Beiträge von bwm

    Na aber in dem anderen Thema geht es ja um allgemeine Erfahrungen mit Motorrad-Händlern und deren Werkstätten. Hier dagegen ging es mir um einzelne, herausragende und ausdrücklich nur positive Geschichten. Nicht "ich war mit dem Service bei xyz immer zufrieden", sondern "Held hat nach 5 Jahren KOSTENLOS den Reißverschluss an meiner Thermo Top Jacke getauscht!!!11einself"

    Kann auch um Motorrad Händler gehen, aber es müssen einzelne, besonders hervorzuhebende Erlebnisse sein.


    Aber scheinbar hat keiner welche oder will die nicht teilen, keine Ahnung.

    Ich hab noch 2 Kleinigkeiten:

    Bei der Norwegen-Reise 2023 wollte auf dem Hinweg zuf Fähre beim Tankstopp im Regen auf einmal der Tankrucksack nicht mehr vom Tank. Ich habe da schon mittelschwere Panik geschoben, weil ich nicht hätte tanken können und ohne nicht bis zur Fähre gekommen wäre. Habe ihn dann mit viel Gewalt ab bekommen. In Norwegen habe ich dann die erste "Bilverksted" außerhalb von Oslo angefahren

    Und um Hilfe gebeten. Die haben den TR kurz mit nach hinten genommen und die Mechanik regelrecht mit Ballistol geflutet , danach mit einem Reiniger überschüssiges Öl weg gewischt und ihn mir zurück gegeben. Ich wollte mich mit ein bisschen Bargeld erkenntlich zeigen, haben sie aber mit Händen und Füßen abgelehnt.


    Und dann noch eine Sache im BMW Motorrad Belfast. Die BMW F650GS meiner Frau hatte bei einer vorhergehenden Reise schon mal ein Kühlmittelleck am Thermostat. Damals habe ich die Dichtung am Thermostat getauscht und es war wieder dicht. Auf unserer nächsten größeren Tour (4 Wochen britische Inseln 2018) ist sie dann wieder undicht geworden, wieder im Bereich des Thermostats. Ich habe dann also bei BMW Belfast angerufen, weil wir am nächsten Tag da in der Nähe vorbei kommen und die gebeten, das Thermostat zu wechseln. Wird voraussichtlich 100 Pfund kosten, passt

    Wir dann also da hin, Mopped abgegeben und gewartet. Und gewartet und gewartet und gewartet. Ungewöhnlich lange hat sich das gezogen. Nach fast 3h kam er dann wieder und hat uns das Problem gezeigt: Thermostat ist getauscht, es war auch erst dicht, aber wenn sie warm ist nicht mehr. Und die Fehlersuche hat ewig gedauert. Da das Problem immer nur bei durchwärmtem System aufgetreten ist, müssten sie sie halt immer wieder warmlaufen lassen. Schlussendlich war es ein Haarriss im Plastikteil des Kühlers (da, wo das Thermostat eingesteckt wird). Kühler könnten sie tauschen, aber das würde über 1000 Pfund kosten und der wäre auch erst nach dem Wochenende da. Da die Leckage aber klein genug war, dass ich mit regelmäßigem prüfen und auffüllen damit weiterfahren konnte, bin ich wieder los. Preis ist trotz der 2h Fehlersuche bei den vereinbarten 100 Pfund geblieben und sie haben mir noch ohne Berechnung eine 1L Flasche Kühlmittel zum auffüllen unterwegs mitgegeben. Damit sind wir dann weiter gefahren und haben erst mehrmals täglich, später dann 1 mal am Tag einfach nur destilliert es Wasser nachgefüllt und den Kühler dann in Ruhe zu Hause getauscht.

    Daran hat mir sehr gut gefallen, dass sie die 2h Diagnose (zeitweise haben sie auch mit mehreren Personen gegrübelt, was das sein könnte) nicht in Rechnung gestellt haben und mir trotzdem noch einen Liter Kühlflüssigkeit mitgegeben haben. Die Leckage ist dann noch schlimmer geworden und weil die DHL express 48h Lieferung über 100h gedauert hat, hatten wir trotzdem noch mehrere Probleme mit der Maschine in dem Urlaub, aber Naja, das ist ein anderes Thema :)

    Ich glaube, dass man Erfahrungen mit bestimmten Händlern schon noch von Erfahrungen mit sowas wie Held trennen sollte. Ich möchte hier vor allem feel good stories hören. So Sachen, die einen wieder ein bisschen an das Gute im Menschen glauben lassen. Nicht einfach nur "mit Händler xyz war ich immer zufrieden", sondern konkrete positive Erlebnisse zum teilen, damit andere sich mit darüber freuen können

    hat denn sonst wirklich keiner noch positive Erfahrungen mit Händlern oder Herstellern rund um Motorräder und deren Zubehör gemacht? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen und ich will mehr positiver Geschichten hören

