Cobrra Nemo 2 Kettenöler

  • #321

    Stimmt aber leider.Ist mir auch schon passiert. Das letzte mal aktiv ölen lag schon länger zurück als ich zur Kaffeepause gestoppt habe. Nach der Pause hatte ich Öl neben dem Hinterrad .

  • #322

    Tut mir leid, wenn ich noch mal Feuer ins Öl gießen muss, aber die Kritikpunkte, die Hobbit am Nemo 2 anbringt, würden sich in meinen Ohren glaubwürdiger anhören, wenn er nicht Geld mit dem Verkauf eines elektronisch gesteuerten Ölers verdienen würde, der das vier- bis fünffache kostet;-)


    Wir alle kennen das ja, dass Motorradfahrer gern das Equipment empfehlen und verteidigen, das sie sich selbst gekauft haben. Aber wenn sie es sogar selbst verkaufen, dann ist das in meinen Augen noch einmal eine etwas andere Ebene.


    PS: Ich will damit gar nicht sagen, dass etwa ein CLS Evo nicht jeden einzelnen Cent wert ist, der für ihn aufgerufen wird. Aber man kann sein Motorrad auch ohne einen Kettenöler für mehrere hundert Euro erfolgreich bewegen.

  • #323

    1.) System ist undicht.

    2.) Öl dehnt sich aus, wenn du plötzlich stehst und wesentlich mehr Wärme vom Motor auf den Behälter und Schlauch strömt. Da der Schlauch sehr kleinen Durchmesser innen hat, das Öl kommt ziemlich schnell raus.

    Deswegen lieber nicht kurz vor der Pause Kette ölen.

  • #324

    Oder Hobbit sagt einfach nur, wie es ist.

    Durch die Entwicklung seines Ölers hat er nunmal Erfahrungswerte, die sonst hier niemand haben kann, ausser @dhdani .

    Ich lese hier nur interessiert mit, ohne jede Kaufabsicht in irgendeine Richtung.

    Aber dass er hier als Verkäufer argumentiert, finde ich nicht.

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    Hauptständer, TC, Stebel HUPE, OneOne Öler, Heed Sturzbügel, Nebelscheinwerfer MotoBozzo, Sitzbank von Petra


    :atblack:

  • #326

    Nach meinem Dafürhalten sollte man den Nemo 2 nur dann aktivieren, wenn man danach mindestens zehn Minuten fährt. Offiziell tropft er nach einer 90-Grad-Drehung drei Minuten lang, aber das ist natürlich auch nur ein Zirka-Wert. Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, das oben beschriebene Phänomen zu vermeiden: Vor dem Halt den Öler minimal zurückdrehen. Diese Möglichkeit des "manuellen Rückwärtspumpens" bietet glaube ich kein anderer Öler.


    Korrigiert mich, wenn ich mich täusche, aber das Problem mit Öl, das in der Leitung steht, sich eventuell erwärmt und ausdehnt, dürften alle Öler auf dem Markt haben, oder? Eine denkbare Lösung wäre für mich ein Öler mit einem elektronisch gesteuerten Ventil direkt hinten an der Düse. Aber so was habe ich noch nicht gesehen (wobei es ehrlicherweise vieles gibt, das ich noch nicht gesehen habe, ich bin da nicht unbedingt Benchmark).

  • #327

    Nochmals betr. Unter- resp. Ueberdruck: das wirkt sich imho nur auf komprimierbare Medien aus, sprich Luft. Das Oel selbst ist nicht komprimierbar und dehnt sich, wie auch schon erwähnt, allenfalls bei Temperaturveränderungen aus.


    Ich finde grundsätzlich die Kommentare von Hobbit interessant, aber vielleicht sollte er sich auf sein eigenes Produkt konzentrieren.

  • #328

    Das würde ich eigentlich auch so sehen. Aber Fakt ist, dass du am Nemo 2 einmal um 90 Grad drehst, und kurz danach beginnt ein langsames Tropfen am Kettenrad, das mehrere Minuten anhält. Im Grunde funktioniert der Nemo doch wie eine Injektionsspritze: Die Größe des Tanks wird durch mechanische Kraft verkleinert, und die Flüssigkeit, die im Tank ist, wird hinausgedrückt. Bei einer Injektionsspritze passiert das in einem Schwall: Solange du hinten drückst, kommt vorne was raus. Beim Nemo wird dieser Schwall ganz offenbar gedehnt. Wie geht das?


    Meine denkbare Erklärung: Der Schlauch dehnt sich aus und zieht sich langsam wieder zusammen. Es wird also beim Drehen des Deckels eine gewisse Menge Öl in den Schlauch gedrückt, und durch dessen Elastizität kommt es da nur langsam wieder raus. Dann stellt sich mir die Frage, wie dann Installationen funktionieren, bei denen der Schlauch nur sehr kurz ist, z.B. weil der Nemo an der Soziusfußraste montiert wurde. Und natürlich: Leiert der Schlauch dann nicht auf Dauer aus, und das Funktionsprinzip verschlechtert sich?


    Eine andere, theoretisch denkbare Erklärung: Im Nemo sitzt ein federbelastetes Element, z.B. ein Tankboden. Man setzt das Öl unter Druck, der Tankboden gibt nach, und die Federkraft sorgt dafür, dass das Öl langsam rausgedrückt wird. Doch davon habe ich noch nie gehört, wäre ja auch ein ziemlicher feinmechanischer Aufwand.


    Was meint ihr?

  • #330

    Ich hatte den Nemo 2 ca. 3 Jahre an meiner Vstrom, einfaches System und damals relativ günstig.

    Jetzt bei der AT habe ich ihn mir wieder gekauft und er wird auch hier wieder das tun was er soll, die Kette ölen.

    Alle Systeme habe schon ihren Sinn und wenn mir die elektronischen etc. Öler nicht so teuer wären, hätte ich mir vielleicht auch einen anderen geholt.

    Hier mal ein paar Bilder, sollte ich mir noch die originalen Koffer in Kunstoff gönnen, wird der Öler nochmal umgebaut.


    Grüße aus der Rattenfängerstadt



    Ralf



    Motorradfahren ist die wildeste Spielart einer friedlichen Seele.

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