Beiträge von bwm

    ich musste meinen Kettenschutz mal tauschen, daher bin ich mir mit dem Zahlenwert gerade nicht mehr 100% sicher, aber ich glaube, die Vorgabe bei meiner SD06 (2017er vor-Factlift Modell) war 40-50mm unbeladen auf dem Seitenständer.

    Achtung, den vorgegebenen Zahlenwert unbedingt auf dem Seitenständer einstellen, die Kette ist sonst zu fest und zerrt an der GAW.

    Ich habe das für meine mal ausprobiert und 50mm (oberes Ende des Toleranzbereiches) auf dem Seitenständer unbeladen entsprechen ca. 60mm auf dem Hauptständer komplett ausgefedert. Allerdings hat meine auch schon 70Mm runter, da weiß ich nicht, wie "ausgenudelt" das Federbein schon ist, was ja dann einen Einfluss auf das Kettenspiel hat. Deshalb mag ich selbst auch die Einstellung auf dem Seitenständer nicht. Mit etwas Beladung, anderer Vorspannung oder ausgeleiertem Federbein ändert sich die Lage des Hecks und damit das "tatsächliche" Kettenspiel

    Na dann hat mein Eindruck wohl getäuscht. Dann wünsche ich dir ganz viel Erfolg bei dem Vorhaben und ich wünsche mir, dass du deine Leidens oder Erfolgsgeschichte auch hier für die Nachwelt dokumentierst :)


    Moin Heiko,

    Hat die schon ein Online-Inserat? Ich finde sie aktuell nicht..

    Ob das geht kommt darauf an, wie genau die ABS-Ringe am Originalen Radsatz und am Tausch-Radsatz gefertigt sind, aber grundsätzlich könntest du bei Toby mal anfragen.

    Home :: slothracing.eu

    Das ist ein Kumpel von mir, der als kleines Hobbygewerbe individuelle Umbauten plant und baut. Der kann die Teile fertigen, dir aber keine Dokumente für eine Zulassung mitliefern.

    Und ich warne dich schon mal vor: er hat ne CNC-Fräse und ein CAD-Programm, die genötigten Maße musst du ihm aber liefern. Und bei der genauen Rad- und ABS-Ring-Position ist die Maßaufnahme nicht so richtig trivial. Man muss halt genau wissen, auf welcher Ebene der ABS-Ring läuft, wo genau er angeschraubt ist, das genaue Bohrbild usw.

    Außerdem schätze ich wie gehabt einen niedrigen 3-stelligen Preis pro ABS-Ring. Das ist allerdings nur meine persönliche Schätzung. Wenn die Ringe doch komplexer sind, kann das auch noch ein ganzes Ende teurer werden. Und die Zulassung läuft dann dennoch über eine Einzelabnahme durch dich. Ob der Sachverständige so einen ABS-Ring ohne Gutachten oder irgendwelche Dokumente akzeptiert, müsstest du selbst mit dem Prüfer klären.


    Ich möchte dich nochmal warnen: du machst auf mich nicht den Eindruck, als wärst du sehr technisch versiert. Vielleicht täuscht das von den wenigen Beiträgen, aber das ist gerade so mein Eindruck. Und so einen Umbau sollte man nur dann machen, wenn man alles, was das betrifft, halbwegs verstanden hat. Also so eine Umrechnung von einem Abrollumfang in den anderen, was das bedeutet und inwiefern man den ABS-Ring dafür anpassen muss, sollte man selbst hinbekommen. Falls du das nicht hinbekommst, dir Legalität aber wichtig ist, würde ich dir von dem Umbau dringend abraten. Außer dem (sehr teuren) Umbausatz von Alpha-Technik gibt es für so einen Umbau nämlich kein rundum-sorglos-Paket. Das ist höchst individuell. Du musst dir einen Sachverständigen suchen, der da Lust drauf hat und solltest dich mit ihm auf Augenhöhe über sowas wie Zähnezahl des ABS-Rings unterhalten können. Du musst in Eigenregie die benötigten Teile besorgen und mögliche Adapter fertigen (lassen) und das alles zusammen bauen und zum Sachverständigen hinbringen. Und ob das am Ende alles funktioniert und so eingetragen werden kann, kann dir niemand hier garantieren. Es kann sein, dass du 2.000€ in Teile und Umbauten steckst, das ABS am Ende aber trotzdem einen unerklärlichen Fehler wirft und das alles deshalb nicht eingetragen werden kann. Ich hoffe, das ist dir bewusst.

    Heiko hat das Glück gehabt, dass ein Mitarbeiter von Honda einen Nagel im Kopf hat (ich meine das absolut im positiven Sinne!) und sich selbst durch so einen komplizierten Umbau schon mal durch gewurschtelt hat. Dadurch konnte er eine "Kopie" seines eigenen Umbaus halbwegs günstig anbieten. Das wird aber nicht der Normalfall sein.