    Der Verkehr war früher ganz und gar anders. Einerseits von der reinen Menge der Fahrzeuge her und auch von der Aufmerksamkeit der Fahrer. Wenn man mal drauf achtet, ist es wirklich erschreckend, wie viele Fahrer ihre Aufmerksamkeit primär dem mobilen Endgerät in ihrer Hand widmen. Ich würde behaupten, dass ich auf einer durchschnittlichen Fahrt zur Arbeit (ca. 43km und ~40 Minuten) an über 100 Fahrzeugen vorbei komme (bzw. sie an mir) und gerade im eher zähflüssigen Verkehr auf der Stadtautobahn hat locker 10-20% der Fahrer ein Handy in der Hand und verbringt mehr Zeit mit den Augen unten, als oben.

    Und in meiner Formulierung ging es um den ganz spezifischen Fall, den der Fragende ja angebracht hat. Junges Mädel hat sein Positionslicht "im Augenwinkel" für einen Blinker gehalten und wollte los fahren (wobei ich mich Frage, woher er das weiß...in so einer Situation bleibt man selten stehen und redet mit dem anderen, sondern jeder fährt einfach weiter..aber sei es drum). Ebenjene junge Dame hätte ihn ohne Positionslicht "im Augenwinkel" ziemlich sicher vollständig übersehen. Die Lichtsignatur von einem Motorrad ist halt echt winzig.


    Dazu kommt in meinem Fall noch eine eigene Erfahrung: ich habe bei meinen kleinen CRF (250L und 300L) mal die Halogen-Lampen gegen LED ausgetauscht und im Anschluss mit Frauchen Probefahrten im Dunkeln gemacht. Ich wollte wissen, ob ich blende und wie sich die Sichtbarkeit verändert. Die Erfahrungen habe ich hier niedergeschrieben

    LED Birne für Scheinwerfer - Seite 6 - CRF-Fahrer Forum

    Ich glaube, dass man die Bilder nur sehen kann, wenn man eingeloggt ist, aber der Text hier ist der wichtige Teil:

    Wenn man den Unterschied bei sonst gleichen Rahmenbedingungen (gleiche Strecke, gleiche Helligkeit und fast gleiches Motorrad [250L und 300L sind sich sehr ähnlich]) mal live gesehen hat, würde keiner mehr auf die Idee kommen, das zurückzurüsten. Der Unterschied beim gesehen werden zwischen Positionsleuchten und nicht ist um ein vielfaches größer, als der Unterschied im selbst Sehen zwischen Halogen und LED.


    Zur technischen Machbarkeit: wie schon richtig erwähnt, hat der Blinker auch vorne nur 2 Adern und wird über PWM angesteuert. Trivial ist das also nicht. Ob es funktioniert, die hinteren Blinker mit anzuzapfen weiß ich auch nicht. Offensichtlich sind es ja getrennte Blinkkreisläufe (sonst würden die hinteren Blinker ja auch als Positionsleuchten mitleuchten), d.h. für mich, dass beim Anzapfen der hinteren Blinker das Blinkintervall Scheibe spielen könnte. Und falls die AT eine Überwachung der Blinker hat, würde die natürlich auch verrückt spielen.


    Ich weiß jetzt nicht, um welches Mopped es dem Fragenden genau geht, aber ein Kabel bekommt man bei der 2017er SD06 unterm Tank durch, wenn die Verkleidung runter ist. Ich habe das mit einem Draht gemacht, an den ich das zu ziehende Kabel geklebt habe und dann ein bisschen durchgestochert. Das ging. Es liegen ja jede Menge Leitungen auf beiden Seiten von vorne nach hinten und da kann man sich mit rein hängen. Ich musste meinen DCT-Handbremsseilzug mal tauschen und habe den so da durch bekommen. Durch die Bauform ging der nur in eine Richtung durch, d.h. den neuen mit dem alten durchziehen ging leider nicht.

    schau dir das mal an. Da ist wie ich finde recht nachvollziehbar erklärt, warum die Trantüte, die dich mit Positionsleuchten fast abgeräumt hat, dich ohne Positionsleuchten ganz sicher abräumt.

