Beiträge von Sampleman

    Es gibt von Kurviger zwei Produkte, den Web-Routenplaner und die Smartphone-App. Die App habe ich nicht, weil es die nur für Android gibt (ich habe ein iPhone). Ich plane meine Routen schon länger mit Kurviger.de, weil ich die früher immer sehr gut und problemlos auf mein altes TomTom-Navi übertragen konnte (Route als .itn-Datei exportieren und per USB-Kabel auf das Navi spielen). Seitdem ich meine SD08 habe, habe ich kein separates Navi mehr und nutze mein iPhone über Car Play. Zuerst habe ich die von Kurviger.de berechneten Routen mit Osmand+ abgefahren, seit einiger Zeit nutze ich die Scenic-App, habe mir die Lifetime-Version für ein Schweinegeld gegönnt.


    Der Vorteil von Scenic gegenüber Osmand+ ist der einfache Export aus Kurviger.de. Wenn du ein Kurviger.de-Abo hast (nicht teuer, ich glaube 9 Euro im Jahr oder so), dann hängt da ein Cloud-Speicher für deine Routen dran. Wenn du jetzt eine in Kurviger.de geplante Route mit Scenic nutzen willst, dann überspielst du sie im Grunde einfach aus der Kurviger.de-Cloud in die Scenic-Cloud, eine entsprechende Voreinstellung ist in Kurviger.de unter "Link erzeugen" enthalten. Wenn du dann in deinem Smartphone Scenic startest, zeigt dir die App an, dass Dateien in der Import-Warteschleife sind. Die kannst du dann importieren, dann landen sie in deiner App unter "Tracks" bei deinen Favoriten.


    Wenn du dann auf deinem Mopped sitzt, kannst du die so übertragene Route in Car Play direkt in der App aufrufen und abfahren. Ich persönlich mag es, wenn das Navi bei Abweichungen von der Route diese neu berechnet, das macht Scenic schnell. Das kann man sicherlich aber auch abschalten.


    So viel Erfahrungen habe ich mit der Kombi Kurviger und Scenic App noch nicht gemacht. Ich weiß zum Beispiel noch nicht, wie man eine Route pausiert, sich dann zur nächsten Tankstelle leiten lässt und anschließend auf der geplanten Route weiterfährt. Ich habe aber schon festgestellt, dass es gelegentlich zu Planungsfehlern kommt, bei denen Scenic einen an einen Punkt leitet und dort dann umdrehen lässt. Ich habe den Eindruck, es ist in solchen Fällen besser, die Aufforderung zum Wenden zu ignorieren und einfach weiterzufahren. Nach einem Augenblick wird die Route neu berechnet - und läuft dann dort lang, wo sie geplant war.


    Noch was: Der Entwicker arbeitet mit Hochdruck an Scenic 3.5. Die App soll viele neue Extras haben und vor allem einen kostenlosen Karten-Download erlauben. Der Entwickler selbst hat in einem Forumsbeitrag davon abgeraten, vor Release von 3.5 viel Geld für Karten auszugeben, die man nicht braucht.

    Ich habe zum Themenkomplex "Display-Fehlfunktionen" vor ca. 6 Wochen mal eine Anfrage über das Web-Kontaktformular auf der deutschen Honda-Seite geschickt. Bislang keine Antwort.


    Ich finde, das ist für den größten Motorradhersteller der Welt eine absolute Schwachleistung. So macht man sich keine "Brand Advocates".

    Du machst mir Angst. Eigentlich wollte ich auch nicht die Lenkergewichte entfernen, sondern nur die Griffprotektoren so weit abschauben, dass ich Grip Puppies über die Griffe ziehen kann. Jetzt sitzt - soweit ich das sehen kann - alles wieder an seinem Platz...

    Ich glaube, der Schlüssel ist, was wir beide unter "relativ neu" verstehen. Mein erstes selbst gekauftes Motorrad war eine acht Jahre alte Yamaha mit 48.000 km auf der Uhr. Die hatte im Grunde einen Großteil ihres Lebens schon hinter sich. Das bedeutet natürlich auch, dass ich auf technische Neuerungen verzichten musste, die ich vielleicht gern gehabt hätte. Als ich 2006 meinen Führerschein gemacht habe, waren zum Beispiel Gebrauchtmotorräder mit ABS noch (relativ) selten und teuer.


    Ich habe bei meiner aktuellen AT auch eine Zeit lang darüber nachgedacht, ob ich nicht statt einer Brandneuen eine junge Gebrauchte kaufe. Mich hat dann die komplexe Technik (DCT, Digitalcockpit) dazu bewogen, dass ich möglichst lange Garantie wollte. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich meine AT bei einer Nicht-Fachwerkstatt warten lassen würde. Bei meiner 25 Jahre alten GS war das finanziell geboten und technisch kein Problem. Aber welcher freie Schrauber kennt sich mit einem DCT aus?


    Ich habe das mit dem initialen Wertverlust insofern etwas aufgefangen, als ich kein aktuelles, sondern ein Vorjahresmodell genommen und dafür einen Rabatt bekommen habe.


    Was man bei "jungen Gebrauchten" natürlich auch sehen muss: Oft ist der erste Satz Verschleißteile schon durch, und du kannst da gleich wieder Geld reinstecken. Bei einer Neuen sind eben auch die Reifen, die Bremsbeläge und der Kettensatz neu.

    Jain. Für meinen Schuberth E1 gibt es nur ein maßgeschneidertes Headset, und das kostet 200 Euro. Andere Headsets musst du entweder auf die Helmschale aufkleben oder du musst beim Schuberth den unteren Rand der Schale beschädigen, weil sonst die Klemmung nicht hält, da spricht im Grunde schon viel für die maßgeschneiderte Lösung. Allerdings scheint es bei maßgeschneiderten Headsets grundsätzlich so zu sein, dass die Hersteller da richtig zulangen.


    Aber was ich noch viel krasser finde: Ich habe gestern mal bei Sena im Onlineshop geguckt, die haben zwei Klapphelm-Modelle mit eingebautem Headset, einer hat einen Listenpreis von ca. 280 Euro, der andere von ca. 650 Euro. Wenn man sich überlegt, was Sena für ein Headset alleine berechnet, ist das fast schon geschenkt;-)

    Da habe ich auch geflucht. Da hängt innen noch eine zylinderförmige Blende aus Blech dran. Die Schrauben haben am Ende eine Art Teller, den muss man vor dem Abnehmen aus dieser Blende ausfädeln. Das war bei mir so ein bisschen Learning by doing. Ich glaube, ich muss mir mal ein Reparaturhandbuch besorgen.


    Ich habe es nur erwähnt, weil diese Schrauben nicht fester angezogen waren, als ich es erwartet habe.