    Da du bisher nichts dazu geschrieben hast nochmal der Hinweis: wenn du das ganze mit Eintragung legal fahren möchtest, solltest du dir, bevor du Lieferanten für Einzelteile zusammen suchst, erstmal einen Sachverständigen suchen, der dir die grundsätzliche Machbarkeit der Eintragung bejaht. Bei den allermeisten scheitert egal welcher Umbau nämlich genau daran, dass sie keinen SV finden, der ihnen das eintragen will. Inzwischen ist es schon schwierig geworden, einen SV zu finden, der an Motorrädern mit originalen Felgen einfach nur andere Reifengrößen einträgt. Und zwar auch solche Reifengrößen, die früher mit Reifenfreigabe des Reifenherstellers ganz ohne Eintragung legal waren. An der CRF250/300L ist das immer wieder ein großes Thema, weil die ab Werk mit 3.00-21 oder 80/100-21 Reifen ausgeliefert wurden, aber eben nicht mit dem viel gängigeren 90/90-21. Wenn die Meisten nicht mal eine nahezu gleich Große Reifengröße auf Originalfelgen eingetragen bekommen, wäre bei den selben Meisten die Eintragung anderer Felgen mit anderen ABS-Ringen und ggf. noch einer "Freistil"-Korrektur des Tachos über einen Speed-O-Healer geradezu undenkbar.

    https://webike.eu.com/de


    Kommen aus Japan, daher ist der Versand nicht ganz günstig und es kommen noch Zoll und Einfuhr-Umsatzsteuer on top (rechne mit ca. 25% auf den Rechnungspreis inkl. Versand), du landest aber dennoch WEIT unter den Preisen von deutschen Händlern


    Zum Herausfinden der Ersatzteilnummern nutze ich immer die Explosionszeichnungen und den Ersatzteilkatalog unter http://www.bike-parts-honda.de

    Ich passe mich mal dem Schreibstil an:

    Suche? Schon mal benutzt?


    Nochmal in Lang: es gibt sehr wenige, die das gemacht und legalisiert haben. Die Berichte, die ich hier gelesen habe, waren glaube ich alle an einer 1100er.

    So oder so: es gibt keinen Anbieter, wo du einfach ein Paket kaufst, das mit Gutachten kommt und wo die Eintragung eine reine Formalie ist. Wenn du das machen willst, läuft es definitiv auf eine Einzelabnahme hinaus, wo die wichtigste (und schwierigste) Grundvoraussetzung für ist, dass du einen Sachverständigen bei TÜV/Dekra oder Konsorten findest, der da Lust drauf hat und dich durch die Abnahme "führen" kann.

    Das geht also mit viel Arbeit, viel Geld und trotzdem ungewissem Ausgang einher.

    Übrigens sehr wertvoller Tipp, dass es einen Umbausatz von Alpha-Technik gibt. Leider nur für die 1100er und noch leiderer kostet der satte 5.000€ plus Eintragung. Aber, dass es sowas überhaupt mit Gutachten und Eintragung gibt ist ja schon eine sehr wertvolle Information.

    Gibt's in schwarz

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    Ja, Toro

    Ist jetzt der Einzige, von dem ich weiß.


    Allerdings: das hängt EXTREM vom Willen und Wissen des jeweiligen Prüfers ab. Bei der DEKRA in Oranienburg (etwa 10km nördlich von Berlin) habe ich zum Beispiel auch mit überschaubarem Aufwand andere Reifengrößen eingetragen bekommen, wo mir die DEKRA in Berlin gesagt hat, dass dafür ein Tacho- und Abgasgutachten nötig gewesen wären. Will sagen: Wenn dir Legalität wichtig ist, dann sprich unbedingt mit Prüfstellen in der Nähe, bevor du irgendwas bestellst. Mancher Sachverständige für Einzelabnahmen sieht sich als reiner Dokumentenverwalter - der will dann ein Gutachten haben, das bescheinigt, dass genau diese Modifikation an genau diesem Motorrad ohne weitere Auflagen zulässig ist. Andere (wie meiner in Oranienburg) sehen das mit gesundem Menschenverstand und wollen z.B. bei einer Änderung der Reifengröße neben der statischen Abnahme (dass der Reifen nirgendwo schleift) nur eine Probefahrt machen, bei der sie die Funktionsfähigkeit des ABS und den Tachovorlauf testen und geben das dann frei. Freigeben MÜSSEN müssen sie aber gar nichts, daher braucht man eben einen SV, der Lust hat.

    So einfach ist das nicht. a) schwappt das Benzin in der Fahrt ja die ganze Zeit hin und her, daher muss man den Messwert des Schwimmers ziemlich stark mitteln. und b) hat der Tank halt nur an einem Punkt eine Ansaugung, wenn du aber sehr viel Schräglage fährst, stark beschleunigst / bremst oder einfach steil bergauf oder bergab fährst, kann es sein, dass das Motorrad an den letzten Rest Sprit im Tank schlicht nicht heran kommt, weil sich dieser letzte Rest gerade nicht vor der Ansaugöffnung befindet. Manche Motorräder lösen das Problem, indem sie da einfach sehr viel Puffer einbauen. Die zeigen dir also 0km an, obwohl du eigentlich noch 30 oder mehr km weiter kommst. Die AT versucht, die Restreichweite ziemlich genau anzuzeigen, aber dadurch kann es in "extremen" Fahrsituationen (Schräglage, Beschleunigung, Steigung) dann eben dazu kommen, dass das Mopped schon ausgeht, obwohl eigentlich noch Sprit da ist

    noch eine Ergänzung: man sieht, dass der ABS Modulator zwischen ATAS und AT eine unterschiedliche Nummer hat. Habe jetzt Jahr 2025 genommen

