Fahren bei Nässe

  • #11

    Genau das ist es, also entspannt weiter machen. Ehrlich gesagt kennt jeder von uns mal den ein oder anderen Rutscher und das sowohl auf nasser wie auf trockener Fahrbahn.

    Wenn du dich weiterhin unsicher fühlst, hilft dir ein entsprechendes Training (auf nassem Geläuf unter fachkundiger Hilfe) möglicherweise weiter, deine "Angst" bzw. deine "Bedenken" wieder in den Griff zu bekommen. Sonst wirst du zukünftig bei Regen immer wie auf rohen Eiern fahren und immer unsicherer werden.


    Ein Kollege empfahl dir in einem der obersten Posts bereits den MAA. Diesen möchte ich dir auch ans Herz legen. Den kann man bei Regen immer nach eigenem Fahrstil immer noch zügig ohne Rutscher bewegen. Das Limit setzt ihm am Ende der Lebensdauer nur die Profiltiefe.


    lg

    hoffi69

    Honnerd Brozend Sejerlänner:happy-partydance:

    6 Forumstreffen 2019-2024 :romance-grouphug:


    Eat, Ride, Sleep. Repeat :handgestures-thumbupright:

  • #12

    Den TKC 70 bin ich auch ohne jegliche Probleme gefahren. Ob trocken, oder nass, egal. Beim Conti TA3 ,den ich gerade fahre, hatte ich dagegen schon leichte Rutscher am Vorderrad. Die würde ich aber eher auf Dreck, oder andere schmierige Dinge schieben, da er ansonsten echt klasse ist. Luftdruck prüfen, Helm gerade rücken und weiter fahren.

    Gruß Thomas

    Fahrzeuge: Africa Twin SD 14 Adventure Sport. Honda Jazz Hybrid Sport.

  • #13

    Das was Du zum Thema Nässe nach langer Trockenheit schreibst war mal Wissen aller

    ( Motorrad) Fahrer . Scheint aber in Vergessenheit geraten zu sein.


    Bei Regen gilt halt maximale Vorsicht.


    Der Tkc 70 ohne Rocks ist mit Sicherheit kein schlechter "Regen" Reifen.

    Einmal editiert, zuletzt von Schwarzwald-Elch () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von arbalo mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • #14

    Wenn man hier ein paar Jahre dabei ist und ein wenig quer liest, läßt sich sagen daß nur der Karoo Street durch Regenrutscher aufgefallen ist, und daß auch nur in der Werksbereifung.

    Ob das stimmt ist allerdings auch mit Vorsicht zu genießen, würde es doch bedeuten das Metzler für die Erstausrüstung eine gesonderte Qualität ausliefert, was Marketingtechnisch eher schlecht wäre.


    Anderes Thema ist das Alter der Reifen.

    Die Älteren von uns kennen ihn vielleicht noch den Michelin T66. Er galt früher als der Dauerläufer auf den Reiseenduros. Manch einer rühmte sich für extreme Laufleistung ( Silikon, Compoundmischung und Radialtechnik waren noch in den Kinderschuhen), dabei war er nacher so hart das er nicht mehr verschliss, leider aber auch nicht mehr haftete.


    Was den Kopf betrifft ist es hilfreich z.b unter dem Helm ein Liedchen zu summen, das lenkt ab, macht locker und läßt Verkrampfung gar nicht erst entstehen.


    "I'm singing in the rain" Grüße

    Fred HeinoAT Astair

    Manchmal

    sind es nur ein paar Zeilen die uns den Tag verschönern

    Warme Worte für den ganzen Tag

    Ein kleiner Gruß von ganzem Herzen ❤

    Und zwischen den Zeilen ist ein Zauber verborgen, der aus Wolken Zuckerwatte und aus Sorgen Pusteblumen macht.

  • #16

    Also ich kann das bestätigen für die Erstpellen meiner SD09, insgesamt drei

    ziemlich üble Rutscher. Ob man nach derlei Erfahrungen die Dinger nochmal

    aufzieht, weil dann vielleicht problemlos? Also ich auf keinen Fall.

    Und die Qualität der Werksbereifung stellt mich immer wieder vor Rätsel.

    Bridgestone A41 auf der SD14, vorne 4500, hinten 12.000. Soll verstehen

    wer will.

