Beiträge von bwm

    Ich stimme ihm zwar bei beiden zu (die Mehrheit fährt mit der AT ausschließlich Asphalt und ebenso die Mehrheit würde das mit dem Flicken oder Schlauchwechsel wohl nicht hinbekommen) aber: wer sowas fährt, dem sind beschädigte Seitenverkleidungen/Sturzbügel nicht fremd. Insofern braucht man am Offroad Mopped nicht zwingend einen Hauptständer. Da findet man sowieso irgendwas. In dem Fall hier stand zum Beispiel ein stabiler Randstein rum

    Und ansonsten kann man sie notfalls auch einfach auf die Seite legen


    Mit den beiden Mehrheiten meine ich die Mehrheiten der AT Fahrer insgesamt. Nicht die Mehrheiten hier im Forum. In Foren sind naturgemäß vor allem Leute angemeldet, die überdurchschnittlich interessiert an ihrem Fahrzeug sind. Da gibt es wohl mehr, die das hinbekommen würden. Aber wie oft ich schon anderen Motorradfahrern mit meinem Bordwerkzeug aushelfen musste, weil die nix bei hatten (vor allem auch keine Ahnung dabei hatten) sagt mir, dass die meisten von dem Gerät, das sie da haben, absolut keine Ahnung haben und fürs einstellen der Spiegel schon Hilfe bräuchten, weil "da sind ja gar keine Schrauben" (er meinte die Muttern, die unter der Gummitülle waren)

    ich frag mich auch ein wenig, wie man das mit dem Montageständer auf Tour macht. Ich nehm doch keinen Montageständer mit nach Norwegen, um da meine Kette schmieren zu können.

    Davon abgesehen habe auch ich einen Kettenöler verbaut. Der saut tatsächlich seit neuestem rum, aber ich habe noch nicht herausgefunden, warum. Sonst war aber immer die Kette recht sauber und gut geschmiert, ohne, dass ich sie je gereinigt hätte.


    Ich bin aber auch der Meinung, dass ein vernünftig designeder und normal funktionierender Hauptständer an einem modernen Motorrad in keiner realistischen Fahrsituation aufsitzen kann. Bei meiner AT setzt zuerst die Fußraste auf, danach der Koffer und dann Lenker. Wenn keine Koffer dran sind, setzt der Sturzbügel auf. Der Hauptständer hat da immernoch keinen Kontakt mit der Straße.

    Hi

    Kurze Frage, die vermutlich für mehrere Interessant ist: hat die ATAS das DCT oder ist sie manuell? Und ist es schon die 24er Version mit dem 19" Vorderrad?

    Weitestgehend korrekt, nur würde ich entgegen dem Handbuch (dort soll man meines Wissens nur im Leerlauf ein bisschen warm laufen lassen, oder?) empfehlen, den Motor immer nur vollständig durchgewärmt zu messen. Also nach einer Fahrt von mindestens 15, besser 30 Minuten. Und das allerwichtigste, um einen Verbrauch / Verlust von Öl zu messen ist, bei beiden Messungen (vorher und nachher) exakt die gleiche Messung zu machen. Idealerweise gleicher Untergrund vom Motorrad (um leichte Schrägen auszugleichen) und gleicher Betriebszustand.


    Und noch eine kleine Korrektur: die AT hat einen sogenannten Semi-Trockensumpf. Der Unterschied zum "echten" Trockensumpf ist, dass kein externes Ölreservoir verbaut ist, sondern ein im Motor integriertes.

    Na das Rechenbeispiel passt aber so nicht. Der Aufwand, den der Mechaniker an einem BMW X3 für einen Ölwechsel hat, ist sehr vergleichbar mit dem Aufwand für einen Ölwechsel an der AT. Warm fahren, aufbocken, ablassen, Ölfilter wechseln, neues Öl auffüllen sind sehr vergleichbare Schritte. Tatsächlich dürfte es beim Auto sogar einfacher sein, weil moderne Motoren zu großen Teilen so konstruiert sind, dass man durch den Kanal vom Ölpeilstab einen Schlauch einführen kann, durch den das Öl dann einfach abgesaugt wird. Auch die Ölmenge ist bei der AT mit fast 5l ziemlich hoch, sodass die Kosten für die Teile auch vergleichbar sein dürften.


    Insgesamt ist Service am Motorrad tendenziell teurer. Du hast ein paar Wartungspunkte (z.B. Ventilspiel), die es beim Auto gar nicht gibt (dank Hydrostößel) und musst halt immer das halbe Mopped auseinander nehmen, um an bestimmte Sachen ran zu kommen. Da sind Autos im Normalfall wartungsfreundlicher.