    AT hat Teilenummer 57110-MLN-E02

    ATAS hat Teilenummer 57110-MLN-EQ2

    Abs modulator für Honda AFRICA TWIN 1100 2025 - Honda

    Abs modulator für Honda AFRICA TWIN 1100 ADVENTURE SPORT 2025 - Honda


    Das heißt, dass der ABS-Block (der das Steuergerät beinhaltet) zwischen den beiden definitiv unterschiedlich ist. Das kann eine reine Software-Änderung sein, könnte aber theoretisch auch geänderte Hardware sein. Was genau anders ist, weiß nur Honda. Wenn du bei der Umrüstung sicher gehen willst, könntest du auch den ABS Block mittauschen. Das Ding kostet natürlich ein halbes Vermögen, aber dann bräuchtest du dir um den ABS-Ring keine Gedanken mehr machen.


    Ansonsten ABS-Ringe fertigen kann im Prinzip jeder mit einer CNC-Fräse. Ich könnte da theoretisch einen Kontakt vermitteln, günstig wird das aber nicht. Ich denke mal je nach Größe und Komplexität zwischen 100 und 200€, wobei das nach oben bei entsprechender Komplexität des Bauteils beliebig weiter gehen kann.


    Du kannst es natürlich auch einfach mit dem normalen ABS-Ring probieren und einfach schauen, ob das ABS eine Fehlermeldung wirft. Achtung: ich würde dabei eine nennenswerte Gesamtstrecke fahren (100 oder mehr km) und mehrmals die Zündung an- und aus machen (mindestens 3 mal). Ein Kumpel hat an seiner Tracer 900 mal die Übersetzung geändert und dabei mehrere Übersetzungen probiert. Bei einer hat er nach unter 1km quasi sofort einen ABS-Fehler bekommen. Bei einer anderen ist ihm immer nach irgendwas zwischen 20 und 50km der Tempomat ausgestiegen, allerdings ohne erkennbare Fehlermeldung.

    Will sagen: es kann einen Moment dauern, bis das ABS einen Fehler wirft. Das passiert nicht zwingend sofort. Leichte Varianz beim Abrollumfang gibt es ja bei neu vs. verschlissenen Reifen, je nach Schräglage unterschiedlich und selbst unterschiedlicher Luftdruck im Reifen ändern den Abrollumfang. Und wenn man genau an der Grenze zum Fehler werfen ist, kann es einen Moment dauern, bis das Motorrad das erkennt.


    Tante Edith sagt: Ich kann dir aus eigener Erfahrung versichern, dass mit modernen, guten Straßenreifen (in meinem Fall Conti Trail Attack 3) nicht der Reifen die Schräglage begrenzt, sondern die Fußrasten

    Klar, wenn Honda die Maschine neu entwickelt, berücksichtigen sie das elektronisch. Gleichteilpolitik spart nämlich in der Großserienfertigung viel Geld. Das Problem ist, dass du als Endnutzer und selbst der Händler hier in Deutschland an die Elektronik nicht ran kommt und damit diese Umprogrammierung niemand vornehmen kann. Da ist es einfacher, den ABS Ring mit zu tauschen.


    Die Geschwindigkeit des Rads wird nicht am Abrollumfang entwickelt, die ist nämlich gemessen in Winkel pro Zeit überall am Rad die gleiche. Laut diesem Rechner hier

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    Ändert sich der Abrollumfang um 5,3% von ~70 auf ~66cm.

    Das heißt bei 30m/s (~100km/h) macht das alte Vorderrad in einer Sekunde etwa 43 Umdrehungen, während das neue etwas über 45 macht. Und da gehe ich davon aus, dass das Motorrad ohne Änderung des ABS Ringes eine Fehlermeldung setzen wird, dass die Abrollumfänge nicht zueinander passen. Normalerweise verbaut man einen ABS Ring, der die Differenz ausgleicht. In dem Fall müsste der also weniger Impulse pro Radumdrehung haben. Bei meiner CRF1000L müsste der Ring also von 96 auf 91 Impulse pro Umdrehung reduziert werden. Ich weiß nicht, ob die 1100er auch 96 impulse pro Umdrehung bekommt.


    Nochmal zurück zu den 30 m/s würde das Motorrad nämlich mit der Originalbereifung 30/0,695*96=~4144 Impulse bekommen. Mit den gleichen ABS Ringen bei 19 Zoll wären es dann 30/0,659*96=4.370 Impulse und mit dem 19 Zoll Rad aber mit korrigiertem ABS Ring mit 91 Impulsen pro Umdrehung wieder 30/0,659*91=4143 Impulse (alles Auf ganze Zahlen gerundet). Und den geringen Fehler verkraftet das Motorrad garantiert, der ist nämlich schon zwischen neuem und abgefahrenem Reifen größer.