Beiträge von Alex80.2

    Das ist natürlich Kacke, dass mir keiner rechtzeitig gesagt hat, dass es so nicht geht.


    Vielleicht hat es deshalb anschließend nach der Montage ca. 2000 km mit 1,5 bar Reifendruck in beiden Reifen funktioniert.


    Das Geheimnis ist das billigste Silikonspray, was noch während der Reifenmontage trocknet sodass der Reifen wiederholt besprüht werden soll.


    Ne, Spaß beiseite. Die Idee habe ich von ARiemann1, der das Spray zwar aus einem anderen Grund benutzt hatte (wenn ich richtig verstanden habe), sein Reifen hatte aber beim Montieren schön geglänzt. — > Ariemann1, ab ca. 4:40

    Trotzdem Danke für die Warnung.


    So kann man das auch machen, die Felgen bleiben aber dabei dauerhaft abartig schrammenfrei. Geht gar nicht.

    Ich habe die Ventile jetzt nochmal kontrolliert (20 Grad aktuell), sind jetzt tatsächlich wieder im Toleranzbereich (gerade so, 0,19mm), also unverändert seit der letzten Messung vor 26000 km.

    Ich habe mich gestern schon gefragt, ob das nicht zu warm ist, im Buch stand aber “unter 35 Grad” und die Temperaturen haben wir hier nicht gehabt, außerdem stand die Maschine nicht in der Sonne.

    Na ja, jedenfalls bin ich froh, dass ich diese Aktion nicht machen muss.

    Ok, “normal” würde ich die Bauweise nicht bezeichnen, ist aber anscheinend abhängig, mit welchen Mopeds man zu tun hatte.


    Ich habe mir die verfügbaren Handbücher angeschaut und es ist tatsächlich unterschiedlich, wie man die Lager einbauen soll:

    KTM Super Duke 1290, einfach beidseitig einpressen, das leicht eingeklemmte Distanzrohr ergibt sich von allein.


    KTM 990- Modelle, auch auf Anschlag ohne was zu beachten


    BMW F800GS, bis zum Anschlag beidseitig.



    R1200GS, F650GS, Suzuki GSX R1000- alle haben die gleiche Bauweise, wie Honda, das eine Lager bis zum Anschlag, die andere Seite auf das Distanzrohr.


    Bei der Variante ist das Einziehen mit Spezialwerkzeug eigentlich die einzige richtige Methode, wo man kein Außenring zu weit eintreiben kann.

    Ich habe noch mit einem Zweiradmechaniker gesprochen, er meinte auch beidseitig einpressen und gut is, was anderes kennt er nicht.


    Na ja, ein Fehler bei der Montage im Werk ist immer noch nicht ausgeschlossen, die Vorgehensweise ist halt nicht so idiotensicher, wie bei KTM…

    Hier ist meine Vermutung, warum die Radlager so schnell kaputt gehen. Das habe ich schon Mal hier irgendwo beschrieben.

    Im Vergleich zu anderen Fabrikaten oder früheren Honda Modellen ist die Distanzhülse zwischen den Radlagern breiter, als der Abstand zwischen den Anschlägen der Lagersitze.

    Das führt dazu, dass wenn man wie immer die Lager bis zum Anschlag eintreibt, können sie je nach Toleranzen verspannt werden. In meinem Fall waren sie richtig schwergängig geworden. So montierte Lager können nicht lange funktionieren.

    Erst ein Blick in das Servicehandbuch erklärte alles. "Das rechte Lager in seinen Sitz bis zum Anschlag eintreiben, das linke Lager eintreiben, bis das die Distanzhülse berührt/darauf sitzt"


    Also Grund könnte ich mir die niedrigeren Produktionskosten vorstellen. Die Nabe muss man nur auf einer Seite mit einer engen Toleranz bearbeiten, auf anderer Seite wird eine größere genommen.

    Also eine falsche Montage im Werk könnte die Ursache sein.

    Am Vorderrad ist übrigens das gleiche Spiel. Und wenn man mit der linken Seite anfängt, kann man auch das Spiel ABS Sensorring/Sensor minimal verändern, eigene Erfahrungen.

    Jep, habe auch im Servicehandbuch nachgeschaut und mich ein bisschen im Netz informiert.

    Es gab angeblich schon welche, die auf die selbe Idee gekommen und dann mit einem geschmierten Hinterrad auf die Fresse geflogen sind


    Den Motor auseinaderzubauen scheint die einzige richtige Lösung zu sein, es sei den man konstruiert irgendein Halteblech gegen das Wandern des Simmerringes. Vielleicht probiere ich das sogar. Für mich ist es immer noch unverständlich, wie man sowas an einer Reiseenduro, wo das Ding draußen sitzt und Steinchen, Sand u.s.w. ausgesetzt ist, konstruieren kann.


    Klar, man muss schon eine Portion Pech mitbringen, ist trotzdem ärgerlich.

    Eine präventive Maßnahme könnte ein Zubehörritzel ohne Dämpfung sein, wo das Spiel Ritzel—Dichtung größer ist und kleine Gegenstände einfach durchfallen. Aber da war doch was, ach ja stimmt, ist eine rundgelutschte Welle könnte die Folge sein :clap:


    Honda schreibt 12h Arbeit für den Tausch, der Mechaniker meinte eher 16-20h x120€, also ca. 2000€ zum Einbauen von einem 13€ Teil für denjenigen, der genug Pech hat und nicht selber schraubt.


    Laut Honda wurde der alte Simmerring durch die neue (von der 1100-er) Version ersetzt, also es ist egal was bestellt wird, man bekommt immer die 1100-er Ausführung. Nur zur Info.