Beiträge von Schwarzwald-Elch

    Keine Spannung auf den Anschlüssen, dann leuchtet auch die Anzeige nicht.

    Setzt die Brücke am Stecker wieder ein, deaktiviere die Scheinwerfer im Menü,

    montiere den zweiten Nebler und dann wiederhole das Ganze.

    Vielleicht uns erstmal mitteilen, welche Nebler du verbaut hast?

    Es gibt gewisse Teile aus dem Reich der Mitte, auf welche die Bord-

    elektronik ablehnend reagiert. Sprich, bei zu hoher Stromaufnahme

    wird die Überwachung aktiv.


    Edit:

    Nach dem Freischaltvorgang Zündung aus, 10 Sekunden warten und

    dann wieder Zündung ein. Das Steuergerät sollte die Änderung dann

    übernehmen. Das wäre die einfachste Fehlermöglichkeit.

    Bitte nicht mißverstehen, wollte nur drauf hinweisen, daß Honda sowas

    auch kann. Wäre ein nettes Gimmick, aber für mich verzichtbar.

    Wobei es bei einer Reiseenduro eh nur Sinn machen würde, wenn auch

    das Gepäcksysten eingeschlossen wäre. Und das dürfte den Kram nur

    wieder um einiges teurer machen.

    Da hab ich dann schon den Thread "Keyless spinnt" vor Augen. Ich steh

    hier in der Pampa und meine Koffer gehn nicht auf :lachen: :lachen:

    In welcher Hinsicht? Und wie beurteilt man eine Griffheizung?

    Vorrangig muß die warm werden und die Patschehändchen

    vor Gefrierbrand schützen. Was macht die AT da falsch oder

    BMW besser?

    Keyless gibt es auch bei Honda, nennt sich Smart Key. Allerdings

    wird das bei der AT wohl nicht mehr kommen.

    Nein, ganz bestimmt nicht. Es sind diejenigen, die mit lustvoller Penetranz auf Dingen

    rumreiten, die man nicht mehr ändern kann.


    Das Problem existiert und basta. Was nutzen da Aussagen wie

    - Oh, der Einbau war ein Fehler....

    - Oh, warum hat Honda nicht....

    - Oh, warum konnte Honda nicht...

    - Oh, oh, oh, oh....

    Und so weiter und so fort, dieses Geweine über gelegte Eier nervt einfach nur.


    Fakt ist, daß Honda eine japanische Firma ist und Japaner sich generell schwertun,

    einen Fehler einzugestehen - Stichwort Gesichtsverlust. Auf die Problematik mit dem

    Nicht-Touchdisplay hat man ja auch erst 2023 reagiert, also im vierten Modelljahr.

    Und je mehr Beschwerden über beschlagene Displays aufkommen, desto eher wird

    sich auch hier was tun.

    Die Kette lautet einfach - Kunde nervt Händler - Händler nervt Hersteller - Hersteller

    nervt Zulieferer. Und irgendwann wird sich das Ganze dann hoffentlich in Wohlgefal-

    len auflösen.

    Wie heißt es so schön - Hinterher ist man immer schlauer.

    Es war also ein Fehler. Schön. Und jetzt? Schicken wir McFly

    und den Doc, um die Japaner davon abzuhalten?

    Wenn das Teil von Anfang an problemlos funktioniert hätte,

    würden sich manche sicher ob der technischen Innovation

    überschlagen.

    Und was der von Honda in unseren Gefilden aufgerufene

    Ersatzteilpreis mit der Entscheidung zu tun hat, das Ding

    überhaupt einzubauen, erschließt sich mir auch nicht.


    Die Lösung ist doch ganz einfach. Wer mit diesem Problem

    leben kann, freut sich am Rest und genießt ein tolles Motor-

    rad. Und wer das nicht kann, der steigt eben um.

    Da hast du im Prinzip recht. Aber das Display ist für Honda ein Zukaufteil,

    produziert wurde es von Garmin. Die können Navis, die bei Wind und Wetter

    ihren Dienst tun.

    Und wenn ich mich auf einen renommierten Zulieferer verlasse, welchen

    Grund sollte ich dann für derartige Tests haben?

    Ich kann da nur vermuten, daß die ganze Misere vielleicht mit der Touchfunk-

    tion zusammenhängt. Welcher andere Motorradhersteller hat ein Display mit

    Touch? Ehrlich gesagt, keine Ahnung.

    Und damit wären 99% aller Probleme nicht nur in der Fahrzeugindustrie be-

    schrieben. Qualität und Fertigungskompetenz bleiben leider immer auf der

    Strecke, wenn die Rotstiftler auflaufen.

    So ärgerlich die Display-Problematik auch ist, aber stellen wir uns mal folgendes vor


    1. Ein Ingenieur in Japan hebt die Hand und weist auf mögliche Probleme hin

    2. Da besagter Ingenieur ein Nebengewerbe als Hellseher angemeldet hat, gibt man gibt ihm Recht und beschließt eine zweijährige Erprobungszeit in allen möglichen Ländern und Klimazonen

    Hier gabelt sich die Annahme in

    3a. Es gibt keine Probleme, das Fahrzeug kommt auf den Markt

    3b. Es gibt Probleme, das Display wird neu konstruiert, die Vermarktung des Fahrzeuges verschiebt sich um ein weiteres Jahr

    4. Selbstverständlich melden sich dann auch weitere Ingenieure, die auf mögliche Probleme mit der Software, Fertigungsrückständen

    im Tank, rostenden Rahmen, den linken Schaltereinheiten und so weiter hinweisen.

    5. Vor lauter Bedenken, was denn sonst noch alles passieren könnte, entschließt man sich von der Vermarktung abzusehen.

    6. Wir stehen hier und warten auf die Twin, doch sie kommt nicht, kommt nicht, kommt nicht.


    Klingt wie totaler Blödsinn, oder? Ist es auch.


    Es ist heute egal, ob es sich um ein Auto oder ein Motorrad handelt. Der Aufbau ist derart komplex,

    daß es quasi unmöglich ist, alle möglichen Probleme im voraus zu erkennen und zu berücksichtigen.

    Die praktische Erprobung findet beim Kunden statt, ob einem das gefällt oder nicht.

    Was also soll man in derartigen Fällen anderes machen als ausliefern und nachbessern?


    Und was bedeutet denn bitte "in der Vergangenheit". Der Crosstourer z. B. wurde 2012 mit einer

    Kardanwelle ausgeliefert, die 2016 in Zuge einer Rückrufaktion gewechselt wurde.