Beiträge von woid4tler

    JA, das ist genau das Zelt, was wir seit ca. 12 Jahren haben, was ich damals von einem tschechischen Hersteller gekauft hab. ISt im Foto meines Beitrags (RE: Welches Zelt benutzt ihr?) rechts oben zu sehen.
    Aktuell kann man es auch bei Decathlon kaufen.
    https://www.decathlon.de/alle-…ial-product-nature_zelt-1

    Nachdem ich es selbst habe - aber noch nicht oft verwendet habe meine Einschätzung dazu

    - mein Zelt ist mit 4,3 kg vergleichsweise schwer

    - der Aufbau ist, vor allem alleine, nicht grad einfach

    - aus diesem Grund ist das Zelt mMn für einen täglichen Auf- u. Abbau nicht gut geeignet. Wenn man vor hat 2-3 Nächte am selben Platz zu bleiben ist es aufgrund seiner großen Apsis aber schon gut.

    - aufgrund der Form der Kabine ist es nur bedingt für 2 Personen geeignet, da die U-Matten im Fußbereich übereinander zum liegen kommen

    Aufgrund dieser Umstände ist es für mich nicht erste Wahl bei Motorradtouren - weder alleine, noch zu Zweit.

    Ich habe mehrere ältere Zelte in meinem Besitz, die ich je nach Vorhaben verwende. Das fängt bei einem Wurfzelt von Decathlon an, geht über ein kleines Kuppelzelt von Salewa bis zu einem pseudogeodät eines tschechischen Herstellers (der hat damals glaub ich PEnguin geheißen, so ein Zelt findest du aktuell bei Decathlon unter dem Namen Husky)


    Das Wurfzelt hat ein für Motorradtouren ungünstiges Packmaß, ist aber unschlagbar beim Aufstellen und wieder Abbauen. Der grüne Pseudogeodät ist das einzige, wo das Innenzelt mit dem Aussenzelt verbunden ist. ISt aber aufgrund der Zeltstangenführung eher nicht so einfach aufzustellen - speziell wenn man alleine ist.
    Das Salewa Kuppelzelt hab ich am meisten modifiziert ... von Glasfibergestänge auf Alugestänge, von Stangenkanälen auf Haken und wird von mir am meisten verwendet. Das hat es damals - ist sicher schon fast 20 Jahre her, mal in einem Intersport-Geschäft o.ä. im Abverkauf um wirklich wenig Geld gegeben.
    Um ehrlich zu sein, schau ich bei diesem Thread auch immer mit, hab aber noch nix gefunden, was mir wirklich taugt.
    In meinem Pflichtenheft steht
    - 2-3 Mann (also ein schmales 3-Personen od. ein etwas breiteres 2-Personenzelt)

    - leicht (wenn geht unter 3 kg)

    - kleines Packmaß (die Länge der Alustangensegmente sollen nicht zu lange sein)

    - Alugestänge (muss)

    - Innen- mit Außenzelt verbunden
    - keine Stangenkanäle sondern Haken zum Einhängen der Außenhaut (das "Problem" bei den Kanälen sind zwei Wetterbedienungen - 1.) Wind beim Aufbau. Da flattert alles und das reinschieben der STangen wird zur Prozedur; 2) Regen/nasses Außenzelt beim Abbau. Weil durch die dann erhöhte Adhäsion lassen sich die Stangen nicht mehr so einfach rausziehen. Durchschieben ist dann natürlich eine Möglichkeit, aber das ist dann am nassen Wiesen- od. Sandboden auch net so klass für die Sauberkeit des Zeltes.

    - hohe Wassersäule (Boden 10.000 mm, Außenhaut mind. 5000, besser 7000 mm)

    - zwei Eingänge

    - halbwegs große Apsiden

    - naja und preislich solls auch im Rahmen bleiben.
    ... und nachdem ich ja 3 Zelte habe, mach ich mir da keinen Streß.
    Für Touren in den Balkan nehm ich ohnehin kein Zelt mehr mit. Die Unterkunftskosten dort rechtfertigen nicht, dass ich wochenlang den ganzen Krempel mitnehme.
    Für Touren in den Süden u. Südwesten Europas ist das Zelt, vor allem aufgrund der mMn oft unverschämten Kosten für tlw. schäbige Hotelzimmer immer eine Option. Und wer weiß, wie lange ich das noch mag ... in die Dackelgarage reinkriechen, irgendwann in der NAcht zum Pinkeln wieder rauskriechen (Harnflasche hab ich noch nicht im Gepäck ;) ); nach getaner Tat wieder reinkriechen - sich dabei jedesmal einen nassen Rücken holen etc. etc.

