Ich denke jeder sollte 'seine' eigene Bewertung machen können.
Wenn ich Geld wie Asche habe, interessiert es mich nicht ob das ein Motorrad 2000€ günstiger ist.
Wenn ich nur alleine um die Nachbarschaft Cruise, interessiert es mich nicht ob man gut Gepäck auf der Kiste unterbringen kann.
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Ja, da hatte ich mir auch mal Gedanken darüber gemacht. Das müsste man elektronisch eigentlich umsetzen können. Nimm den "1000-Punkte-Test" von "Motorrad", da haben sie irgendwelche 25 Kriterien, in denen das Motorrad Punkte sammeln kann. Am Ende kommt eine Punktzahl raus (maximal 1000 Punkte), und das Mopped, das die meisten Punkte hat, gewinnt den Test. Mein Gedanke war, dass der Nutzer am Monitor quasi einmal einen Fragebogen durchmacht, in dem er bei jedem dieser Kriterien angibt, wie wichtig ihm das ist. Ich fahre zum Beispiel immer solo, mir ist die Soziatauglichkeit komplett egal. Mir ist eine gute Connectivity wichtiger als ein perfekter Windschutz, für mich sind lange Wartungsintervalle wichtiger als eine einsteigerfreundliche Sitzhöhe.
Wenn man jetzt die einzelnen Punktergebnisse mit dem individuellen Präferenzprofil des Nutzers matcht, käme ein nach seinen persönlichen Vorlieben gewichtetet Testergebnis raus. Und jetzt stellen wir uns noch vor, dass "Motorrad" diese Profile entweder als Marktforschung an Motorradhersteller verkauft oder als Premium-Feature nur ihren zahlenden Kunden anbietet, dann hätten wir auch gleich ein Geschäftsmodell.
Aber mich fragt ja keiner.