Bilder vom Tage

  • #27.451

    Gestern stand ein rundum gelungener Tagesausflug auf dem Programm. Die Strecke führte mich zunächst durch den Schluckenauer Zipfel mit dem Ziel Jeschken auf 1.012 Metern Höhe. Den Tourenverlauf hatte ich vorab über Kurviger zusammengestellt – mit vollem Erfolg: Der Algorithmus lotste mich verlässlich über schmale, für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrte Nebenstraßen. Es ging über kurvigen Asphalt durch dichte Wälder und ruhige Wandergebiete, dementsprechend entspannt und arm an Verkehr war das Vorankommen.

    Nach einem längeren Aufenthalt auf dem Jeschken – der Gipfel war bei dem Wetter naturgemäß gut besucht – ging es über zügig fahrbare Europastraßen weiter Richtung Tyssaer Wände. Im Umfeld der Sandsteinformationen wurden die Straßen wieder spürbar motorradfreundlicher. Die beeindruckende Kulisse habe ich für eine ausgiebige Fotopause genutzt, bevor es nach einer guten Stunde zurück in die Sächsische Schweiz ging. Das Timing passte perfekt: Kurz nach der Rückkehr setzte der große Regen ein.

  • #27.453

    Da stimme ich dir voll und ganz zu. 😉

    Wir wissen nichts - das ist das Erste

    Deshalb sollten wir sehr bescheiden sein - das ist das Zweite

    Dass wir nicht behaupten zu wissen, wenn wir nicht wissen - das ist das Dritte


    (Karl Popper, Philosoph)


    Spritmonitor

  • #27.454

    heute mit unserem neuen "Team Honda" ein schöne Tour bei bestem Wetter durch den Hunsrück zum Cafe Auszeit Nähe Birgel zum Kuchen essen gemacht. Anschließend an der Mosel vorbei in Valwig die Serpentinen hoch, kleine Pause. Anschließend Katsellaun ein kleine Kleinigkeit essen. Zum Abschluss auf unserer Terasse noch einen Kaffee, top Tag :love:

    IMG_2400.jpg


    IMG_2401.jpg

    IMG_2407.jpg


    IMG_2410.jpg

    2de0048b-9dca-49f3-85f3-9aeb4f61d2b9.jpg

    IMG_2411.jpg

    eced71aa-dab5-4e0d-9f78-c1cf08f5155d.jpg

    e5490474-e83d-4746-a0cc-72de0e551785.jpg

    IMG_2412.jpg

  • #27.456

    Früher Aufbruch bei frischen 12 Grad: Das Tagesziel hieß heute Stabkirche Wang in Karpacz im polnischen Riesengebirge. Der Anfahrtsweg führte über das Kurvenensemble der „Todeskurve“ (Zakręt Śmierci) entlang des Massivs bis an den Fuß der Schneekoppe.

    Trotz der frühen Stunde zeigte sich die Region extrem stark frequentiert: Unzählige Tagesausflügler, Radfahrer und Wanderer schoben sich durch die Orte, sodass Flüssiges Vorankommen eher die Ausnahme blieb. Die Holzkirche selbst entschädigte jedoch für den Zähfluss – als ein von weltweit nur noch 28 erhaltenen historischen Stabgotteshäusern war das skandinavische Bauwerk auch vor Ort der erwartete Publikumsmagnet.

    Die Rückroute führte schließlich über Harrachov und den Jeschken entspannt zurück Richtung Sächsische Schweiz. Anders als an den ruhigen Vortagen auf den tschechischen Nebenstrecken gab es auf dieser Route reichlich Gegenverkehr auf zwei Rädern – die linke Hand war zum Biker-Gruß fast im Dauereinsatz.

  • #27.457

    Heute mal kurz beim Motocross Training vorbei geschaut. Danach direkt selbst Lust auf unbefestigte Wege bekommen.


    DSCF1840.jpg


    DSCF1852.jpg


    Kurz danach dann Luftverlust am HR und die letzten 40km dann mit 5 Stopps zum Luft nachfüllen und ganz langsamer Geschwindigkeit wieder nach Hause.


    Grüße

    Der_Commander

    SD13 - Schalter - EERA - TriColor --- 1543278_3.png

    Gepäck: Heavy Duties Koffer, EMD Tankrucksack + Hecktasche, Odinsberg 7L Sturzbügeltaschen

  • #27.458

    Moin Janosch,

    Du warst doch erst vorgestern noch in den Alen unterwegs, und jetzt schon wieder im Hunsrück unterwegs? Wei geth das denn???

