Beiträge von Reisender


    Wenn das der Fall ist, scheint das eher ein BMW- als ein typisches Kardanproblem zu sein. BMW bin ich schon lange nicht mehr gefahren, ich kann dazu kein Urteil abgeben. Aber letztes Jahr hatte ich das Vergnügen eine Moto Guzzi Stelvio über eine Stunde probezufahren und habe mich über das sensible Ansprechverhalten der Hinterradfederung gewundert. Es scheint also zu gehen!


    Und ich halte dagegen: für mich ohne Gleitsichtbrille schon wieder viel zu nah, nur unscharf erkennbar. Abgesehen davon dass die verlängerte Konstruktion furchtbar aussieht ist es für einen mechanisch vorgebildeten Nutzer ein Unding, den Scheibenhalter so OFFENSICHTLICH zu überlasten. Bevor Du anderen Probleme beim Denken bescheinigst solltest Du vielleicht an Deiner eigenen Einstellung zu den Umgangsformen hier im Forum arbeiten... aber Du bist ja nicht mehr hier, hast offensichtlich schon öfter Gegenwind bekommen und diesen nicht ertragen können!


    Das sehe ich auch so. Die Listenpreise sind etwas für die Großverdiener bzw. gutverdienende Alleinstehende ohne Kinder oder andere Hobbys. Sicher ist es die Pflicht eines jeden Unternehmens gewinnorientiert zu wirtschaften, da ich nicht zum Kauf gezwungen werde will ich da auch gar nicht rumjammern. Wenn ich nicht die Gelegenheit für eine neue 2017er mit Tageszulassung für 10.990 € gefunden hätte würde ich jetzt auch ein anderes Motorrad fahren. Ganz sicher keines um die 20.000 €.



    Genau meine auch, Christian. Dem kann ich nur zustimmen.


    Nun, das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. In meinen Augen sieht die neue keineswegs klotziger aus als die alte. Überhaupt scheinen die Designer nach dem peinlichen Ausrutscher mit der Varadero, vor allem der ersten, ein sehr glückliches Händchen gehabt zu haben.
    Der Wunsch die AT drastisch abzuspecken halte ich für reichlich daneben, es ist nun mal eine Africa Twin und diese haben schon immer Allround- mit Fernreisequalitäten sehr gelungen verbunden. Der Versuch, in die 200kg - Gewichtsklasse oder sogar noch darunter zu kommen wird unvermeidbar zu einem ganz anderen Typ von Motorrad führen, nicht zu dem, was man heute unter einer Reiseenduro versteht. Ich gebe zu, auf manchen Schotterstraßen im Friaul hätte ich mir auch weniger Gewicht und einen tieferen Schwerpunkt gewünscht, aber dann sollte ich halt mit einer Tenere 700 oder gleich mit einer Husqvarna 701 Enduro anreisen. Dazu muss Honda nicht extra seine AT aus dem ursprünglichen und beliebten Konzept zwingen.

    Endlich sind die ersten offiziellen Bilder und technischen Details publiziert und ich bin schon gespannt auf Eure Meinung. Mir persönlich gefällt das neue Design inklusive der Farbgebungen ausgezeichnet, auch dass sie nicht wie befürchtet schwerer sondern sogar vier Kilo leichter geworden ist finde ich prima. Den jetzt verbauten Tempomat habe ich gerade auf meiner Tour ins Friaul an meiner SD06 sehr vermisst und auch das grausliche Display ist endlich Geschichte. Erfreulich auch die Schlauchlosreifen der ATAS, dass mit den flickunfreundlichen Schlauchreifen habe ich genauso wenig kapiert wie die hohen Scheiben der Vorgänger welche eh nur Verwirbelungen produzierten. Selbst an meiner 1990er RD04 habe ich die Scheibe drastisch auf das Format der Scheibe an der RD03 gekürzt und wurde damit wieder glücklich.
    Eine Preisangabe steht noch aus. Würde mich interessieren, was ich da auf meine alte drauflegen müsste...kann man sicher vergessen.

