Beiträge von pip

    Wenn die gleichen Felgen auch an der GS verbaut werden, gibt es vielleicht noch eine einfachere Moeglichkeit fuer die Eintragung: Nehme die Unterlagen und Infos und bespreche es mit Deinem TueV-Pruefer. Sollte die Felge Serienausstattung an einem schwereren Motorrad mit mehr Leistung sein, dann ist das vielleicht genug Argument fuer ihn, es abzusegnen. Mein Kumpel hatte auf diese Weise seine XT660Z legal auf KTM Gabel und Vorderrad umgebaut ... man beachte, dass vorne nur noch eine Bremsscheibe ist:


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    Ich glaube auch nicht daran, halte es aber fuer technisch moeglich - wenn auch nicht mit dem aktuellen 450er Motor.

    Wenn die Raeder soviel besser sind, wirst Du keine Probleme beim TueV bekommen - Du musst es nur vernuenftig angehen. Vermutlich wird der TueV um ein Extraexemplar der Raeder bitten, welches er zerstoerend pruefen kann, damit sie Dir nicht doch beim ersten Kantstein brechen. Das beinhaltet zwar Extrakosten, aber dafuer hast Du ja beim Kauf der Raeder ueber die Halfte gespart ...

    @Dr. Dolittle - genauso sehe ich es auch. Zudem war die TransAlp hoechstens ganz am Anfang und ohne Betriebsstoffe den 180kg nahe, sie war immer schon mehr Reise- als Enduromaschine.

    Ich koennte mir vorstellen, dass Honda mit einer langstreckentauglichen Version einer CRF450L 'Rally' eine Marktluecke mit Potential finden koennte. Also 450-500ccm, 45-60PS, 12-14 Liter Tank, 160kg und 10000km Wartungsintervalle. Dafuer muesste aber der 450er Motor ueberarbeitet werden - und es waere keine TransAlp, sondern Konkurrenz fuer die CRF250L Rally.

    Ohne Gewaehr ... Rechtlich gesehen handelt es sich immer um zusaetzliche Fernlich-, Abblendlicht-, Tagfahrlicht- oder Nebellampen. Dabei sollte man sich auch im Klaren sein, dass die maximale Gesamtleuchtkraft aller Lampen limitiert ist und insgesamt nur je 2 dieser Lampen verbaut sein duerfen. Wenn Deine AT also bspw. schon 2 Fernlichtlampen verbaut hat, duerfest Du keine weiteren Fernlichter montieren.

    • Zusaetzliche Fern- oder Abblendlichter duerfen nicht getrennt schaltbar sein.
    • Nebellampen muessen getrennt geschaltet werden.
    • Tagfahrlicht muss so geschaltet sein, dass es nicht gemeinsam mit Abblend- oder Fernlichtlampen leuchten kann.

    Das haengt vom Scheinwerfer-Typ ab (s.o.).

    • Nebellicht sollte nicht blenden, da es den Bereich direkt vor dem Fahrzeug ausleuchten soll. Es wuerde auch bei Nebel stoeren, wenn es weit voraus leuchtet.
    • Tagfahrlicht hingegen soll den Gegenverkehr etwas blenden, damit man besser wahrgenommen wird. Daher soll bei Daemmerung auch auf Abblendlicht umgeschaltet werden.

    Wie in den vorherigen Betraegen zu lesen, macht es bei Kurvenfahrt auch etwas aus, ob die Lampen an der Gabel befestigt sind und mitlenken.

    Das ist extrem unterschiedlich. Es gibt auch Lampen, bei denen mit Vorsatzlinsen das Leuchtbild veraendert werden kann - typischerweise haben dann hoechstens die 'Fernlicht'-Linsen eine E-Zulassung.

    Sie haben keine Kfz-Zulassung. Davon abgesehen ...

    Ich habe eine kleine 1000 Lumen Lampe fuer die GoPro-Halterung auf meinem Helm, welche ich Offroad verwende, sollte ich ungeplant noch im Dunklen unterwegs sein. Mein Kollege fand das Ding so praktisch, dass er sich die gleiche Lampe auf den MTB-Helm montiert hat.