    Zur technischen Umsetzung möchte ich nichts beitragen, weil ich dein Vorhaben kreuzgefährlich finde. Das wär so ein bisschen wie, wenn jemand fragt, ob andere Erfahrungen dazu haben, einen vorderen Bremssattel auszubauen, um Gewicht zu sparen. Technisch sicher möglich, aber a) verboten und b) gefährlich. Und damit sehr vergleichbar mit deinem Vorhaben.

    Wenn du dich totfahren möchtest, ist das deine Sache. Aber ich möchte dich dabei nicht unterstützen

    Du tauschst also den Beinahe-Unfall, weil eine Trantüte dein Standlicht falsch wahrgenommen hat, gegen einen sicheren Unfall, weil die selbe Trantüte dich schlicht gar nicht mehr wahrnimmt. Da hast du ganz viel mit gekonnt :clap:

    wie gehabt: es gibt Ketten ganz ohne O- oder X-Ringe

    &#128525 Motorrad Standard-Kette, O-Ring Kette oder doch lieber DID X-Ring Kette?
    Welche DID Kette man für sein Motorrad für den Normalgebrauch (keine Rennen, kein Gelände) wählen sollte, hängt vor allem davon ab, wie stark es…
    www.mykettenkit.de

    daher halte ich es für massiv übertrieben, gleich einen Kettenriss herbei zu beschwören, wenn da ein paar Dichtringe kaputt sind. Kann man schon noch so benutzen. Man muss sie nur häufiger kontrollieren, häufiger schmieren und sie wird trotzdem kürzer halten

    naja...als übermäßig gefährlich sehe ich das nicht - es gibt schließlich auch Ketten ganz ohne O- oder X-Ringe. Aber die werden halt eher im Rennsportbereich eingesetzt, wo Gewicht und Leichtgängigkeit eine höhere Priorität haben, als Haltbarkeit.

    Ich denke, du könntest die Kette noch weiter benutzen, sie wird jetzt aber wesentlich schneller verschleißen. Je nachdem, wie "schlimm" der Zahnausfall ist, würde ich sie vermutlich für den Moment noch weiter benutzen, aber nicht mehr auf eine größere (>3.000km) Tour starten.


    Ob das DryLube damit zu tun hat, vermag ich nicht zu sagen. Ich benutze das normale S100 Kettenfett seit Jahr und Tag (jedenfalls an den Moppeds, die keinen Kettenöler haben) und bin damit recht zufrieden. Tropft nicht, bleibt gut hängen und die Ketten haben auch eine normale Haltbarkeit. Nicht übermäßig lang, aber die bekommen bei mir auch keine besondere Pflege. Je nach Wetter alle 500-1.500km einmal Kettenfett und an Reinigung was halt beim Abkärchern des Motorrades mit an die Kette geht (die Kette wird nicht speziell angestrahlt, aber man trifft sie ja beim Kärchern der Felgen etc. mit). Ansonsten 1 mal pro Jahr den gröbsten Dreck aus der Ritzelabdeckung raus holen, das wars

    Mir wäre so ein Flugzeugträger an Motorrad absolut nix, aber jeder hat ja andere Vorlieben. Aber hier hat 1000PS mal einen Vergleich der 3 Fernreise DCT Modelle NT, AT und Goldwing gemacht. Vlt sind da für dich sinnvolle Anregungen dabei

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    Ich hol mir meine Kits normalerweise bei mykettenkit.de

    Ritzel und Kettenrad sind dort auch von JT, die sind so ziemlich der größte Hersteller dafür weltweit denke ich. Mit denen macht man auch nix verkehrt.


    1 Zahn weniger gibt es gemischte Meinungen zu. Damit wird die Beschleunigung ein wenig besser, man muss aber gelegentlich bei der gleichen Geschwindigkeit einen Gang höher schalten, um die Drehzahl/Geräuschkulisse in einem passablen Niveau zu halten. Das frisst dann den Beschleunigungsvorteil in diesen Situationen wieder auf. Tendenziell erhöht sich der Verbrauch, besonders bei hohen Geschwindigkeiten. Außerdem verschleißt das Ritzel schneller, da es ja weniger Zähne hat, auf die sich die Abnutzung verteilt.

    Bei DCT würde ich generell von Änderungen der Endübersetzung abraten. Zumindest bei der 1000er kam es wohl mit 1 Zahn weniger noch klar (noch größere Änderung hat dann einen DCT Fehler geworfen), aber die Schaltlogik in allen Automatik Modi passt dann sehr wahrscheinlich nicht mehr allzu gut und wenn die Abweichung der Endübersetzung zu groß wird (wobei ich nicht weiß, was bei der SD08 "zu" groß ist), setzt das das Getriebe einen Fehler und quittiert den Dienst.