Beiträge von Fritze73


    Ich fahre den MotoZ Tractionator RallZ als gröbsten zugelassenen Reifen auf meiner 790@R. Bist dato bin ich sehr zufrieden. Die MotoZ sind an sich ein Geheimtipp und in Europa noch schwer zu bekommen. Ich habe meinen Satz in Spanien bei Twintrail bestellt. Die Lieferung geht super schnell. Versand ist mit 30€ aber bisschen teuer.
    Hab gar schon den zweiten Satz rumliegen, da ich mir vorn den Reifen leider recht zeitig beschädigt habe. Aber noch hält er dicht.
    Bei Youtube gibt es paar Testvideos aus USA, da gibt es auch Empfehlungen für Langstreckenfahrer. Hier sollte man dann wohl eher mindestens zum Adventure statt RallZ greifen. In USA scheint der Reifen eben auch recht beliebt und wenn du vor Ort diesen eigentlich gut und günstig beziehen kannst, wäre es sicher eine gute Alternative.
    Ansonsten würde ich für dein Vorhaben sicher auch nmindestens einen 50/50 Reifen wählen. Hier wohl sowas wie den Scorpion Rally STR.
    Auf der GSA bin ich mal den TKC70 gefahren. Der funzt auf nasser und trockener Straße, und ausschließlich trockenem Gelände sehr gut. Matschiges Gelände und auch schon feuchte Wiese ist jedenfalls für den Hinterreifen mit seiner durchgehenden Profilmitte nix. Den Heidenau bin ich nie gefahren, ist er für mich ein Holzreifen und schon optisch nicht ansprechend. Wenn der hinten erstmal richtig angefahren ist, geht da genauso wenig im feuchten Gelände. Aber ja, wieviel davon wird dir bei so einer Reise begegnen. In Ausien außerhalb der Regenzeit losfahren, dann müsste es doch passen. ;)


    PS: Wer beim Motorradfahren keine Fussbremse benutzt, fährt für mich falsch Motorrad. Aber die GS mit ihrer Integralbremse und ihrem immer wieder mauke werdenden Fußbremse verleitet zu solch einer schlampigen Nutzung. :)


    Die reine Ortho-Max Jacke hat auf der Brust nur recht zarte Schaumstoffeinlagen, Schulter, Ellenbogen und vor allem Rücken sind hingegen mit richtigen Portektoren versehen.
    Zum Schutz der Rippen sehe ich da eher weniger. :think:


    Die Rippen schützt die Ortho-Max aber auch nicht wirklich, oder!?


    Ist leider Blödsinn, Gewicht wurde am Heckrahmen, der Schwinge und am Motor gespart. Die schwarze Basis AT ist auf Fotos meist auch mit Gepäckträger dargestellt.
    Die zusätzlichen seitlichen Abdeckungen, welche bei der Roten immer montiert sind, finde ich ein Highlight. Kann man so die meiste Zeit mit einem schönen schlanken Heck rumfahren.
    Topkäseträger brauche ich auch nicht, ich lehne diese Pizzaboxen auch strickt ab, da fahre ich lieber mit den immer noch recht schlanken Originalkoffer rum und habe am Ende mehr Stauraum. Ansonsten reicht mir eben auch ein schlanker Gepäckträger für eine Gepäckrolle oder kleine Tasche bei Bedarf.
    Ich würde mir wohl da das schlankere Rohrgestell der alten AS anpassen und unauffällig schwarz pulvern lassen.
    Ich verändere den Schwerpunkt eines Motorrades auch ungern in eine ungünstige Richtung.


    Und die machen dazu gar 4 Videos. Muss doch echt ein wichtiges Bike sein.
    Wer nun erst frisch sich eine AT zugelegt hat, soll sich nicht verrückt machen lassen. Die "alte" ist ja nun nicht weniger gut zu gebrauchen. Vielen wird der Unterschied auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Wer es sich leisten kann, kauft eben gleich. Man lebt ja auch nur einmal ;)


    Und mit Tempomat rast man in der Regel noch weniger, kann eher noch entspannter Strecke machen ;)



    Stimmt, die Mehrheit treibt sich in den Wüsten der Welt rum :lol:


    Ebe, und das ist auch gut so. :handgestures-thumbup: Am klimaschonensten wäre doch eh, die alte so lange weiterzufahren, bis sie auseinanderfällt.


