Das mit der Schrittgeschwindigkeit und den steilen Serpentinen kann ich gerne beantworten.
Als Beispiel: Kurt (majortours) und ich (KTM 990 und Vara) hatten bei einem ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining einmal einen Sonderauftrag erhalten. Wir sollten ein "Rennen" machen. Wer bei einem Zielpunkt in ca. 100 m Entfernung als Zweiter ankommt hat gewonnen. (Kurt hat um 10 cm gewonnen...) D.h. Kupplungschleifen bis fast zum Stillstand (und immer schön nach vorne schauen). Das hab ich mit meiner AT (DCT) auch probiert und geht genau so. Man nimmt die Fußbremse und kommt so auf 5 kmh und weniger, es geht aber auch mit der Handbremse.
Serpentinen: da hatte ich auch Bedenken, aber schon meine Probefahrt hat mich eines Besseren belehrt. (schön öfters hier geschrieben) Eine steile Rechtskurve (Spitzkehre) war mit der Vara selbst als routinierter "Gebirgler" immer ein wenig Stress. Entweder 1. Gang (z.b. bei Gegenverkehr) oder mit Kupplung schleifen im 2. Gang. Die selbe Stelle mit DCT und NULL Problem. Unmittelbar nach der Kurve zog es mir einen Smiler auf und ich wusste, das wird es werden.
Ich war mit einer Gruppe AT-ler vor 14 Tagen in Friaul und sind den Col di Caneva gefahren. Wirklich sehr enge steile Spitzkehren - nichts für Anfänger. Ich war notgedrungen mit Sozia unterwegs und selbst diese Situation geht mit DCT problemlos. Es bleibt der 2. Gang drinnen, sehr niedertourig und es ruckelt ein wenig, aber das Zurückschalten auf den 1. Gang war nicht erforderlich (besonders wichtig ist in diesem Fall aber die richtige Blickrichtung - weit nach vorne). Das DCT macht das schon, man kann sich drauf verlassen. Ich bin nach wie vor begeistert.