Alles anzeigenWobei die Schaltlogik im manuellen Modus erst dann herunter schaltet, wenn du Gefahr läufst, den Motor abzuwürgen. Das gleiche passiert am oberen Ende: kurz vor dem Drehzahlbegrenzer wird hoch geschaltet. Davon abgesehen sind die Schaltvorgänge so weich, dass du auch beim runter schalten mitten in der Kehre nicht automatisch umfällst.
Also bei mir wird im manuellen Modus am oberen Ende nicht hochgeschaltet. Stattdessen kommt der Begrenzer.
Hab' ich selbst ausprobiert.
Ich habe meine AT jetzt seit zwei Jahren und bin damit in der Zeit weniger damit gefahren als gedacht, bislang knapp 15.000 km. Die meiste Zeit fahre ich in S-2 und greife nach Belieben manuell ein. Den Manual Mode habe ich natürlich auch gleich ausprobiert - und als unnütze Spielerei wieder verworfen. Das ändert sich jetzt gerade wieder: Wenn ich wirklich mal mit dem Messer zwischen den Zähnen eine kurvige Bergstrecke langheize, schalte ich selbst. Da geht es mir vor allem darum zu verhindern, dass das Getriebe sofort wieder hochschaltet, wenn ich mal etwas vom Gas gehe. Insgesamt sehr doof finde ich, dass man im Automatikmodus keine Anzeige des eingelegten Ganges hat, wenn man seinen TFT-Schirm gerade für was anderes braucht.
Und ich habe eine ganz andere "Berechtigung" für den Manual Mode gefunden: Lange, gerade Strecken, etwa fette Bundesstraßen oder Autobahnen. Da fährt man ja ohnehin immer nur im Sechsten und oft mit Tempomat. Dann fährt man so mit Tacho 110, plötzlich kommt ein 80er Tempolimit, weil da eine Einmündung ist. Also Tempomat aus und rollen lassen. Nach ein paar hundert Metern wird das Limit wieder aufgehoben, also Tempomat auf Resume und weiter. Wenn das DCT jetzt - wie bei mir im Normalfall - auf S2 steht, gibt die AT Vollgas, schaltet zwei Gänge zurück und hechtet voran - was sich ziemlich krass anfühlt, wenn es ohne eigenes Zutun geschieht. Im Manuellmodus gibt die Kiste einfach Gas und wird schneller. Dafür hat sie auch im Sechsten genug Power.