    Fahrradlampen (auch beim E-Bike) laufen selten auf 12V, und sind meist weniger hell oder weit teurer. Viele der kleinen LED-Lampen (inkl. Stirnlampen etc.) koennen auch nicht dauerhaft mit max. Leuchtkraft betrieben werden, ohne zu ueberhitzen.

    Nach der langen Diskussion um Englaender, Rollgabelschluessel, Schraubzangen, Zangenschluessel und deren vielfaltigen Anwendungen - man kann sie auch als Abschreckung von Draenglern nutzen, indem man sie hinten am Fahrzeug befestigt:


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    Vielen Dank, ich sehe, wir verstehen uns. :occasion-partyblower:

    Hoffentlich laeuft es dann dieses Jahr zur Weiberfastnacht besser fuer Dich!

    lion - Nein. Wann immer moeglich, verwende ich Ringschluessel oder Nuesse. Den Vorteil der vor Dir gezeigten 'Raptor' Schraubzange sehe ich dann, wenn Schrauben/Muttern so liegen, dass das Werkzeug vorne offen sein muss, und trotzdem ein Ratschen-Mechanismus gewuenscht ist. (Sie wird ja auch unter den Rohrzangen gefuehrt und fuer Bremsleitungen angepriesen. )


    Beim Zangenschluessel muss man die Backen zusammendruecken, sonst greift die Zange nicht richtig. Ich gehe davon aus, dass die von Dir gezeigte Schraubzange beim Drehen selbst klemmt - das kann natuerlich auch ein Vorteil sein. Fuer mich ersetzt der Zangenschluessel (und ein Multitool) die Zange im Bordwerkzeug und ist gleichzeitig praktisch, falls doch unterwegs die richtige Schluesselweite fehlt.


    Bei allen kombinierten Werkzeugen, Zangen etc. darf man nicht vergessen, dass viele Schrauben am Motorrad so eng verbaut sind, dass nicht jedes Werkzeug hilft. Als Beispiel hilft bei den Kontermuttern zur Kettenjustierung eigentlich nur ein Maulschluessel.


    Ich habe mir mal unterwegs in Spanien einen Rollgabenschluessel gekauft, wie in Beitrag 2852 gezeigt: Ich musste eine Schraube anziehen, war mit aber bei der Schluesselweite nicht ganz sicher und wollte auch nicht viel Zeit vertroedeln. Das Ding ist zuhause schnell in die hinterste Ecke des Werkzeugschranks gewandert und seitdem vielleicht noch 1-2 mal verwendet worden.


    Wenn es um Bordwerkzeug fuer abgelegene Routen geht, bei denen man sich selber helfen koennen will. ist die beste Strategie, bei allen Arbeiten zu notieren, welches Werkzeug man braucht. Also Schluesselweite und auch Besonderheiten, falls es eine besondere Form oder vielleicht auch eine Verlaengerung benoetigt. Ein guter Anfang ist, den ganzen Service selber nur mit Bordwerkzeug durchzufuehren.

    Nur - wieviele von uns kommen tatsaechlich in Situationen, in denen man keine Hilfe holen kann? Ich versuche einen guten Mittelweg zu finden, um mit moeglichst wenig Bordwerkzeug die wahrscheinlichsten Problemchen angehen zu koennen.


    Auf die Gefahr hin, dass ich Dich auch falsch verstehe: 12/14er Innensechskant werden bei dem gezeigten Schluesselpaar dazu verwendet, diese fest miteinander zu verbinden, um den Hebel zu verdoppeln. Sie fassen in die entsprechenden Aussparungen des Gegenstuecks:

    Meine 650er hat eine kleine Batterie und eine schwache Lichtmaschine, da habe ich eine kleine Status-LED im Cockpit. Die leuchtet gruen, wenn alles ok ist und aendert ansonsten die Farbe. Somit kann man erkennen, wenn die Lichtmaschine laeuft, die Batterie ueberfordert oder etwas kaputt ist.

    Man braucht allerdings irgendwo Platz fuer die 5mm Bohrung ... :zwinker:


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    Wer etwas sucht, findet sowas auch auf Ebay&Co - keine Ahnung, ob das Nachbauten sind.