Beiträge von LuckyBird

    Danke für das ehrliche Feedback – Mein Weg aus dem Kopfkino


    Hallo zusammen,

    ein riesiges Dankeschön an Vielfahrer, Thomas61, Masterblaster, hoffi69, pillewd, jogie63, altonaer, lion, ociltis, Loner, Grommi, HeinoAT, woid4tler und Kandidatnr2!

    Ich bin wirklich beeindruckt von der Qualität eurer Antworten. Ein großes Lob an euch – ihr habt meine Situation aus der Ferne absolut treffend eingeschätzt. Dass ihr euch so viel Zeit für eine konstruktive, sachliche und vor allem ehrliche Analyse genommen habt, ist nicht selbstverständlich.

    Ihr habt Recht: Ich fahre mit großer Leidenschaft und sicher auch mit einer gewissen Routine, aber mein eigener Anspruch an Sicherheit und Risikominimierung steht mir manchmal selbst im Weg. Ich bin wohl genau die Sorte „Kopf-Akrobat“, die ihr beschrieben habt – jemand, der beim Fahren viel analysiert und überlegt, anstatt einfach nur zu fließen. Dass Perfektionismus beim Motorradfahren eher zu Verkrampfung führt als zu Sicherheit, ist eine Erkenntnis, die ich dank euch jetzt erst mal sacken lasse.

    Besonders die pragmatischen Tipps haben es mir angetan:

    Die „Summ-Taktik“: Die Idee mit dem Summen oder Singen unter dem Helm von HeinoAT, um das Gehirn zu entspannen, werde ich direkt bei der nächsten Ausfahrt ausprobieren.

    Lockerheit: Das bewusste Achten auf eine entspannte Haltung und das „Fallenlassen“ der Schultern werde ich dieses Jahr gezielt einstudieren. Es warten ja noch unendlich viele Kilometer darauf, genossen zu werden.

    Training: Eure einhellige Empfehlung für das ADAC-Kurventraining (besonders der Tipp mit Linthe für uns Brandenburger von Masterblaster und Kandidatnr2) ist gesetzt. Das wird meine Investition in diese Saison.


    Es ist ein klasse Gefühl zu wissen, dass man hier im Forum wirklich jedes Thema – egal ob es um die Technik der Zündkerze, die Pflege der Kette oder eben die ganz persönlichen mentalen Hürden beim Fahren geht – so offen und sinnvoll besprechen kann.

    Danke, dass ihr mir geholfen habt, den Fokus wieder mehr auf das „Schwingen“ und weniger auf das „Grübeln“ zu legen. Wir sehen uns auf der Straße!


    Grüße M

    Hallo zusammen,

    ich fahre seit gut 10 Jahren Motorrad (ca. 12.000 km im Jahr auf Honda und Suzuki) und würde mich eigentlich als erfahren bezeichnen. Trotz der Praxis merke ich aber, dass ich oft zu viel Respekt vor Kurven habe und in der Gruppe meist der Langsamste bin, weil ich ungern Risiken eingehe.

    Ich habe mich theoretisch viel belesen, aber bei der Umsetzung hapert es an einigen Stellen, zu denen ich gerne euren Rat hätte:


    1. Die Linkskurven-Blockade

    Während ich mich in Rechtskurven sehr wohl fühle, komme ich links an meine Grenzen. Mein Problem: Ich weiß, dass ich die Kurve weit außen anfahren müsste, habe aber Angst, dass am rechten Fahrbahnrand Dreck oder Stöcker liegen und ich wegrutsche. Dadurch fahre ich die Kurve oft unsauber an. Wie geht ihr mental mit dieser Sorge um? Habt ihr Tipps für die Blickführung, um hier mehr Sicherheit zu gewinnen?


    2. Körperhaltung & Steifheit

    Ich merke oft selbst, dass ich zu steif auf dem Motorrad sitze. Wie schafft ihr es, locker zu bleiben? Gibt es spezifische Punkte an der Körperhaltung, auf die ihr besonders achtet, um nicht zu verkrampfen?


    3. Drücken vs. Legen (Geschwindigkeitsabhängig)

    Hier komme ich manchmal durcheinander:

    • In weiten, schnellen Kurven legt man sich ja eher mit dem Motorrad (kein Hanging-off, das mache ich nicht).

    • In engen, langsamen Kehren ist das "Drücken" die bessere Wahl.

    Manchmal verliere ich in der Situation das Gefühl dafür, welche Technik gerade die richtige ist, und wirke dann unsicher. Habt ihr eine Faustformel oder Tipps für den fließenden Übergang zwischen diesen Techniken?


    Mir ist bewusst, dass es einfacher ist, einem erfahrenen Fahrer hinterherzufahren, um Vertrauen in die Geschwindigkeit zu gewinnen, aber ich möchte das auch für mich alleine sicherer meistern können.