    Aber das sind alles nur meine Gedanken - das darf, soll und kann natürlich jeder anders sehen und beurteilen.

    Wenn man sich die Rezensionen ansieht - und zwar nicht die 5-Sterne sondern auch mal die 1-2 Sterne, dann würde ich das Zelt nicht kaufen. Da sind mir zuviele Mängel in Qualität und grundsätzlicher Bauart drin.

    Von vielen dienstlich auf Feldbetten verbrachten Nächten weiß ich, dass man da aber trotzdem noch eine U-Matte auf dem Feldbett braucht, da es sonst von unten rasch zu kühl wird.
    Das muss dann zwar keine 10 cm dicke Matratze sein, aber irgendwas 2-3 cm dickes oder zur Not auch eine Schaumstoffmatte sollte es schon sein.
    Es wird also das Gepäck in Volumen und Gewicht mehr und für mich stellt sich dann die Frage, ob man mit einer ordentlichen U-Matte mit ~7-9 cm Dicke net auch auskommt.

    Naja, mit Zelt (und ohne Strom) ist es aber auch in der Schweiz noch vergleichsweise günstig.

    Aber dass es dort im Vergleich zu einem Camping Municipal in Frankreich doch teurer ist, ist auch klar.
    Krass finde ich aber jene Campingplätze wo man für einen Zeltplatz genausoviel zahlen muss wie für einen Stellplatz für einen Camper/Wohnwagen. Die findet man überall - aber die muss man ja nicht anfahren.

    Die Sache mit der Lebensdauer ist immer sehr subjektiv. Aber eine allgemeine Aussage, wie du sie in deinem ersten Satz getroffen hast halte ich für nicht richtig und schon gar nicht objektiv. Du hast sie zwar danach eh relativiert, aber trotzdem bleibt eine Wertung, die zwar für dich zutreffend ist, aber eben nicht für viele andere.
    Und nachdem du nicht weißt, wie andere fahren, ist so eine allgemeine Aussage mMn auch fehl am Platz.

    Bei mir hält so ein Vorderreifen gut 9k km .... ich mach aber auch sehr viel über die Motorbremse, fahre als Österreicher aber auch recht viel in den Bergen.
    Ein Mensch wie der Varahannes bringt da sogar Laufleistungen von an die 20k km zsamm, und trotzdem wirst Schwierigkeiten haben ihm zu folgen - vor allem, wenn du ähnlich selten in die Bremse greifen willst wie er.

    1) Wichtig ist nicht was auf eine Internetseite von Honda steht, sondern was in deinem Zulassungsschein (oder wie auch immer das Teil bei euch in Deutschland heißt) steht.


    2) diese Werte gelten nicht für ganz Tirol, sondern nur für 3 Straßenzüge, die zum Großteil im Bezirk Reutte liegen. Und der Bezirk Reutte wiederum ist nur ein kleiner Teil Tirols.

    Serienstreuung oder einfach nur ungünstige Fahrzeugzustände - z.B. moderat beladenes Topcase in Verbindung mit bereit gut gebrauchten (abgefahrenen) Vorderreifen.

    In dieser geschilderten Kombination hab ich nämlich nahezu mit jedem Reifen und quasi bei jedem meiner 6 Motorräder Shimmy.
    Das auf Serienstreuung beim Reifen zu schieben würde ich nicht als zielführend erachten.

    ICh bin jahrelang div. Evolutionsstufen des Trail Attack gefahren. Zuletzt einige Sätze des CTA3 - nicht nur auf meiner AT, auch auf meiner 990Adv und meinen Transalps.

    Nicht zuletzt wegen der Einschätzung unseres leider verstorbenen Forenkollegen Papinator hab ich dann mal den Dunlop Meridian ausprobiert und muss sagen, der steht dem CTA3 in nix nach. LAut Papinator hat er sogar eine bessere Nasshaftung.

    Laufleistung liegt beim Meridian bei mir und meiner Fahrweise auf gleicher Höhe wie beim CTA3.

    Abseits des Asphalts habe ich mit diesen Reifen keinerlei Ambitionen.