Beiträge von Old

    Möglicherweise aus reinem Interesse. Oder Spaß an Freude. Scheint mir bei einem Hobby jedenfalls nicht völlig abwegig.


    Ich habe bisher noch keinen Zusatzscheinwerfer montiert, da ich mit dem Licht der AT relativ zufrieden bin. Trotzdem schätze ich, dass sich jemand die Mühe macht, durch Richtlinien und Verordnungen zu wühlen und dies auch noch zusammenzufassen. Sollte ich etwas nachrüsten wollen, lese ich den Beitrag sicherlich nochmal. Und mutmaßlich gibt es hier den einen oder anderen, den das interessiert. Daher besten Dank dafür, Hobbyfahrer .

    ...und offenbar auch den Rest davon nicht mehr. Ich wollte mir nämlich ein neues Paar Winterhandschuhe von Kushitani zulegen, da ich mit den nunmehr vermutlich etwa 15 Jahre alten Sommerexemplaren noch heute sehr zu zufrieden bin. Doch scheinbar haben die sich vom europäischen Markt zurückgezogen.

    Oder weiß jemand mehr?

    Motorräder mit viel oder wenig technischer Features sind irgendwie zwei Welten, auch wenn es im Grunde Krafträder bleiben. Auf der einen Seite schätze ich die technischen Errungenschaften. Apple Carplay beispielsweise war ein Grund pro AT, weil es mir die Arbeit auf dem Motorrad erleichtert. Der Sinn sicherheitsrelevanter Assistenten bedarf wohl kaum einer Erklärung. Und wer im Winter fährt, weiß Heizgriffe schon lange zu schätzen. Dazu noch die neuen Fahrwerke, die immer besser werden. Hervorragend.

    Auf der anderen Seite stehen puristische Klassiker, auf denen Motorradfahren ein komplett anderes Gefühl ist. Da "arbeitet" man noch regelrecht auf der Maschine. Es riecht nach Benzin. Es brummt, es vibriert, und knattert. Es ist irgendwie etwas ursprüngliches. Eine andere Art, Motorrad zu fahren und vor allem zu erleben.


    Nun kann man sich ob der Vor- und Nachteile der jeweiligen Kräder entscheiden, sofern der Geldbeutel es zulässt.

    Ich für meinen Teil schätze beides. Die Vorteile der technischen Weiterentwicklung, die es mir erlauben, längere Touren entspannter zu bewältigen. Die Hände schlafen nicht ein, Unebenheiten werden besser geschluckt, was der Rücken dankt. Ein anderes, ein besseres Sicherheitsgefühl. Eine Reise mit der CRF über mehrere Tausende Kilometer - gar kein Problem.

    Ich schätze aber gleichwohl die alte Technik. Mit einem grundsoliden Zweirad durch die Landschaft zu touren, es auf das wesentliche konzentrieren, was es ist: Motorradfahren! Mit all' den Sinnen und der Freude, die hier wohl die meisten damit verbinden.


    Ich bin in der dankbaren Situation, auf verschiedene Hersteller, Fahrzeuggattungen und Hubraumklassen zurückgreifen zu können. Und so entscheide ich mich für den jeweiligen Einsatzzweck, auf welches Krad ich steige.


    Unterm Strich kann ich sehr gut nachvollziehen, wenn sich jemand für ein technisch auf dem Stand der Zeit entwickelts Motorrad entscheidet. Das hat gute Gründe. Und genauso verstehe ich jene, die dies ablehnen und mehr zum Ursprung des Kradfahrens (zurück)wollen, eine Maschine mit Charakter bevorzugen.


    Schwarz oder weiß, gut oder schlecht: So eng will ich es in dieser Debatte also gewiss nicht sehen. Es gibt diese und diese. Keine davon sind schlecht. Sie sind halt unterschiedlich. Gott sei Dank.

    Ein recht launiger Bericht zu ein paar Yamaha-Legenden.


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    Das ist mitunter schade. In den Wirtshäusern, so meine Erfahrung, lernt man die Menschen und damit die jeweilige Region erst richtig kennen. Regelrechte Umschlagsplätze für Informationen und Emotionen. "Du willst wissen, wie die Gesellschaft tickt: Geh' ins Gasthaus".

    Ich mache das auf Touren wirklich gern, ganz gleich, wo ich in Europa bin. In teureren Ländern wie Norwegen halt weniger als in Rumänien. Aber auch da. Und man merkt schnell, wie unterschiedlich die Menschen beispielsweise im urbanen Raum im Vergleich zu kleineren Fischerdörfern sind. Da lässt sich teils auch auf der Speisekarte ablesen.

    Ich kann aber gut verstehen, wenn man Selbstversorger ist. So bin ich einige Jahre gereist und das war auch toll.


    Zurück zum Thema: Mit einer Gruppe kann sich das wieder schwieriger gestalten. Einer will zum Italiener, der nächste deutsche Küche und ein anderer verzichtet, weil er ja eine prall gefüllte Brotbüchse im Koffer hat. Ergo sollte selbst sowas "belangloses" geklärt sein, damit nicht plötzlich der Veganer dem Vordermann mit Schmackes sein Mettbrötchen in den Schlund drückt.

    Beim Kurvenfahren wird natürlich nicht versetzt gefahren! Wie soll man sonst die Kurve anfahren?

    Und das der Sicherheitsabstand eingehalten werden muss(!), schrieb ich. Wer sich daran nicht hält, kann nicht in der Gruppe mitfahren, da er oder sie ein Sicherheitsrisiko für die anderen Teilnehmer darstellt. Auch das kläre ich vor Fahrtbeginn oder nachdrücklich beim Boxenstopp.


    P.S.: Und sollte ein Mitfahrer mal "geträumt" haben und der Vordermann bremst, gibt es beim versetzten Fahren eine Sicherheitsreserve.