So, hatte einen Schrauber-Anfall gepaart mit Neugierde. Das Vorderrad musste eh raus, hatte eine schlimme Unwucht. Jetzt 10g in Höhe des Ventils, ist wesentlich besser geworden (der BS AX41T hat Sägezahn, ist wohl nicht mehr ganz ruhig zu bekommen).
Das "Rubbeln" der Bremse in kaltem Zustand war kein großes Problem, Bremse war ansonsten gut. Aber Gutes kann verbessert werden.
Die Bremssättel sahen innen gut aus, kaum verstaubt. Ich habe gemacht (so wie ich's vor Jahrzehnten mal gelernt habe):
Sättel ausgeblasen, die Kanten der Beläge gebrochen (mit der Dremel angeschliffen), die Belagseite kreisförmig (kurz) über das grobe Schleifbrett gezogen, zw. Belag und Beilagblech hauchdünn Keramikpaste aufgebracht, alles wieder gewissenhaft zusammengebaut (vorgegebene Anzugsdrehmomente beachtet).
Und siehe da: kein Rubbeln mehr, Rad ist "freigängiger", Bremse ist bei Betätigung "präziser", war vorher auch gut, mir fällt jetzt keine bessere Beschreibung für die geringe aber positive Veränderung ein.
Ridemyat hatte ja schon mitgeteilt das die originalen Beläge Sinter sind, das kann ich natürlich nur bestätigen.
Bild 1 ist der äussere Belag (9Z08), Bild 2 ist der innere Belag (9Z05). Für die unterschiedlichen Bezeichnungen habe ich keine Erklärung, alle 4 Beläge sind gleich, auch gleich dick und passen innen wie aussen. Evtl. hat hier jemand eine Erklärung.
Und in weiser Voraussicht: Ja ich weis das der Honda-Gott das alles nicht so vorgesehen hat
, aber ich hab's bezahlt und bei mir soll es funktionieren. Tut's jetzt! 


Grüsse