    Ich bezog mich hier nur auf die überzogene Aussage des Zitierten.
    Die Leute, die es im Jahr 2020 beim Motorrad fahren noch eher puristisch haben, jedenfalls in diesem Segment, sind sicher an einer Hand abzulesen. Die werden ihren Purismus dann eben auch beim Wiederverkauf bezahlen müssen. Viele andere nehmen neue Features und damit gewonnene Annehmlichkeiten doch gern mit, wenn der Aufpreis dafür doch überschaubar bleibt. Und dies sollte doch auf die neue AT zutreffen oder. Was kostet diese nun mehr und wwas bekommt dafür mehr geboten?
    Bei immer mehr Leistung, besonders im Reiseendurosegment, und damit auch immer einhergehend mehr Gewicht bin ich aber bei dir. Das braucht man in der Regel wirklich nicht. Einige aber eben doch.
    Und die Honda ist nun moderat stärker geworden und hat dabei aber eben gar noch abgespeckt. Dies sollte man doch auch mal wertschätzen.
    Und eine zunehmende Pannenanfälligkeit muss auch erstmal bewiesen werden. Ich bin mit meinen technoiden Reisebomber bis dato jedenfalls noch nicht außerplanmäßig liegen geblieben.


    Da hast du vollkommen recht. Nichts wird derzeit so überzogen diskutiert, wie diese Klimahysterie, die uns am Ende noch so viel Geld kosten wird.


    Warum nun auch immer über zu viel Feature, ich nenne diese eher so, als elektronische Spielereien, gejammert wird, kann ich auch kaum nachvollziehen. Man wird ja nicht gezwungen, nen Tempomat zu benutzen, verschiedene Fahrmodi zu verwenden etc. Aber die voll digitalisierte Verbrennungs- und Motorradtechnik gibt diese Features als Nebenprodukt doch einfach frei. Seit ABS und nun auch E-Gas kann man eben noch mehr Funktionen gleich nutzen.
    Zu Hause voll auf Smarthome machen, abends sich das Licht anklatschen aber beim Motorrad sollen es nur maximal 2 Bowdenzüge zum Öffnen und Schließen der Drosselklappe sein und man will lieber noch ne ausgeleiherte Tachopese verpflanzt haben.
    In meinen Augen wurde die AT endlich zeitgemäß angepasst und dabei das motorseitige Wettrüsten nicht mitgegangen und ist dabei gar noch etwas leichter geworden. Und das hat Honda für mich genau richtig gemacht.
    Die Features sind nun vorhanden, man muss sie aber eben auch nicht nutzen.
    Und ob so ein Dashboard nun weniger lange hält, muss ja auch erstmal bewiesen werden.
    Die Weiterentwicklung der AT ist für mich ganz logisch, sich zu einer T700 auch eine in den Funktionen kastrierte 1000er Reiseenduro zu wünschen, eher nicht.


    Warum alles Mist???
    1. Android Smartphones, die eben auch am meisten gehakt werden, können auch gekoppelt werden, nur kann man dann eben nicht direkt auf dem Dashboard Google Maps nutzen oder SMS lesen. Letzteres ist eh überflüssig.
    2. Ich finde es Klasse, dass nun im Grunde vom Hersteller auch ein Wahlmöglichkeit besteht. Richtige Offroadfans wollen schmalere Felgen, welche leider nicht für Tubless geeignet sind. Für die normale Reiseendurofraktion gibt es nun eben breitere schlauchlos Felgen, leider in Gold, was wirklich Mist ist :)
    Entsprechendes könnte man eben nun dazukaufen oder bekommt sowas mit dem Händler geregelt. Eben immerhin eine Möglichkeit.
    3. Alles eine Frage des Geschmacks, die rote Basis AT trifft meinen jedenfalls ganz gut. Würde nur die bunten Aufkleber auf den Felgen entfernen, ne getönte Sportscheibe drauf und schon wäre farblich nicht viel zu tun. 2021 werden dann sicher weitere Farben folgen. Die aktuelle AT in Silbergrau oder Metallicrot finde ich auch ganz cool. Wird später sicher auch kommen.
    Da der Heckrahmen nun auch endlich geschraubt ist, könnte man diesen auch locker ebenfalls schwarz machen. Der Aufwand und die Kosten sind dafür doch überschaubar.


    Für mich gibt es als nicht wirklich was, was Mist ist. Höchstens, dass die Rote mich jetzt schon anfixt, obwohl ich noch 1-2 Jahre meine KTM genießen möchte. ;)