    Und wie schon einmal gepostet, die AT-Zündkerzen kosten in den USA 6,99 Dollar/Stück. Können dort auf der Homepage von NGK direkt geordert werden, bei uns gibt es diese Möglichkeit nicht. Mit Zoll und Transport kommt man leider doch noch auf einen stattlichen Preis so dass sich der Import kaum lohnt. Mit der 1000er V-Strom ab 2014 das gleiche Theater: 38 €/Stück, das alte Modell hatte noch die 08/15 Kerzen mit den verbraucherfreundlichen Gewinnmargen. Man fühlt sich irgendwie ausgenommen...

    Danke für den Hinweis Scoo,
    vielleicht habe ich mich im Querschnitt auch getäuscht, meine Elektrikerpraxis liegt schon weit zurück. Auf jeden Fall habe ich einen größeren Querschnitt gewählt als Honda bei den Zubehörsteckern und sonstigen Versorgungsleitungen. Welche Querschnitte werden denn hier verbaut?
    1% Verlustleistung ist aber schon arg wenig und ja, das Kabel ist weniger als einen Meter lang. Außerdem: was soll das für einen Sinn machen wenn dann anschließend die serienmäßige Zuleitung der Bordsteckdose über einen geringeren Querschnitt erfolgt die zudem noch. länger ist? Dann wird doch hier der weitaus größere Spannungsabfall auftreten, welcher aber dem Hersteller offensichtlich keine Sorgen bereitet. Und einen 12V-Kompressor... ja, den würde ich da auch nicht dranhängen. Und auch keinen Heizlüfter.


    Die Puristen werden mich schimpfen, aber ich habe mit einer Radikalkur den Zustand hergestellt, den ich von meinen bisherigen Motorrädern mit der Batterie unter der Sitzbank gewohnt war. Um nie wieder a) die Frontverkleidung abnehmen zu müssen und b) an der Batterie in ihrem engen Kasten herumfummeln zu müssen habe ich zwei dicke (2,5 mm2) Leitungen direkt an die Batteriepole angeschlossen (Sicherung direkt am + Pol), nach hinten aus dem Kasten geführt zu einem ebenfalls abgesicherten Stromverteiler unter der Sitzbank. Von dort aus schließe ich in Zukunft alle zusätzlichen Verbraucher an. Bisher nur die nachträglich montierte Bordsteckdose und den Anschluss für das TomTom. Den Tank abzunehmen um die Zuleitungen zum Cockpit zu verlegen ist allerdings nicht ganz so einfach wie bei meinen anderen Motorrädern, alles ist ziemlich eng und rutscht nicht gerade von selbst an seinen Platz. Dafür komme ich aber nach erfolgter Montage gut an die Anschlüsse und kann schnell prüfen, ergänzen oder trennen.


    Uneingeschränkte Zustimmung. Wenn ich an die Schweißnähte denke der alten GT´s oder der DR 600, 650... selbst an meinen drei Freewinds (XF 650) war außer dem einwandfrei gefertigten Motor alles andere mehr oder weniger Zufall: Passgenauigkeit, Grundierung, Lackierung...und das bis ins 21. Jahrhundert! Meine 1990er und meine 1992er Honda VFR zeigten was akribisch penible Konstrukteure schon zuvor zustande bringen konnten: Verarbeitungsqualität 1a, Passgenauigkeit 1a, Zuverlässigkeit 1a, Dauerhaltbarkeit aller Komponenten 1a. Während meine VFR´s nie einer Vergaserrevision bedurften waren bei den Freewinds zuverlässig nach spätestens 20.000 Kilometern die Schwimmernadelventile undicht. Die Vergaserbatterie dem Rahmen zu entnehmen war fast unmöglich, da dieser offensichtlich darum herumgeschweißt wurde, außerdem waren zwei Vergaserbatterien zweier gleicher Baujahre nicht gegeneinander austauschbar - wegen Fertigungstoleranzen.
    2004 bzw. 2007 dann ein Riesensprung in der Evolution - weiß der Geier was da passiert ist. Scheinbar hat Robert Poensgen richtig Druck gemacht. Meine beiden V-Stroms bieten echte Hondaqualität. Sie sind perfekt, sowohl von der Konzeption her als auch von der Fertigungsqualität.

    Danke dass Du Dir die Zeit genommen hast den Unterschied zwischen Klopfen und Klingeln verständlich zu machen, so deutlich erklärt hatte ich das zuvor auch noch nicht gefunden.
    Nur von Deiner nonchalant hingeworfenen Bemerkung im Post zuvor war ich etwas angefressen, deshalb verzeih mir den "Quatsch".