Punkte löschen zu müssen usw. den Track weiter folgen. Ist das ein Traum oder geht das?
Alles anzeigenDen Stein des Weisen gibt es nicht....
Meine Vorgehensweise:
Zumo XT und Basecamp
Gleiches Kartenmaterial (sowohl OSM als auch die Garmin Karten)
Routenplanung in Basecamp mit allen dort vorhandenen Möglichkeiten
Pro Tour meistens nur 5, 6 echte Waypoints (da will ich unbedingt hin)
Dutzende von ViaPoints um die Route auf die Wege zu bringen die ich fahren will
Routenübertragung von Basecamp aufs Gerät
Neuberechnung aus
Start der Route
Danke für deine Antwort. Dass, mit den gleichen Karten ist mühsam. Man muss immer das Gerät am Rechner, wo Bascamp läuft, angeschlossen haben um exakt die Karten auch zur Planung zur Verfügung zu haben. Also planen auf LocusMap gpx export - import in bascamp - übertrag auf Zumo mit Yzumo Map, dann sollte es klappen?