Beiträge von bwm

    Wenn du die Kupplung ziehst, die Bremse betätigst oder in den Leerlauf schaltest, muss der Tempomat aufhören zu regeln (bzw darf gar nicht erst anfangen), ansonsten würde ja beim anhalten die Motordrehzahl immer höher gehen, weil der Tempomat versucht, die Geschwindigkeit wieder auf die eingestellte zu erhöhen. Beim Leerlaufschalter ist es deshalb sinnvoll, weil du ja theoretisch in der Fahrt per Kupplung in den Leerlauf schalten und anschließend im Rollen den Tempomat aktivieren könntest. Deshalb lässt sich Tempomat nicht aktivieren, wenn der Leerlauf eingelegt ist. Bzw ich vermute, dass der Schalter auch irgendwie überwacht wird und wenn ein Defekt erkannt wurde, wird sicherheitshalber der Tempomat auch deaktiviert, weil das Motorrad einfach nicht weiß, ob der Leerlauf drin ist.

    Ich habe mir hier die letzten Seiten durchgelesen und dieses Thema hier komplett:

    Kann mir einer der betroffenen evtl bestätigen, ob mein Stand korrekt ist?

    Display Version 1 (2020-2023) hatte mehrere Fehlerbilder (Touch-Totalausfall, Ghosting [random Toucheingaben] und Risse). Für betroffene Motorräder wurde eine 10 Jahre ab EZ gültige Garantie durch Honda aufgesetzt, die auch ohne lückenloses Serviceheft (bisher) angewendet wird.

    Getauschte Displays und Moppeds ab 2024 haben die Version 2, die von den ursprünglichen Problemen nicht mehr betroffen ist, dafür aber wohl von innen beschlägt. Der Beschlag tritt vorrangig bei niedrigen Temperaturen und/oder feuchter Luft auf. Die Funktion des Displays ist dadurch nicht eingeschränkt und auch die Ablesbarkeit ist kaum eingeschränkt. Bei genauem hinsehen und/oder bestimmter Sonneneinstrahlung wirkt das Display leicht milchig, es lässt sich aber alles bedienen und ablesen. Hauptsächlich "stört" das bei ausgeschaltetem Display. Fürs beschlagen gibt es weder von Honda, noch von den Nutzern irgendwelche Abhilfen. Wenn es beachlägt, beschlägt es.

    Soweit korrekt?


    Hintergrund meiner Frage: Nach 9,5 Jahren und fast 80.000km überlege ich, ob ich nicht doch auf eine neuere umsteige und meine günstig einem guten Kumpel vermache, der mit seiner 2004er F650GS inzwischen sehr regelmäßig irgendwelche Probleme hat.

    Haben wir schon sehr ausgiebig diskutiert, stimmt nicht. Meine war merklich verschlissen nach 2x Original Honda Ritzel.

    Steht alles hier drin

    bwm

    Vielleicht meinte er, dass die Garantieverlängerung nicht direkt bei Honda, sondern bei einem Versicherungsunternehmen ist. Dabei sind manche Bauteile/Schadensbilder komplett ausgeschlossen und bei anderen deutlich reduzierte Leistungen / höhere Schadensbilder, die überschritten sein müssen. Das war aber schon länger so. Ich hab mir damals, als 2019 die mögliche Verlängerung für meine anstand die Versicherungsbedingungen mal gründlich durchgelesen und kam zu dem Schluss, dass das ziemlich sinnlos wäre

    Das Ding ist für die alte AT. Unsere Ritzel haben diese 2 Gewindebohrungen und auch die Nut in der GAW nicht.

    Dass das Gewicht nicht ausbalanciert ist, hätte mich auch gestört. Zumal man das relativ einfach hätte besser machen können. Das wurde aber auch im GAW Thread irgendwann mal vorgeschlagen.

    An der neuen AT geht es tatsächlich einfacher. Einfach eine Passscheibe mit den richtigen Abmaßen unter die Schraube packen. Habe dazu hier mal was geschrieben

    bwm

    also dass es beide Spalte gibt und die unterschiedlich sind, da stimme ich zu, aber ich wüsste nicht, dass man den zwischen Nockenwelle und Kipphebel überhaupt misst, bzw., dass es da Sollwerte für gibt.

