"Zahl des Tages: 1043!!!"

  • #1

    Hallo Leute, ich muss mal was loswerden:

    Am Montag habe ich meine ATAS '24, vom FHH in Dortmund aus der Inspektion abgeholt. Es war die 2 Jahres, bzw 24000 KM Inspektion.


    Es wurden mir 1043,-€ :shock: berechnet!


    Zum höheren, bzw zusätzlichen Aufwand zählte die Demontage des Tanksturzbügels und das Einstellen der Ventile....

    Bremsflüssigkeit wurde noch nicht gemacht....also nur nach Vorgaben abgearbeitet.......


    Ich habe noch NIE soviel für eine Inspektion an einem Bike, bisher immer BMW, bezahlt :think:


    Und wenn ich an die nächste Inspektion denke, fange ich besser schonmal das Sparen an.....angekündigt wurde schonmal zum normalen Inspektionsumfang, je nach Laufleistung Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge, Kettensatz und vermutlich in dem Jahr auch noch ein neuer Reifensatz.....
    Habt ihr gleiche Erfahrungen gemacht?


    Viele Grüße aus dem Sauerland......

  • #2

    Ja, bei meiner VFR800 VTEC waren es damals (2004) knapp ca.900€ für den 24tkm Kudi, die mussten mich vor der Theke fast wiederbeleben. Ich hab sie dann2 Jahre später vorm 48Tkm Kudi in Zahlung gegeben und annähernd das bekommen was ich mal für den Hobel bezahlt hatte (war dann auch nicht schlecht)

  • #3

    Bei mir in der Schweiz kostete die 24'000km Inspektion mit einem Ventil einstellen + ein neuer Reifensatz (- ca.300Fr.) 1'492.25Fr.🤯 (Der Rückruf war auch dabei, der war aber Kostenneutral)! Das ersatz Motorrad musste ich nur voll tanken...

    Die demontage der Stürzbügel, bei meiner, hat er nicht explizit hervorgehoben aber die Zeit dazu wahrscheinlich verrechnet.

  • #4

    Ich habe bei meiner SD08 vor ca. einem Monat beim FHH in Fürstenfeldbruck für die 24.000er Inspektion etwas mehr als 900 Euro bezahlt. Ich hatte allerdings keinerlei Erschwernisse in Form von zu demontierenden Sturzbügeln o.ä. am Krad.


    Was bei mir als Besonderheit hinzukam, waren zwei Sachen:


    1. Ich habe gleichzeitig den Rückruf wegen des Tausches der linken Lenkerarmatur machen lassen. Rein theoretisch müsste das die Arbeiten für die Ventilspielkontrolle (bei 24.000 fällig) reduzieren, denn für beides muss der Tank runter.


    2. Ich hatte leichten Ölaustritt am Motor, an der typischen Stelle, wo das Kabel zur Lima aus dem Motorgehäuse kommt. Das hat die Werkstatt neu abgedichtet - auf Kulanz.


    Ich hatte meine Maschine in den drei Jahren, die ich sie habe, schon mehrfach bei dem Händler zum Service, und immer haben sie mir was zum Fahren gegeben, ohne Berechnung. Jetzt haben sie eine Leihgebühr für Werkstatt-Ersatzfahrzeuge eingeführt. Ich bekam eine Transalp mit E-Clutch als Ersatz, weil ich mir das gewünscht hatte - und die Kosten dafür hat mir der Chef nicht in Rechnung gestellt.


    Ehrlich gesagt schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits finde ich 900 Steine für eine Inspektion immer noch sehr teuer, da bin ich mit meinem Auto deutlich günstiger. Zumal dir ja jeder erzählt, dass nach 24 TKM bei den Ventilen ohnehin noch nichts einzustellen ist, da könnte man es auch gleich ganz sein lassen.


    Andererseits hatte ich tatsächlich mit noch mehr gerechnet, insofern habe ich jetzt nicht groß nachgefragt, sondern einfach die Karte gezückt.

  • #5

    Sicher sind 1043 Ocken ein Haufen Geld, aber unsere Schätzchen sind zwar

    bildhübsch, aber alles andere als servicefreundlich.

    Seitenverkleidungen runter, Tank runter und nach erfolgter Arbeit das Ganze

    wieder retour. Da kommen schon ein paar Stunden zusammen.