    Rentner heißen deswegen Rentner, weil der Begriff bei zunehmender

    geistiger Verwirrung auch rückwärts gelesen noch einen Sinn ergibt :character-oldtimer:

  • #17


    Das kann ich zumindest für die Karoo Street in der Werksbereifung bestätigen. Ich habe das vor kurzem selbst erlebt.

    Mehrmals ist mir der Hinterreifen beim Beschleunigen in Schräglage weggerutscht. Zuletzt ist mir sogar in einem Kreisel bei sehr geringer Geschwindigkeit das Vorderrad weggerutscht, sodass ich gestürzt bin.

    Seitdem habe ich von diesem Reifen in der Werksbereifung jedenfalls keine besonders gute Meinung mehr.

  • #18

    Es gibt da aufschlussreiche Videos auf youtube in denen behauptet wird, dass die Werksbereifungen sehr stark kritisiert werden, als reine Gewinnmaximierungsmaßnahmen der Verkäufer... und gänzlich andere Qualitäten haben als dieselben Reifen (Marke, Typ) im allg, Handel. Mal schauen ob ich es noch finde...

  • #19

    Hi,


    antworte jetzt auch ma zu dem Thema als neuer AF Besitzer und jemand der auch seit 30 Jahren Moppeds fährt.

    Rutscher passieren und gehören dazu, hatte ich bis jetzt mit den originalen Karoo Street keine.


    Alex H

    Die TC hat da nicht geregelt, war die aus bei den Rutschern beim Gas geben bzw. bringt die da nichts? Ist mein erstes Mopped mit TC.

    Beim Sturz vorne auf ein mal eingeklappt oder seitlich weg?


    Meint Ihr echt die bauen bei Conti, Michelin etc. schlechtere Reifen für die Werke? Müssten ja die Produktionslinien etc. umstellen.

    Im KFZ Bereich sind doch Reifen mit Werkskennung ("N" ;) ) sogar teurer


    Zum originalen Thema - nach der langen Trockenheit hat sich ggf. bei mehr Regen der ganze "Siff" von der Straße gelöst, deshalb wie Eis .

    Plus Erntezeit oder ein alter Astra hat Kühlmittel auf dem Weg zum Aldi verloren...


    Entspannt losfahren oder/und wie schon geschrieben Training machen. Bringt viel :thumbup:

  • #20

    Vielen Dank für die Tauchgeschichte. Wirklich interessant, wie du sie erzählst, um am Ende wieder da zu landen, wo du vorhin schon warst: bei der Frage, ob ich vielleicht "die Konsequenzen ziehen" sollte. Das wiederholt dein Fazit zu meiner eigentlichen Frage – wie ihr (und damit meinte ich reflektierte Kollegen die nicht jede Chance dazu nutzen ihr Ego auf Kosten eines anderen aufzuwerten) mit solchen Erfahrungen umgeht – und du leitest stattdessen zu einer generellen Eignungsprüfung um. Fällt dir das eigentlich selbst auf?


    Wow, deine Zahlen: 200 auf der Bahn, 140 auf der Landstraße, 4.000 km TKC70 unfallfrei. Offensichtlich bist du viel souveräner unterwegs als der Rest hier und man sollte deine Worte wohl in Gold aufwiegen.


    "Wenn der Reifen rutscht, muss das nicht am Reifen liegen" – Danke für diese Einsicht, die exakt nichts ausschließt und exakt nichts erklärt. Genau wie "man muss die Angst auf ein vernünftiges Maß zurückdrängen können, sonst muss man eventuell Konsequenzen ziehen": klingt bedeutungsschwer und beantwortet rein gar nichts.


    Ich habe hier eine offene Frage gestellt, in der Erwartung, hier tauschen sich Leute mit ähnlichen Erfahrungen auf Augenhöhe aus. Und einige haben das auch schon. Was du hingegen bisher beigetragen hast, war zweimal die gleiche implizite Frage nach meiner Eignung, maskiert als guter Rat. Wenn du zum eigentlichen Thema was persönliches und offenes zu sagen hast, gerne. Ansonsten hilfreiche Beiträge in diesem Thread bitte den anderen überlassen.

  • Hey,

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