    Gruss Josefus

    Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht!

    Zweirad-Historie: Suzuki RV 50 Suzuki GT 550, Yamaha TDM 850 MK II, Honda XL1000V Varadero SD02, Yamaha FJR 1300 RP04, Yamaha FJR 1300 RP08, Honda Africa Twin SD04, Honda Africa Twin AS CRF1100 D4 SD09
    2025: "Um Deutschland rundumadum Tour" mit "üdelbandtour, Schwarzwaldrunde 8.0, TrueAdventure Camp 1.0, Dolomitenrunde 2025

    2026: ODWLDR 4.0, Forumstreffen "Hart an der Grenze 2026, SWR 9.0, TAC 2.0,TWR 5.0


          

  • #27.459

    Das ist doch ganz einfach, Josef.


    Wer sich jetzt fragt, wie das denn bitte möglich sein soll: Eben noch mit dem Motorrad zwischen majestätischen Alpenpässen unterwegs, Kurven bis zum Abwinken, schneebedeckte Gipfel vor der Nase – und schwupps, schon wieder im Hunsrück?


    Ganz einfach: Man muss nur schnell genug fahren.


    Oder vielleicht auch nicht. Denn während die Alpenreise offiziell längst beendet war, scheint mein Motorrad beschlossen zu haben, dass eine Rückkehr in die heimische Garage völlig überbewertet wird. Kaum waren die letzten Alpenkurven aus den Reifen gewunden, standen schon wieder Kurven im Hunsrück auf dem Programm. Zugegeben, die Berge sind hier etwas überschaubarer und die Gipfel tragen eher den Namen „Hügel“ – aber dafür gibt es mindestens genauso viele Möglichkeiten, sich zu verfahren.


    Vielleicht liegt es aber auch daran, dass nach so einer Tour eine gewisse Entzugserscheinung einsetzt.

    Kaum hat man sich an Bergpanoramen, Serpentinen und das sonore Brummen des Motors gewöhnt, wirkt die heimische Straße plötzlich verdächtig gerade. Das kann man natürlich nicht einfach so hinnehmen.


    Also wurde kurzerhand der nächste Ausflug von Sigi-66 in Anspruch genommen. Nicht ganz so hoch hinaus, aber dafür mit vertrauten Landschaften, netten Mitfahrern und natürlich genügend Kurven, um dem Motorrad zu erklären, dass die Alpen zwar vorbei sind – das Kurvenfahren aber noch lange nicht.

    Grüße aus dem Saarland, Janosch

    Meine Philosophie: Motor Starten -- Kopf frei Moto Gladiadores Sticker by Honda Motos Colombia

  • #27.460

    Kurz vor dem Ende meines einwöchigen Aufenthalts in der Sächsischen Schweiz stand heute die Königsetappe an: die längste Tagestour der Woche mit dem Fichtelberg in Oberwiesenthal als Ziel. Nach über 55 Jahren habe ich es damit endlich geschafft, den höchsten Gipfel der ehemaligen DDR auf zwei Rädern zu erfahren. Die Zugspitze (per Seilbahn) und den Feldberg im Schwarzwald hatte ich schon vor langer Zeit abgehakt – der Berg vor der eigenen Haustür brauchte sonderbarerweise am längsten.

    Der Hinweg erwies sich als echtes Highlight: Über Glashütte ging es flüssig entlang des sächsischen Erzgebirgskamms, eine landschaftlich wie fahrerisch großartige Strecke. Auf dem Rückweg über die tschechische Seite boten die ersten Kilometer nach der Grenze noch traumhafte Kurven, bevor der Rest der Etappe über gut ausgebaute Fernverkehrsstraßen zügig zurück nach Sebnitz führte. Ein rundum gelungener Tag im Sattel und ein würdiger Abschluss der Tourenwoche.

    IMG_20260824_195229.jpgIMG_20260824_195034.jpgIMG_20260824_195007.jpgIMG_20260824_194904.jpgIMG_20260824_194410.jpg

    Wir wissen nichts - das ist das Erste

    Deshalb sollten wir sehr bescheiden sein - das ist das Zweite

    Dass wir nicht behaupten zu wissen, wenn wir nicht wissen - das ist das Dritte


    (Karl Popper, Philosoph)


    Spritmonitor

  • Hey,

    dir scheint die Diskussion zu gefallen, aber du bist nicht angemeldet.

    Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren. Dadurch verpasst du nichts mehr.


    Jetzt anmelden!