Beiträge von bwm

    Auf GAR KEINEN FALL darf die Kupplung dauerhaft leicht betätigt sein. Damit würdest du dir binnen kürzester Zeit die Kupplung komplett verrauchen.


    Kupplung am Motorrad ist bei den meisten Modellen eine Nasskupplung, die im Öl läuft. Durch das Öl da drin hat man immer ein wenig Kraftübertragung. Ist bei den allermeisten Motorrädern komplett normal. Der "Vortrieb" dadurch muss aber so gering sein, dass das Mopped nicht von alleine los fährt.

    Das ist jetzt etwas fies. So ein bisschen wie mit der Blinkerflüssigkeit.


    Ganz ganz früher, als Fahrzeuge noch einen Vergaser hatten, konnte man das Stand Gas mit einer entsprechenden Schraube einstellen. Das ist bei Motorrädern inzwischen aber gut 20 Jahre her. Moderne Motorräder kommen fast ausschließlich mit einer Einspritzung, an der man in Sachen standgas nichts mehr selbst einstellen kann. Das macht alles das Motorsteuergerät

    Ich denke, 1 Zyklus reicht da nicht. Bei 4.000rpm dreht die Kurbelwelle ca 66 mal die Sekunde. Also 33 Zündzyklen pro Sekunde. Um das mit einem Zyklus zu schaffen, müsste der Schaltvorgang in 0,03 Sekunden abgeschlossen sein. Das wird wohl nicht reichen.


    Aber: zumindest meine CRF 1.000L brabbelt bei längeren Bergab Fahrten mit Motorbremse die ganze Zeit hinten aus dem Auspuff. Die kann also offenbar keine komplette Schubabschaltung bei der Einspritzung (nur bei der Zündung). Das frötzelt am Stelvio dann minutenlang hinten raus. So schlimm kann es also nicht sein, wenn da beim Schaltvorgang, der vielleicht ein paar Zehntel Sekunden dauert, etwas Sprit hinten raus kommt.

    Bei meiner 1.000er mach ich ihn regelmäßig. Immer, wenn das Getriebe etwas hakelig schaltet oder beim anfahren etwas ruppig eingekuppelt wird. Tatsächlich ist aktuell auch mal wieder einer fällig.

    Deine Unkenntnis des Unterschieds zwischen Kraft- und Formschluss (der Bremssattel ist genau genommen eine Mischverbindung, jede geschraubte Verbindung wird aber allgemein zu den Kraftschlüssigen gezählt) und deine Unfähigkeit zu lesen (niemand hier hat behauptet, dass man Schrauben bis zum ersten angezogen werden sollen) tun für das Thema hier allerdings nix zur Sache.


    Ich würde sagen der Name ist Programm. Sowohl dein Nick (obviously), als auch der Titel des Themas (Bremsbeläge vorne wechseln)


    Ich denke, dazu ist alles gesagt. Schrauben sollen laut Honda gewechselt werden, können aber unter Einhaltung gewisser Vorsichtsmaßnahmen problemlos wiederverwendet werden. Ansonsten ist auf das richtige Drehmoment und allgemein gesunden Menschenverstand zu achten, dann ist das kein großer Akt

    Das stimmt nicht. Jede Schraubverbindung, die kein Passbolzen ist, ist eine reibschlüssige und damit kraftschlüssige Verbindung. Ohne Ausnahme jede. Wobei selbst Passbolzen üblicherweise in erster Instanz eine kraftschlüssige Verbindung sind, der Formschlüssige Anteil ist dabei oftmals nur eine letzte Instanz als Sollbruchstelle.

    Passbolzen kommen allerdings auch sehr selten vor. Sind nämlich grundsätzlich sehr lang (der Schaft muss dabei bis über die Trennfuge gehen, das Gewinde fängt erst dahinter an), schwierig zu montieren (Passung bedeutet wenige Hundertstel mm Toleranz, jedes Staubkorn macht die Montage schwieriger) und fressen bei der Demontage gern.

    Die einzigen, die ich persönlich kenne sind in Kupplungen von Kraftwerken. Die haben allerdings auch >M60 Gewinde, über 70mm Durchmesser an der Teilfuge, werden mit über einer Million Newton vorgespannt (solche Bolzen zieht man auf Längung, nicht auf Drehmoment an) und halten dann zu sechzehnt den Generator an der Gasturbine.


    Die Schraube hält den Sattel an der Aufnahme, indem sie die Kraft und damit die Reibung zwischen Sattel und Aufnahme erhöht.

    Ich habe bisher nichts dazu gelesen aber das ist ja kein Hexenwerk, daher würde ich tatsächlich einfach mal probieren?

    Wichtiger Hinweis allerdings: das Öl muss warm sein. Richtig durchgewärmt. Für mich persönlich war da immer das Limit mindestens 10 Minuten Fahrbetrieb (nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern wirklich fahren)

    Kettenspanner wäre theoretisch möglich, aber eigentlich nicht bei der Laufleistung.

    Kettenspanner Geräusche fangen üblicherweise bei Leerlauf an und gehen bei einem kurzen Gasstoß dann weg. Mit der Zeit geht das Geräusch dann weg, wenn man einen kurzen Gasstoß gibt, aber kommt wieder, wenn der Motor zurück auf Leerlauf Drehzahl ist. Irgendwann bleibt das Geräusch dann auch bei höherer Drehzahl.


    Also als kurze Diagnose mal kurz am Gas lupfen.


    Ein unspezifisches leises Klappern kann aber von Kettenspanner über gebrochene Zündkerze bis hin zu einem nicht korrekt angezogen Motorschutz grundsätzlich alles sein.

    Es gibt tatsächlich einen großen Unterschied bei den Batterien. Die SD04 und SD06 vFL (bis 2017) wurden mit einer Gelbatterie ausgeliefert. Die SD06 FL (ab 2018) Modelle haben eine Lithium Batterie und damit einher gehend auch ein kleineres Batteriefach. Letzteres macht die Suche nach einem adäquaten Ersatz so schwierig. Die Batterien, die in das kleine Fach rein passen, haben scheinbar oftmals eine geringere Kapazität, als die originale Honda Batterie


    Ich habe an meiner 2017er SD06 vFL einfach statt der Originalen Gel eine Nachrüst-Lithium eingebaut, die perfekt passt und das Startverhalten erheblich verbessert hat.