woid4tler schrieb:
„Hör doch endlich auf damit hier einen Defekt/eine Fehlfunktion herbeizureden.“
Ich rede nichts herbei, wie kommst du darauf.
woid4tler schrieb:
„Hör doch endlich auf damit hier einen Defekt/eine Fehlfunktion herbeizureden.“
Ich rede nichts herbei, wie kommst du darauf.
Ich fahre seit 17 Jahren und hatte nie ein Saisonkennzeichen. In den ersten Jahren war ich so geil aufs Fahren, dass ich sogar unterwegs war, wenn rechts und links Schnee und Eis lagen.
Meine neue AT ist mein erstes fabrikneues Motorrad, und als solches in einen Zustand, den es zu erhalten lohnt. Dennoch habe ich auch bei meiner AT auf ein Saisonkennzeichen verzichtet. Ich habe ausgerechnet, dass ich rund 125 Euro spare, wenn ich das Mopped ein Vierteljahr abmelde. Und jetzt ist die Frage: Wie viel ist es mir wert, in diesen drei Monaten fahren zu können? Mal ganz profan gesprochen: Gestern war ich mit dem Auto (weil Dauerregen) auf einem Motorradstammtisch, habe dafür 20 Euro an Sprit verfahren und dann noch mal 25 Euro Zeche gehabt. Der Abend war‘s mir wert. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich von jetzt bis März noch drei, vier schöne Touren machen kann, dann kostet mich das 30, 40 Euro pro Tour. Ich finde, das kann ich mir gönnen. Dazu kommt, dass ein angemeldetes Motorrad immer praktischer ist als eins ohne Anmeldung. Deine Tiefgarage wird gereinigt und alle Fahrzeuge müssen raus? Unpraktisch, wenn deine Kiste nicht raus darf.
Allerdings kommt bei mir hinzu, dass ich inzwischen so gefestigt bin, dass ich den Bock auch mal ungerührt zwei Monate stehen lassen kann, wenn sich gerade nix ergibt. Aber zu wissen, man könnte jederzeit, wen man wollte, das ist mir schon was wert.
blahwas schrieb:
„Ich bin da nicht so empfindlich„
Ich fürchte, die Frage, wie empfindlich er in solchen Sachen ist, wird der Threadstarter nur für sich allein beantworten können. Andererseits: Wenn ich davon überzeugt wäre, dass eine nicht reproduzierbare Fehlfunktion meines Motorrades zu einem Sturz geführt hat, dann würde ich vermutlich nicht nur dieses eine Motorrad nicht mehr wollen, sondern überhaupt kein Motorrad dieses Modells mehr.
Mir ist mal bei Regen in einer Kurve das Vorderrad aus unbekannter Ursache weggegangen, ich bin gestürzt, das Mopped war Schrott. Ich habe mir im Jahr drauf das gleiche Modell nochmal gekauft - aber ich habe nie wieder dieses Reifenfabrikat verwendet.
Ich möchte auch eins zu bedenken geben: Ich verstehe recht gut englisch und beteilige mich auch an englischsprachigen Diskussionen. Aber das kann man nicht von jedem Forumsmitglied erwarten. Und wenn hier ein signifikanter Teil des Inhalts auf Englisch läuft, könnten sich diese Leute ausgeschlossen fühlen.
Über 15 Jahre hatte ich meine Vanucci-Lederhandschuhe, die für den Sommer zu warm und für Sibirien zu kalt sind. Irgendwie habe ich es fertig gebracht, sie mit Motoröl zu kontaminieren, jetzt kriege ich sie nicht mehr sauber.
Jetzt ist die Ablösung da, von Held und wieder in Leder - und genau richtig für jetzt:
Okay, mehr Luftdruck vorn. Probier' ich aus.
Es ist auch nicht so, dass meine AT schlecht fährt oder so. ich fühle mich mit ihr nur noch nicht so verwachsen wie mit meiner GS. Was ich andererseits nicht verwunderlich finde: ich hatte vor der GS eine Yamaha, da habe ich nach dem Umstieg auch eine ganze Weile gebraucht habe, bis ich den Eindruck hatte: "Jetzt passt alles zu 100%"
Alles anzeigen... hab mich immer unwohl gefühlt, keine Linie getroffen und kein Gefühl zum Bike aufbauen können.
Mir geht es im Moment nach dem Umstieg von einer BMW GS mit niedrigerem Schwerpunkt, Telelever und 19-Zoll-Vorderrad auf eine AT so, dass ich den Eindruck habe, dass ich mit der GS die Linien besser getroffen habe.
Ich kann mir aber vorstellen, dass man mehr als drei Tage braucht, um sich zwischen zwei so ungleichen Motorradkonzepten umzugewöhnen. Andererseits: wenn dir die AT taugt und die NT nicht, musst du ja nicht umsteigen.
Alles anzeigenGasspiele an der Ampel habe ich noch nie gemacht; insofern brauche ich da auch kein Neutral.
Ich bin von einer 1998er BMW GS auf eine 2022er SD08 mit DCT umgestiegen und habe festgestellt, dass ich an der BMW eben doch Gasspiele an der Ampel gemacht habe. Ich hatte mir angewöhnt, direkt vorm Losfahren bei gezogener Kupplung einen minimalen Gasstoß zu geben, der die Leerlaufdrehzahl vielleicht von 1.000 auf 1.3000 anhebt, nur um sicherzustellen, dass der Motor auch rund läuft und Gas annimmt. Das wäre objektiv wohl kaum nötig gewesen, außer vielleicht bei ganz kaltem Motor, aber dass ich das überhaupt mache, habe ich mir erst nach der ersten Probefahrt mit der AT ins Bewusstsein gerufen;-)
Glücklicherweise habe ich mir das schnell wieder abgewöhnt.
Bei mir würde ein Vierteljahr aussetzen rund 125 Euro im Jahr an Steuer und Versicherung sparen.
Jetzt muss man sich fragen, wie viel einem 125 Euro wert sind. Bei mir sind Motorradtouren echte Stimmungsaufheller, und da reicht es für mich schon, wenn ich zwischen November und März zwei, dreimal zum Fahren komme. Das sind mir die 125 Euro wert.
(Alk gibt es schließlich auch nicht umsonst)
Und auch das Gefühl "ich könnte ja jederzeit, wenn ich wollte" ist mir was wert.
Heute mit meiner Frau einen Spaziergang bei Gut Mergenthau (Kissing, Lkr. Friedberg) gemacht.
Von der anschließenden Motorradrunde gibt es keine Bilder, ich möchte keine frischen Wunden aufreißen
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