Auf meiner AT ist der Pro-oiler seit 190.000km drauf. Niemals Kettenspray, Reinigen nur mit Abstand mit Dampfstrahler, nach der Wäsche gibt mit dem Ölkännchen gebrauchtes Getriebeöl drauf...
Ketten halten immer 55-60.000km ![]()
Auf meiner AT ist der Pro-oiler seit 190.000km drauf. Niemals Kettenspray, Reinigen nur mit Abstand mit Dampfstrahler, nach der Wäsche gibt mit dem Ölkännchen gebrauchtes Getriebeöl drauf...
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Alles anzeigenDas ganze schaut eher nach einem Dauerermüdungsbruch durch Vibrationen aus. Diese Art von Kabelanschluss ist aber in zig Millionen von Kerzensteckern verbaut und hat mit Materialqualität und Co nix zu tun.
Hab die Fotos an einen Materialspezialisten von der Autoindustrie geschickt. Seine Meinung: mechanischer Bruch und die schwarze Bruchstelle kommt von der Funkenstrecke zwischen den beiden Teilen.
Nun bleibt aber immer noch die Frage: warum brechen die mittleren Stecker ab?
Alles anzeigenHeute kurze Testfahrt gemacht - bei mir hat es nichts gebracht.
Das Geruckel auf den ersten vielleicht 100 Metern (als würde die TC eingreifen), im kalten Zustand ist nach wie vor vorhanden. Auch bei meiner ist es nur bei niedrigen Temperaturen. Auch das Anfahren beim ersten Mal ist „verzögert“.
Die Einlassventile sahen schön grau/blank von oben aus (hab ich leider kein Foto gemacht.
Ich bin also genau so weit wie vorher und kenne die Ursache für dieses Kalt-Geruckel nicht.
Starten tut Sie perfekt, also ohne Gas und bei den ersten Umdrehungen - war aber auch vorher schon so.
Was hast du denn alles gemacht bei deiner Aktion? Welches BJ?
aber die Praxis schaut doch anders aus denke ich, abgefaulte/gebrochene Kabelaufnahmen, rostige Federn im Stecker führen ganz klar zu einem veränderten Kaltstart und somit auch zu einer deutlich schlechteren Verbrennung.
Meine AT läuft nach einigen Testkilometern (seit ich den Kopf überarbeitet habe und neue ZKS drauf sind) einfach wie verwandelt. Sauberer Kaltstart, sanftes einsetzen der Kupplung, weniger Verbrauch (nach Anzeige), mehr Leistung über den gesamten Drehzahlbereich...
Alles anzeigenHi,
das darin das Wasser schnell verdunstet ist schon klar.
Es geht doch um die Aufkonzentration über die Zeit, dadurch entsteht die Säure.
Tröpfen für Tröpfchen und irgendwann ist es dann Säure die die Stecker innerlich zerfrißt.
Bei meiner werde ich beim nächsten Service (48TKm) die Stecker einfach gg. Neue wechseln und gut iss.
Wegen so einem Kezenstecker mach ich keine Reihenuntersuchung!
Gruß
Th.
bei der Oxidation Feder-Messing reden wir vom inneren des ZKS, das ist luftdicht abgeschlossen! da kommt auch sicher kein Wasser rein...
Alles anzeigenMahlzeit,
zwei unterschiedliche Metalle + ein Säure hat man eine Batterie!
Da lößt sich etwas auf....
Gruß
Th.
Das halte ich für falsch! Kupferkabel und Messingschraube liegen in der Spannungsreihe doch gleich und es fehlt die Säure/Elektrolyt. Alle Kerzenstecker die ich bisher zerlegt habe waren trocken!!!
Alles anzeigenHabe gerade den Kram auseinander gerissen - linker innerer Kerzenstecker 12MOhm, der Andere 5kOhm…
Habe das Teil zerlegt - sah auch unter dem Gummi gut aus, Spiralschraube war fest. Habe das innere Kunststoffteil zerbrochen, um den Kram von innen zu begutachten - die Schraube ist an der „Grundplatte“, wo Sie auf die Feder trifft völlig oxidiert - da kann/konnte nix mehr leiten.
xaverl Danke für die Antwort, Zünkabel bleiben also dran.
Zündspulen haben alle 4 2kOhm.
An die Kontaktstellen der Zündkabel und an die Stecker Kerzenseitig mache ich Zündkerzen-Steckerfett - wusste bis jetzt gar nicht, dass es soetwas tatsächlich gibt😅
Ich mache natürlich auch gleich alle 4 Kerzenstecker neu.
Zusammenbauen werde ich morgen in Ruhe - überlege noch, wie ich den Zündkabeleingang am Kerzenstecker zusätzlich abdichte - denn nur da kann ja die Feuchtigkeit reingekrochen sein.
Es kann aber auch ganz einfach an den unterschiedlichen Materialien von Schraube und Feder liegen. An der Schraube ist federseitig ne richtig „lustige“ Schlacke - sie Foto
Auch Danke an die Kollegen hier für die Materialtips (Kerzen…) aber ich habe das Zeug (inkl. Kerzen) eh vor dem Zerlegen schon bei Webike bestellt.
Edit: gerade gesehen, dass auf dem Foto die „Schlacke“ auf der Schraube kaum noch zu sehen ist, weil einseitig schon abgefallen - also schnell noch ein Bild von der der andern Seite der Schraube nachgeschoben
So korrodiert doch kein hochwertiges Messing welches trocken eingebaut ist?