    Und wie wir alle leiden natürlich auch die Händler unter der allgemeinen Preis-

    steigerung, was die Allgemeinkosten betrifft.

    - Unterhalt des Firmengebäudes

    - Lohnkosten der Mitarbeiter

    - Präsentationsvorgaben des Herstellers für den Showroom

    - Schulungskosten der Mitarbeiter für neue Modelle und Technologien

    Um nur mal einige zu nennen. Und das deutsche Bürokratiemonster will auch

    noch gefüttert werden.

    Und indirekt bezahlen wir als Kunden auch den Unterhalt der europäischen Er-

    satzteil-Zentrallager und die zugehörige Logistik.

    Rentner heißen deswegen Rentner, weil der Begriff bei zunehmender

    geistiger Verwirrung auch rückwärts gelesen noch einen Sinn ergibt :character-oldtimer:

  • #6

    Das ist aber alles eingetütet in den Zeitvorgaben von Honda. Beim 24tsd Km-Service für meine SD04 steht da klipp und klar 3,1 Stunden.
    Wenn natürlich Zubehörsachen verbaut sind, dann kann da extra Zeit veranschlagt werden - was für mich, als noch Garantie drauf war und ich meine 1000er zum Service stellen musste, der Grund war den Sturzbügel und den Motoschutz selbst abzubauen.

    BTW ... damals stand auf der Erstrechnung auch ein Betrag von über 800 Euro. Ich hab dann bei unserem leider verstorbenen Mitglied ManfredK nachgefragt, und der hat mir das mit den 3,1 Stunden gesagt. Die Werkstatt wollte mir ursprünglich über 5 Stunden berechnen. Damit ist die Rechnung schonmal um über 200 Euronen nach unten gegangen. Und dann war da noch die Position "2x Zündkerzenstecker" ... das hab ich reklamiert - denn als ich meine AT zum Service gestellt hab waren die noch in Ordnung. Und wenn Honda da was konstruiert, was man offenbar nicht zerstörungsfrei demontieren kann oder der Mechaniker da zu grobmotorisch gearbeitet hat, dann ict das nicht meine Schuld und ich sehe nicht ein, warum ich dann diese Kosten tragen soll. Die Position wurde aus der Rechnung gestrichen - das waren dann nochmals gute 200 Euro die es ausgemacht hat. Und somit war ich auf einmal bei einer Rechnung von 360 od. 370 Euro.

    Als ich dann das 48k km-Service gemacht habe musste ich auch noch feststellen, dass offensichtlich beim 24000er Service die Platte auf der die Zündspulen montiert sind beim Aus. od. Einbau gebrochen ist. Diese wurde dann notdürftig mit Kabelbindern zusammengeflickt. Davon hat man mir natürlich beim 24000er Service nichts gesagt. Diese Werkstätte hat mich seit damals für Servicearbeiten nicht mehr gesehen. Ersatzteile kaufe ich fallweise noch dort, aber Hand an unsere insgesamt 4 Hondas legen die dort nicht mehr.

  • #7

    In meiner Werkstatt hängt eine große Tafel, auf der steht, welche Arbeitszeitvorgabe für jede Inspektion berechnet wird.

    Darunter der Std.-Satz, der verrechnet wird. So kann man sich im Vorfeld zumindest die Lohnkosten ausrechnen.

    Gruß aus Bremen :)


    Hartmut :atrot:




    Man muss auch mal auf Entbehrungen verzichten können. :pommes:

    Aktuelles Moped: NC750X

  • #8

    Rechnen Eure Dealer nach Herstellervorgabe ab oder nach tatsächlich benötigter Zeit?


    Für eine GasGas 700 ES waren bei der 1000er Einfahrkontrolle satte 505 EUR zu berappen. Ich meine es waren 160 Minuten seitens KTM/GG vorgegeben, die dann auch voll beim Kunden durchschlagen. Unabhängig davon, welche Zeit tatsächlich aufgewendet wird. Natürlich wird das kein Händler zugeben wenn er weniger Zeit braucht ...

  • #9

    Ich halte die 3,1 Stunden für ein großes Service bei der CRF1000 für eher knapp bemessen. Kann mir kaum vorstellen, dass da eine Werkstatt schneller ist, wenn da auch wirklich alles gemacht wird.

    Beim 1000er Service bei der GG700ES meiner Frau haben wir letztes Jahr € 371 bezahlt.

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