Man kann Technologie auch nicht einfach komplett in die Kategorie gut oder schlecht einteilen. Mit Technologie meine ich jetzt erstmal jede/jedes Funktion/Feature/System, dass man sich vorstellen kann. Man muss unterscheiden in den subjektiven Nutzen für den Fahrer/Besitzer der Technologie und die Umsetzung der Technologie.
Am Beispiel der Traktionskontrolle:
Die objektive Umsetzung kann erstmal gut sein (z.B. einstellbar, abschaltbar) oder schlecht (aggressiv und nicht abschaltbar) sein.
Der subjektive Nutzen kann von "brauch ich nicht, will ich nicht weil ich offroad fahre" bis hin zu "hat mir das Leben gerettet" sein.
Beides kann jetzt auch noch kombiniert werden, also gibt es keine universelle Wahrheit für alle Nutzer.
Davon unabhängig können nun x-wieviele dieser Features an ein gutes oder auch schlechtes Motorrad geflanscht werden. So und nun kann man die wildesten Diskussionsszenarien in einer endlosen Vielfalt daraus generieren. Der Hardcore Purist ohne die Features wird den Alltagsfahrer, der darauf schwört nicht überzeugen können. Aber auch ein Hardcore Purist beim Zweirad kann ein Technik-Nerd sein und sich an soetwas erfreuen. Dann gibts noch den, der unsicher ist und die Systeme sollen ihm das Fahren übernehmen, weil er sich dann sicherer fühlt - z.B. weil er 2 Unfälle hatte.
Leben und leben lassen und TROTZDEM die Meinungen austauschen. Das wäre doch mal was ....