Ich glaube man muss ein bisschen aufpassen wenn man das allgemeine Fahrverhalten eines Motorades (hier die BMW GS 1250) in Relation zu einem anderen Motorrad setzt (hier die CRF 1000/1100) und das dann auf den Antrieb (Kette vs. Kardan) reduziert.
Ja die BMW lässt sich durchaus handlicher Fahren als eine CRF - aber da hat das 19" Vorderrad, die Fahrwerksgeometrie und die Schwerpunktlage einen erheblichen, wenn nicht den überwiegenden Anteil.
Der Kardanantrieb hat definitiv einen schlechteren Wirkungsgrad (entspricht in etwa einem verschlissenen Kettensatz) und ein höheres Gesamtgewicht. Er ist hinsichtlich des Anti Squat Effekts deutlich schlechter abstimmbar und ist deswegen für wirklich sportliche Motorräder nicht tauglich. Mit abstimmbar meine ich alleine schon durch bewusste Absenkung/Anhebung des Fahrzeughecks (für uns Normalfahrer eher nur die Federvorspannung und die Last; absolut hat aber die Technik noch ein paar Spielereien mehr zu bieten (siehe MotoGP)
Und um den Bogen zurück zum Thema des Threads zu suchen..... die Schmierung der Kette zwischen Ritzel/Kettenrad, Rolle und Hülse ist elementar wichtig um den Wirkungsgrad des Kettenantriebs auf einem spürbar höheren Niveau zu halten als beim Kardanantrieb....