    Ich habe aber auch keine 1100er, vielleicht ist das da anders. Im WHB meiner 1000er sind nur die Spiele zwischen Kipphebel und Tassenstößel definiert

    Mit einem größeren Ausgangsprofil wird der Effekt sogar noch deutlich schlimmer. Einen K60 kann man sich so eckig fahren, dass das Motorrad auch ohne Seitenständer stehen bleibt.

    Bild ist von einem anderen Motorrad, aber der Effekt bleibt der gleiche


    Der CTA3 hat schon MultiGrip (ein halber dual compound - hat nur eine Gummimischung aber eine andere Backtemperatur in der Mitte und damit einen ähnlichen Effekt wie ein echter dual compound) und wenn du den eckig bekommst, bekommst du die meisten anderen Reifen genauso eckig. Dagegen hift wirklich nur ein anderes Fahrprofil

    es KANN sein, dass der Reifen ein sog. Dual Compound Reifen ist. Dann hat der Reifen ggf. 2 verschiedene Gummimischungen oder zumindest 2 verschiedene Herstellungsprozesse für Mitte und Flanken. Das macht Sinn, weil es in der Mitte (also beim Gerade fahren) vor allem auf Haltbarkeit, nicht so sehr auf herausragende Haftung ankommt, während in der Kurve die Haftung entscheidend ist. Wenn der A41 ein dual compound Reifen ist, dann wäre es normal, dass er zwischen Mitte und Flanke unterschiedlich aussieht. Hier mal ein Bild von Frauchen aus Norwegen, auf dem Reifen sieht man deutlich abgesetzt in der Mitte einen hellen Streifen und am Rand dunkler.

    Das ist ein Conti Trail Attack 3 (Dual Compound) und wir haben diesen hellen Streifen beide auf beiden Reifen.


    Allerdings sieht die "Kante" bei deinem dafür meiner Meinung nach zu unregelmäßig aus. Aber falls der A41 ein solcher Reifen ist, könnte es das sein

    nach 3 mal surren wird sie trotzdem noch nicht sofort starten. Bei einer Benzineinspritzung hat man (mindestens) 1 Kreislauf, der vom Tank über die Pumpe und ein Druckregulierventil wieder zurück in den Tank führt. Irgendwo vor dem Druckregulierventil geht eine separate Leitung ab zu der/den Einspritzdüsen

    Was Ist Eine Benzindirekteinspritzung? - CVGU

    wenn sie wirklich leer gelaufen ist, ist im gesamten Spritsystem Luft drin. Mit dem Surren lassen bekommt man die Luft aus dem Kreislauf Tank Pumpe Tank raus, aber nicht aus dem Stück vom Kreislauf zur Einspritzdüse. Dafür muss man den Starter betätigen, damit die ECU die Einspritzdüse ansteuert und dort die Luft wieder raus drücken kann. Je nachdem, wie lang diese Leitung ist, kann es einen Moment dauern, bis vorne an der Düse wieder Sprit angekommen ist und das Motorrad tatsächlich starten kann. Deshalb wird sie beim ersten Startversuch nach dem leer laufen lassen im Normalfall nicht normal starten, sondern eher unwillig und ggf. auch nochmal ausgehen. Und ich weiß halt einfach nicht, wie die 1100er sich dabei verhält. Meine 1000er hört sofort mit dem Startvorgang auf, wenn ich den Schalter loslasse. Die 1100er hat da offenbar eine Automatik drin und da weiß ich nicht, wie lange die rödelt. Deshalb würde ich den Startknopf beim ersten Start nach dem Leer laufen lassen eine Weile gedrückt lassen. Generell ist es aber wie gesagt bei Einspritzungen keine gute Idee, die Leitungen wirklich leer laufen zu lassen. Benzinpumpen kommen damit noch besser klar, beim Diesel kann einmaliges Leer laufen lassen schon Späne aus der Pumpe bedeuten, die einem dann munter das Kraftstoffsystem verstopfen. Und die Pumpe selbst kann dann evtl auch nicht mehr den vollen Druck aufbauen