Realität ist doch schon länger, das man ohne Produkte aus China im Alltag echte Probleme bekommt.
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Gut erkannt. In meiner früheren Firma haben wir unter anderem ältere Anlagen modernisiert
und mit neuen Schaltschränken und Steuerungen ausgestattet. Hauptlieferant der Elektronik-
komponenten war Siemens. Dann kam Corona und von heute auf Morgen konnte Siemens
keine Operator-Panels und SPS-Steuerungen mehr liefern, in den entsprechenden Auftragsbe-
stätigungen stand unter Liefertermin nicht mal mehr eine Datumsangabe.
Und warum wohl. Der ganze Kram kam komplett oder in Komponenten aus China. Und China
war dicht.
Hört sich einfach an, das Zeug wieder hier zu produzieren, aber dazu braucht es eben lang-
fristige Planungen, Produktionswerke und -anlagen, und nicht zuletzt Facharbeiter, die etwas
mehr können müssen als sich die Schuhe an den richtigen Fuß anzuziehen.
Als Privatmensch kann ich daß natürlich so gut wie möglich umgehen, die Industrie geht dahin,
wo es die besten Produktionsbedingungen gibt. Und diesbezüglich ist unser Land leider mittler-
weile ganz weit hinten.
hoffi69
Deine Ausführungen bezüglich der Qualität von gewissen Artikeln des täglichen Bedarfs kann
ich voll und ganz bestätigen. Kleines Beispiel sei da nur ein Fön. Den konnte man früher noch
aufschrauben, um eine defekte Anschlußleitung zu erneuern. Heute sind die Dinger komplett
verschweißt und im Fall eines Defekts ein Fall für die Tonne.
Wie gesagt, ein kleines Beispiel, aber exemplarisch für vieles andere.