Beiträge von Sampleman

    Was allenfalls sein könnte (weiß ich nicht), dass sich die Kofferträger zwischen AT und ATAS unterscheiden. Da allerdings auch die Sitze austauschbar sind, glaube ich das fast nicht.

    Der Hinweis auf "manipulierte CE-Kennzeichnung" kam hier mehrfach und ist Unsinn. Das CE-Kennzeichen ist eine Konformitätserklärung, die besagt, dass ein Produkt alle relevanten Vorgaben der EU erfüllt. Das CE-Zeichen ist also nicht Ergebnis einer unabhängigen Prüfung von TÜV etc. oder gar einer staatlichen Kontrolle durch eine Bundesbehörde. Nein, es ist eine einseitige Erklärung des Herstellers. Auch wenn Bombardier aus Kanada Produkte in der EU verkaufen will, müssen die alle relevanten EU-Bestimmungen erfüllen. Das muss der Hersteller garantieren, und als pauschalen Hinweis darauf, dass er das garantiert, druckt er das CE-Zeichen aufs Gehäuse.


    Wofür PRC steht, hat man dir ja bereits erklärt. Wenn jemand die Herkunft seiner Produkte verschleiern will, dann ist es eher Apple. Die haben früher "Designed in California" auf ihre Schachteln geschrieben - zusammengebraten wurde der Kram dann bei Foxconn in Shenzen.


    Gab es immer schon auch in Europa. Leica hat auf seine sündhaft teuren M-Messsucherkameras "Made in West Germany" draufgeschrieben, als das "West" noch einen Unterschied gemacht hat. Tatsächlich wurden viele Teile für die Leica M in Westdeutschland hergestellt (vermutlich die meisten). Dann wurde das Zeug nach Portugal gekarrt und dort von glücklichen Portugiesen zu fertigen Kameras zusammengebaut. Die kamen dann zurück nach Deutschland und wurden hier nich einmal final kontolliert - und dann ab in den Versand. Das kann man beliebig fortsetzen. Die Herkunftsbezeichnung bezieht sich auf das Land, in dem mehr als 50% der Wertschöpfung stattfinden. Und das kann bei einem T-Shirt, das ein italienisches Luxus-Label für ein paar Cent in Bangladesch nähen lässt, durchaus bedeuten, dass allein das Einnähen diverser Labels und Wäscheschilder in Italien bereits die Bezeichnung "Made in Italy" rechtfertigt. Zumindest war das früher so, ich weiß nicht, ob sich da was geändert hat.


    Wenn für mich das Herstellungsland eines Produktes wichtig ist, dann habe ich inzwischen kein Problem mehr, mir einen MG 3 anzusehen, der kostet ab 17,5k aufwärts und ist made in China. Eher habe ich Probleme, 24 k für einen VW Taigo zu bezahlen, der aus Brasilien kommt oder mindestens 48 Riesen für eine Mercedes C-Klasse aus Ungarn oder Südafrika.

    Das scheint sich gerade etwas zu ändern. Die Chinesen sind ohnehin sehr patriotisch, und dazu kommt, dass es wohl Ansagen der Kommunistischen Partei an ihre Kader gibt, von westlichem Luxus Abstand zu nehmen. Also fährt man statt einer S-Klasse einen Xpeng, ist damit auch nicht wirklich schlecht unterwegs und hat keinen Ärger. Ich kenne eine Grafik, die ist allerdings von 2015, in der wird gezeigt, welche Automarken die erfolgreichsten in den jeweiligen Ländern Europas sind, und da ist es in aller Regel so, dass die Leute bevorzugt einheimische Produkte kaufen. So ist dann in Spanien Seat vorn, in Tschechien Skoda, in italien Fiat und in Russland Lada. Das wird in China nicht anders sein, schon gleich gar nicht, wenn sich die Ausländer vor allem auf die teure Luxusklasse spezialisieren. Bei Motorrädern gibt es zum Teil Hubraum-Staffelungen, wodurch Motorräder mit großem Hubraum sehr teuer im Unterhalt und somit quasi unverkäuflich sind. Bestes Beispiel mag die neue Benda P-51 mit Zweizylinder-Boxer und Hybridantrieb sein. Das ist ein richtig ausgewachsenes Motorrad, und der Boxer hat gerade mal 250 Kubik. Deshalb frage ich mich, ob Motorräder wie die neue CF Moto mit 1000 Kubik und über 100 PS in China überhaupt verkauft werden.

