Bremswirkung Hinterradbremse neue AT 2025

  • #11

    eben das war mein Tipp. Die übertragbare Bremsleistung am Hinterrad ist sehr gering, das stimmt. Durch den hohen (und ich vermute auch weiter vorne liegenden) Schwerpunkt geht beim Bremsen sehr viel dynamische Radlast nach vorne, das Hinterrad hebt sogar bei Vollbremsungen gerne mal ein bisschen ab (ich mache jährlich ein Fahrsicherheitstraining und habe daher ausreichende Erfahrung mit Gefahrenbremsungen). ABER! das heißt einfach nur, dass viel von der Bremskraft durch das ABS weggeregelt wird, weil man selbst mit wenig Bremskraft schon in den Regelbereich des ABS kommt.

    Wenn dein Motorrad tatsächlich nicht bis in den ABS-Regelbereich kommt, muss daher etwas anderes im Argen sein. Ganz besonders dadurch, dass das Hinterrad beim Bremsen so stark entlastet wird und damit viel leichter blockiert.


    Ich würde für den Test allerdings nicht auf losen Untergrund fahren. Mach das auf einer Straße, bei der du im normalen Betrieb das Gefühl hattest, dass die Hinterradbremse nicht ABS-regelt. Auf Schotter oder Sand wird das Rad garantiert blockieren, da braucht man quasi gar keine Bremskraft für. Du willst ja aber mit deinem Test herausfinden, ob das Hinterrad auf der Straße bis in den ABS Regelbereich kommt. Und wenn das Hinterrad bei der gleichen Bremsung auf der gleichen Straße OHNE ABS blockiert, MIT ABS aber nicht, dann hast du deine Antwort: das ABS funktioniert, wie es soll, und regelt die Blockierung einfach weg.

    Wenn du es aber auch ohne ABS nicht schaffst, das Hinterrad zum Blockieren zu bringen, ist irgendwas an der Bremse im Argen.


    Mach das Blockieren aber wirklich nur sehr kurz. Ich habe mir beim Anhänger mal unbeladen mit einer Testbremsung aus 70 km/h die Reifen so weggeschabt, dass ich da anschließend einen Bremsplatten drauf hatte und die Reifen tauschen musste. Will sagen: wenn du mit dem Motorrad eine Testbremsung aus 70 mit blockierendem Hinterrad bis zum Stillstand machst, ist der Reifen danach wahrscheinlich tauschreif. Deshalb wirklich nur ganz kurz blockieren lassen

  • #12

    Fand an meiner 2021 AT die Bremswirkung der Hinterradbremse auch so la la, musste man schon fester rein steigen, eine verbreiterung des Fußbremshebels hatte bei mir viel gebracht.

  • #14

    Das ist auch so, die Bremswirkung hinten bei meiner SD06 haut einen nicht aus den Socken. Man hat sich daran gewöhnt. Es ist nicht risikobehaftet, aber ehrlich gesagt ist die Bremse hinten, bei allen von mir getesteten Moppeds in den letzten Jahren, "gefühlt" besser.

    Das ist jedoch nur mein subjektiver Eindruck.

    Die meisten AT-Treiber die ich kenne, bremsen überwiegend vorne, was meistens und insbesondere im Solobetrieb reicht.

    Da ich überwiegend im Soziusbetrieb fahre, benutze ich selbstverständlich beide, mit Schwerpunkt vorne.


    lg

    hoffi69

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  • #15

    Ich hatte die laue Bremswirkung auf meiner CRF 1000 nur mit den O-Belägen. Nachdem ich auf TRW getauscht habe war diese Phänomen behoben. Ich verwende die H-Bremse meist beim befahren von engen Kurven, deshalb waren die meist schnell verbraucht.


    :wboy:

  • #16

    Du schreibst "würde" wie wäre es wenn Du die Bremse mal auf Schotter testen würdest ?

  • #18

    Ich frage mich, was du dir von dem Test auf Schotter erhoffst. Ich würde meine Oma drauf verwetten, dass das Rad da blockiert. Auf Schotter bekommt man das Hinterrad sogar mit der DCT Feststellbremse blockiert. Das sagt dir exakt gar nichts über die Bremswirkung der Hinterradbremse

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