Ich möchte gerne noch einen Gedanken zum Thema Stabilität und "was aushalten" erwähnen. Alles hat zwei Seiten, mindestens. Die andere Seite der stabilen Protektoren ist, dass man, wenn's dumm kommt, sich die Hände brechen kann! Ist mir passiert, als ich bei Dunkelheit in einen nicht abgesicherten Graben auf der Straße geriet. Das Motorrad blieb mit dem Vorderrad stecken und ich flog nach vorne übers Motorrad hinweg. Es war eine 200er Enduro. Ich landete auf den Rücken, der glücklicherweise gut geschützt war. Aber die linke Hand war gebrochen, wohl weil sie mit dem stabilen Protektor in Konflikt gekommen ist, der nicht nachgab.
Das passiert sicherlich sehr selten, aber ist ein Gedanke wert, finde ich. Darum sollte man besser mal abwägen. Es gibt Protektoren, die nicht an zwei Punkten befestigt sind, sondern nur an einem, aber nicht am Lenkerende. Sie halten das Wetter ab und auch Zweige und sowas. Damit im Sturzfall die Hebel nicht brechen, sind klappbare eine gute Idee (auf Zulassung achten!).
Ein Beispiel für solche Protektoren sind die Kobra von SW-Motech