    Gegenfrage: Wie viele Helme hast du schon entwickelt;-)


    Ich bleibe dabei: Gerade bei den Schuberth-Klapphelmen ist der Carbon-Aufschlag sein Geld nicht wert, zumal bei ihnen das Frontteil nicht aus Carbon besteht. Wenn man einen gleichzeitig möglichst leichten und möglichst sicheren Helm aus Carbon haben will, sollte man auf das Konzept "Klapphelm" verzichten.

    Ich hatte zweimal die hier:

    https://www.autodoc.de/carmotion/22379626


    Die wird immer mal wieder im Handel, auch bei Supermärkten, für kleines Geld angeboten...


    ... und von der würde ich dringend ABRATEN. Bei beiden Lampen war nach noch nicht einmal einem Jahr in der Motorradtasche keine Funktion mehr da. Wenn man eine solche Lampe ausschließlich für den Notfall kauft, sollte sie auch funktionieren, wenn der Notfall da ist.

    Positiv angetan bin ich bislang von der hier:

    https://www.amazon.de/dp/B08342J6ZH


    Die habe ich mir eigentlich als Stirnlampe zum Schrauben und zum Anstecken an den Schirm meines Adventure-Helms gekauft. Sie beherrscht aber auch Rotlicht durchgängig oder blinkend, und das erstaunlich hell. Zudem ist das Ding sehr klein und nimmt keinen Platz weg.

    Das halte ich bis zum Beweis des Gegenteils für eine unbewiesene Behauptung*. Der C5 erfüllt die EN 22-06, bei Vergleichstests in der Motorradpresse fällt Schuberth immer damit auf, dass sie zwar hohe, aber nicht die höchsten Schlagdämpfungswerte im Wettbewerb haben, auch im Vergleich mit anderen Helmen ohne Carbon. Gerade Schuberth wirbt beim C5 damit, dass die in der Helmschale eingesetzten Werkstoffe (Schuberth nennt das "Direct Fibre") mit Carbonfasern verstärkt seien. Ich behaupte, den Unfall, den man mit einem C5 Carbon besser übersteht als mit einem normalen C5, den muss man lange suchen.


    *liest sich garstig, ist aber überhaupt nicht garstig gemeint.

    Ich will jetzt hier nicht dem Kauf von China-Produkten das Wort reden. Aber nimm mal eine aktuelle Triumph Tiger 900 mit 108 PS, die kostet laut Liste ab 16.000 Euro und wird in Thailand gebaut - wo ist da der Vorteil gegenüber "made in China"? Die BMW F900 GS steht tatsächlich ab 13,5K in der Liste, vermutlich ist sie dann so nackt, dass sie friert, und auch da kommt auf jeden Fall der Motor aus China. Bei der V-Strom behauptet die Google KI, dass nur die DL-1050 aus Japan kommt, die kleineren Modelle kommen aus Niedriglohnländern wie Indien (ob das stimmt, weiß ich nicht). Aber für eine 1050 XT will Suzuki laut Liste 15 K.


    Wenn man in unserer Liga europäisch kaufen will, muss man vermutlich die Multistrada V2 oder die Tenere 700 nehmen, die wird in Frankreich montiert.

    Ich habe einen E2, nicht in Carbon. Ich habe gerade das SC02-Intercom nachgerüstet. In der Beschreibung heißt es an mehreren Stellen, dass Dinge wie Funk-Reichweite bei Helmen mit Carbon-Schale beeinträchtigt werden können.


    Dazu kommt der in meinen Augen lächerliche Gewichtsunterschied von gerade einmal 136 Gramm, das wäre mir einen Aufpreis von rund 600 Euro echt nicht wert. Der überraschend geringe Gewichtsunterschied liegt offenbar daran, dass nur die Helmschale aus Carbon ist, nicht aber das Klappteil. Wenn du dir den C5 Carbon vor allem aus Gewichtsgründen zulegen willst, dann gibt es auch leichtere Helme;-)