Zum "abdichten" der Zündkabel nehme ich nur noch Silikonfett.
Hmmmm, warum dann nur die mittleren? die äußeren waren wohl noch bei keinem defekt...
ich fahre seit ca 150.000km Brisk-Kerzen, 4Stück 50EUR.
Hab nochmal das Material der "quasi Blechschrauben" von den ZKS untersucht: ist eindeutig Messing (aber warum fault das von innen ab?)
Da nur die mittleren ZKS betroffen sind gehe ich von einer schlechten Qualität des Materials aus.
Wer beim Service die ZKS abschraubt und die sind augenscheinlich ok, unbedingt auch den Widerstand messen, 5kOhm, denn auch die inneren Bauteile können rosten (die Spiralfeder war an einem Ende rostig).
Nach meiner Generalüberholung werde ich die Innereien des ZKS und das Zündkabel vor der Montage mit Polfett einstreichen.
Alles anzeigenMachst Du eigentlich die Zündkabel bei den „OP‘s“ auch neu, oder nur die Stecker?
Meine Dicke hat seit Oktober (nach der Daurregen-Skandinavientour) auch das Stottern auf den ersten Metern nach Kaltstart. Ist wirklich nur ganz kurz und dann läuft Sie scheinbar normal.
Auf Grund Deines Beitrages (👍dafür) habe ich mir auch neue Stecker (alle4) bestellt und werde mich da ran machen. Hab zwar vor einem Jahr erst die Kerzen erneuert, da ich aber bedenken habe, dass die evtl. auch einen weg haben, wenn da ein Stecker nen hau hat, werde ich die auch nochmal neu machen - Kosten Kerzen gegenüber Arbeitszeit da ran zu kommen machen, die Entscheidung leicht.
Mal schauen, ob die Dicke danach auch wieder ruckelfrei (auf den ersten Metern) läuft.
Zündkabel lasse ich in der Spule unberührt. Sind die auch in der Spule eingeschraubt?
mach grad bei meiner Neuanschaffung (19er AT, 22.000km) den großen Service. Moped lief top, sauberer Kaltstart, nichts auffälliges und dann: einer der mittleren Kerzenstecker war abgefault/gebrochen, der zweite machte beim aufschrauben auf das Kabel einfach "knack".
Die Bruchstelle ist für mich undefinierbar (entweder schlechtes Messing oder... jedenfalls nicht magnetisch). Es hat wohl nichts mit eindringendem Wasser zu tun, es sieht nach "interner Korrosion" aus...
Die Reparatur für Profi-Bastler: ZKS zerlegen, auf der Drehmaschine die abgebrochene "quasi Blechschraube" ausbohren und von der "Kerzenseite" eine passende Spax/Blechschraube D3mm, L16-18mm eindrehen. War eine Spielerei, aber hat geklappt.
Seit mein Motor wieder perfekt läuft (mittlere Kerzenstecker waren wohl schon länger defekt) ist das Problem nicht mehr vorhanden, hab regelmäßig bei 0°bis 5°C getestet, perfekter Kaltstart, perfektes greifen der Kupplung!
Demnach ist die Ursache für dieses Phänomen eher motorseitig zu suchen, Zündkerzenstecker oä.
Alles anzeigenDas glaube ich nicht. Habe ja eine ATAS von Juli 2024, mit rund 6000km ohne Regen und auch da kommt die Kupplung im kalten Zustand etwas später. Ich möchte bezweifeln, dass meine Kerzenstecker schon marode sind.
Gruß Axel
diese Zapfen in den Zündkerzensteckern sind von seltsamer Qualität. Hab grad einen beim draufschrauben des Kabels abgerissen. Es hat definitiv nichts mit eindringendem Wasser zu tun. Siehe meine Erfahrung im Thema "Zündkerzenstecker"
Das hab ich hier irgendwann mal gelesen:
Radlager-Montage:
"Hier ist meine Vermutung, warum die Radlager so schnell kaputt gehen. Das habe ich schon Mal hier irgendwo beschrieben.
Im Vergleich zu anderen Fabrikaten oder früheren Honda Modellen ist die Distanzhülse zwischen den Radlagern breiter, als der Abstand zwischen den Anschlägen der Lagersitze.
Das führt dazu, dass wenn man wie immer die Lager bis zum Anschlag eintreibt, können sie je nach Toleranzen verspannt werden. In meinem Fall waren sie richtig schwergängig geworden. So montierte Lager können nicht lange funktionieren.
Erst ein Blick in das Servicehandbuch erklärte alles. "Das rechte Lager in seinen Sitz bis zum Anschlag eintreiben, das linke Lager eintreiben, bis das die Distanzhülse berührt/darauf sitzt"
Also Grund könnte ich mir die niedrigeren Produktionskosten vorstellen. Die Nabe muss man nur auf einer Seite mit einer engen Toleranz bearbeiten, auf anderer Seite wird eine größere genommen.
Also eine falsche Montage im Werk könnte die Ursache sein.
Am Vorderrad ist übrigens das gleiche Spiel. Und wenn man mit der linken Seite anfängt, kann man auch das Spiel ABS Sensorring/Sensor minimal verändern, eigene Erfahrungen."
Im Anhang eine Darstellung wie es auch bei der 1200GS gemacht werden muss