    Ich freue mich auf eure Tipps und Erfahrungen!


    DLzG, Marcel

    Hallo zusammen,


    Wir waren letztens auf der Motorrad Messe Intermot in Köln. Von E-Motorräder war da Nix zu sehen, außer Honda hatte ein einsames Model (Motorrad, kein Roller) was kein Besucher beachtet hat. Es war lediglich schön, aber nur für den Stadtverkehr gedacht. Irgendwie uninteressant.


    Chinesische Roller waren teils als Elektro vertreten. Sie sahen praktisch aus, haben ihren Nutzen in der Stadt, aber bestimmt kein Pendelfahrzeug, bestimmt nicht Autobahn, bestimmt kein Spaß (wegen Eco Modus) und keine Emotion. Also ein besseres E-Bike (wegen dem Nicht-treten-müssen). Qualität?!


    Wer derzeit ein (teures) E-Motorrad fährt, fährt alleine. Keine Motorrad-Gruppe wird nach 60 min. sportlicher* Fahrweise eine 2-stündige Zwangs-Ladepause einlegen wollen.


    E-Autos sind okay.

    E-Roller sind bessere E-Bikes.

    E-Motorräder … hier müssen wir noch lange warten, … Laternenparker noch länger.




    *) … schon nach knapp 20 Minuten kommen zwei Warnlampen (Motor und Akku) zu warm, wegen permanent Dauerleistung.

    Ich komme gerade von einer 8-tägigen Reise durch das wunderschöne Österreich und Slowenien mit unglaublich vielen Kurven und schroffen Bergen. 3200 km. 😊

    Ich fahre mit meinem Doppel-Kupplungs-Getriebe im Modus S2 und meine Daumen (- Taste) schaltet oft drunter. Einerseits, um sportlicher zu beschleunigen, andererseits um bergab oder kontrolliert mit der Motorbremse die Honda zu entschleunigen.

    Positiver Nebeneffekt beim Bremsen mit der Motorbremse sackt die AT mit ihren langen Federwegen nicht so tief vorne ein.


    Meine Frage nur: Manchmal knallt es ganz schön am Auspuff beim Runterschalten und schädigen diese (Brems-)Kräfte nicht den Motor?


    Danke, Grüße M

    Hallo zusammen,


    in Vorbereitung auf einige tolle Motorradtouren 2025 bin ich durch Zufall auf ein Reifenflickzeug oder Motorrad-Pannenset gestoßen. (z.B. siehe Bild im Anhang).

    Einige YouTube Videos zeigen die einfache und erfolgreiche Handhabe. Nun meine Fragen an euch hier im Forum :)


    #1 Habt ihr solch ein Pannenset bei Touren dabei?

    #2 Wenn erfolgreich repariert - Wieviel Kilometer kann man dann noch fahren?

    #3 Sind die drei CO2 Kartuschen ausreichend?

    #4 Welche Marke, welches Set könnt ihr empfehlen?


    Beispielbild


    Danke für euer Feedback, Grüße M

    Hallo Freunde der motorisierten Zweiräder,


    in knapp einer Woche steht eine größere Motorradreise über die Alpen Richtung Italien an. Gute 10 Tagen sind wir in kleiner Gruppe unterwegs.


    In den Bergen bremse ich gern vorausschauend mit der Motorbremse oder vor einer Kurve schalte ich gern runter, nutze die Motorbremse für das Erreichen der optionalen Kurvengeschwindigkeit, dann hängt das Bike nett am Gas und feuer dann am Kurvenausgang raus. Vorteil. Das Fahrwerk taucht nicht so tief ein, wie als wenn ich per Vorderradbremse verzögere und in den Kurven kann man entspannt per Motorbremse sanft die Geschwindigkeit drosseln, als wenn man per Bremse dies in den Kurven versucht. Alle kein Problem und normal.


    Nun meine Frage an Euch:  Auf solch einer Tour ist das DCT, die Kupplung und die Motorbremse oft und stark gefragt. Manchmal hört es sich laut und rabiat an. Ist dies okay und der Gebrauch des ATAS sowie der Verschleiß normal?


    Danke für eure Meinung, Grüße M

    Das glaube ich dir gerne und von der Grund Einstellung finde ich das gut.

    Danke, Männer für eure schnelle Antwort


    - Bei meinem Händler sind es 53 € pro Radmontage

    - Nach heutiger Rücksprache mit dem Händler sind, waren die Reifen so teuer, weil er bei seinem Lieferanten bestellen muss.

    - Und die Lösung wäre, und 207 € pro Reifensatz sparen, wenn man diese selber bestellt und dorthin liefern lässt.


    - Zündkerzen wurden nicht gemacht, erst bei der 48.000

    - Zweimal Luftfilter, war aber drinne je 61 Euro


    Grüße M


    Hattest du bei diesem Preis, bei der 24.000 Inspektion neue Bremsflüssigkeit bekommen?