    Ich mache Wartungen und Reparaturen lieber selbst. Ich arbeite vermutlich gewissenhafter, als der Monteur, der unter Zeitdruck nach meinem noch 3 Ölwechsel vor dem Feierabend schaffen muss und wenn ich doch mal was falsch mache, weiß ich wenigstens, wer Schuld ist :)

    Wenn du die Kupplung ziehst, die Bremse betätigst oder in den Leerlauf schaltest, muss der Tempomat aufhören zu regeln (bzw darf gar nicht erst anfangen), ansonsten würde ja beim anhalten die Motordrehzahl immer höher gehen, weil der Tempomat versucht, die Geschwindigkeit wieder auf die eingestellte zu erhöhen. Beim Leerlaufschalter ist es deshalb sinnvoll, weil du ja theoretisch in der Fahrt per Kupplung in den Leerlauf schalten und anschließend im Rollen den Tempomat aktivieren könntest. Deshalb lässt sich Tempomat nicht aktivieren, wenn der Leerlauf eingelegt ist. Bzw ich vermute, dass der Schalter auch irgendwie überwacht wird und wenn ein Defekt erkannt wurde, wird sicherheitshalber der Tempomat auch deaktiviert, weil das Motorrad einfach nicht weiß, ob der Leerlauf drin ist.

    Ich habe mir hier die letzten Seiten durchgelesen und dieses Thema hier komplett:

    Kann mir einer der betroffenen evtl bestätigen, ob mein Stand korrekt ist?

    Display Version 1 (2020-2023) hatte mehrere Fehlerbilder (Touch-Totalausfall, Ghosting [random Toucheingaben] und Risse). Für betroffene Motorräder wurde eine 10 Jahre ab EZ gültige Garantie durch Honda aufgesetzt, die auch ohne lückenloses Serviceheft (bisher) angewendet wird.

    Getauschte Displays und Moppeds ab 2024 haben die Version 2, die von den ursprünglichen Problemen nicht mehr betroffen ist, dafür aber wohl von innen beschlägt. Der Beschlag tritt vorrangig bei niedrigen Temperaturen und/oder feuchter Luft auf. Die Funktion des Displays ist dadurch nicht eingeschränkt und auch die Ablesbarkeit ist kaum eingeschränkt. Bei genauem hinsehen und/oder bestimmter Sonneneinstrahlung wirkt das Display leicht milchig, es lässt sich aber alles bedienen und ablesen. Hauptsächlich "stört" das bei ausgeschaltetem Display. Fürs beschlagen gibt es weder von Honda, noch von den Nutzern irgendwelche Abhilfen. Wenn es beachlägt, beschlägt es.

    Soweit korrekt?


    Hintergrund meiner Frage: Nach 9,5 Jahren und fast 80.000km überlege ich, ob ich nicht doch auf eine neuere umsteige und meine günstig einem guten Kumpel vermache, der mit seiner 2004er F650GS inzwischen sehr regelmäßig irgendwelche Probleme hat.

    Haben wir schon sehr ausgiebig diskutiert, stimmt nicht. Meine war merklich verschlissen nach 2x Original Honda Ritzel.

    Steht alles hier drin

    bwm

    Vielleicht meinte er, dass die Garantieverlängerung nicht direkt bei Honda, sondern bei einem Versicherungsunternehmen ist. Dabei sind manche Bauteile/Schadensbilder komplett ausgeschlossen und bei anderen deutlich reduzierte Leistungen / höhere Schadensbilder, die überschritten sein müssen. Das war aber schon länger so. Ich hab mir damals, als 2019 die mögliche Verlängerung für meine anstand die Versicherungsbedingungen mal gründlich durchgelesen und kam zu dem Schluss, dass das ziemlich sinnlos wäre

    Das Ding ist für die alte AT. Unsere Ritzel haben diese 2 Gewindebohrungen und auch die Nut in der GAW nicht.

    Dass das Gewicht nicht ausbalanciert ist, hätte mich auch gestört. Zumal man das relativ einfach hätte besser machen können. Das wurde aber auch im GAW Thread irgendwann mal vorgeschlagen.

    An der neuen AT geht es tatsächlich einfacher. Einfach eine Passscheibe mit den richtigen Abmaßen unter die Schraube packen. Habe dazu hier mal was geschrieben

    bwm