Gebt´s zu: Was war euer schlimmstes Motorrad und warum?

  • #71

    Mein schlimmstes Motorrad war die CRF 1000.


    Bisherige Motorräder: F800GS, R1200GS LC, CRF1000 Schalter, CRF1000 DCT
    Mal gucken ob es bei Yamaha besser läuft.


    Warum?
    Die Konstruktion ist einfach Fragwürdig.
    Luftfilterwechsel 3h
    Alle 24.000km ein Service für >5% des Fahrzeugpreises
    Verschweister Heckrahmen
    Fußrastenhalter die bei der ersten Gelegenheit abbrechen und dann pro stück 250+€ kosten... Aluguss, lächerlich!
    Tausch der rechten Fußraste erfordert demontage des Krümmers
    Gabel bei manchen Maschinen eine Katatsrophe - eine auf Garantie bekommen
    Federbein (2016-17) reicht nicht wirklich im Soziusbetrieb.
    Zündkerzenstecker korrodieren so stark, dass sie bei der nötigen Demontage zerbröseln (Kosten ca. 150€ + Zeit)


    Für mich wäre dieses Motorrad ohne Garantie nicht mehr tragbar gewesen. So gut es sich fährt, so gut es aussieht und so gut es klingt.
    Vor Schäden an Radlager, DCT Stellmotor, ... war ich bisher noch verschont, das wäre vermutlich noch gekommen. Ne, danke.
    Ritzel verschlissen? Kauf das teure von Honda, denn die Ausgangswelle macht nix anderes mit. Ne, danke.


    Warum man 2015/16 ein Motorrad auf den Markt bringt, das ja anscheinend doch den Ansporn hat allen Elektronik Schnickschnack zu bieten, ohne Ride by wire anbietet und nachdem man es anbietet das Motorrad dann ohne Tempomat anbietet, fraglich.
    Nee, Honda, gewissermaßen schon ein tolles Motorrad danke. Aber im Gesamtbild bitte ohne mich.


    Nicht, dass ich mir das nicht leisten könnte die Kosten zu tragen. Ich seh es einfach nicht ein.

  • #72



    sag ich doch! Es ist schwer, sich zu dieser Erkenntnis durchzuringen, aber irgendwann kommt man drauf

  • #73

    Hi,
    mein Senf
    DT 360
    Mal schaun welche "Bolzen" ich noch zusammenkriege?
    Rahmen gebrochen, Motor gefressen, Schwinge ausgeschlagen nach ein paar Km, Gabel mist, Lenkkopflager...
    Ein paar Elkrobug's usw., nach einem halben Jahr hab ich sie wieder verkauft.
    Einmal hat sie mich auch über den Lenker geschmissen, - schmerzhaft.
    Mehr krieg ich nicht mehr zusammen, wobei mit ü20 ist man auch anders drauf.
    Da sind wir noch im BW-Gelände rumgefahren. :-)
    Gruß
    Th.

  • #74

    Von BMW bin ich geheilt. Nie wieder!


    Hatte mir Anfang 2019 eine F800GS Trophy bei einem 2 Händler (kein BMW Händler)gekauft mit gerade mal 1300 km.


    Das Getriebe hatte dermaßen gehakt, man hatte viel Mühe den Leerlauf zu finden.

    Und dann hat mich der Verkäufer mit dem Bike auch noch übern Tisch gezogen.

    Auf Eigeninitiative hab ich dann herausgefunden das das Bike im Enduropark in Meltewitz im Einsatz war.

    Laut Serviceheft wurde die Einfahrtkontrolle von BMW DD gemacht.

    Als ich mir dann aber mal den Luftfilter angeschaut Hab und die dazugehörige Verkleidung abgebaut hatte. Sah es aus als ob Jemand nen Eimer Sand ausgekippt hat.

    Dabei hab ich dann noch festgestellt das die Halterung vom Kühler gebrochen war, sowie einige Verkleidungshalterungen was man von außen nicht gesehen hatte. Ach ja, beim Kette reinigen kamen mir die Gummidichtung entgegen.

    Als ich den Händler darauf angesprochen hatte. Kam nur die Antwort das die Sachen nur bei mir passiert sein könnten.:angry-fire:

    Hab sogar mit BMW DD telefoniert, von wo das Bike ursprünglich stammt. Dort wurde sogar noch ein neuer ESD, sowie neue Handschützer verbaut.

    BMW hätte sich dieses Bike selber niemals in den Laden gestellt. Ich war echt bedient :cursing: das kann ich euch sagen.

    Zum Glück bin ich noch mit nem Blauen Auge davongekommen und konnte es wieder mit etwas Verlust verkaufen.
    Wie gesagt von BMW bin ich geheilt!!!!!!


    VG Alex

  • #75

    Schlimmste Motorrad = DR 650R SP44B, aber das ist lange her. Danach wollte ich nie wieder nen Japaner 🙈 und das hab ich bis vor paar Wochen auch durchgezogen (21 Jahre lang!). Hab einige KTMs und 3 BMWs gehabt...eigentlich gab es mit keinem der Motorräder Probleme, nur die BMWs 🙄 standen beim Verkauf wie Blei!

    Joar, jetzt ne 1000 ATAS im Abverkauf geschnappt, weil KTM mir überhaupt nicht mehr gefällt, BMW völlig überzogene Preise aufruft und die Honda perfekt zu meiner Größe passt.

  • #76

    Schlimmste und teuerstes Erlebnis war meine Harley Softail Slime S, immer Rückenschmerzen, teure Änderungen haben nichts gebracht.

    4000Km gefahren in 3monaten, halbes Jahr musste ich mich davon Erholen, nie wieder!!!

    Kurvenfahren geht garnicht mit dem Ding, setzt sofort auf mit den Trittbrettern:angry-steamingears:

  • #77

    Bei mir war es die NSU Max bis zum Einbau der elektrischen Zündanlage.

    Ewigkeiten an der alten Zündung herumgedoktert und trotzdem teilweise ne Stunde gekickt.

    Mit dem Powerdynamo einmal kicken und sie schnurrt.

    Africa Twin - 2018, NC 700s, NSU Max, NSU Super Fox, NSU Quickly

  • #78

    immer Rückenschmerzen, teure Änderungen haben nichts gebracht

    Genau so war dass bei mir auch ..ständig Rückenschmerzen...Nur mit einer Triumph Speedmaster ...2013 war das. Ich wollte auch mal so einen "Cruiser" fahren. Neu gekauft und bei 1500 km schon vier mal in der Werkstatt. Öl aus dem Ritzel vorne,Steuergerät kaputt, Probleme mit dem Standgas. Am schlimmsten waren jedoch die original Reifen..hart wie Eishockey Puks. 2014 war dann mein Unfall mit dem Schaukelstuhl. Zum Glück nur einen Tag im Krankenhaus..Moped repariert und dann verkauft.

    Gruß vom Peter

  • #79

    Meine schlimmsten waren eine luftgekühlte RD200 von 76. Gingen ständig die Kontakte und Kondensatoren durch.

    Und eine Kawa GT550. Das Fahrwerk war was für Seebären die in ner langegezogenen Kurve Seemannslieder singen konnten. (bei dem geschaukel)

    meine Vergangenheit: Yamaha RD 200 bj 77, Honda CB 400N, Kawasaki GT 550, Kawasaki Zephyr 750, Honda VFR 750 rc36, Honda CBR 1100 XX Super Blackbird, Honda CBF 1000, Triumph Tiger 1050, Honda VFR1200 DCT Crosstourer , Honda Africa Twin Adventure Sports DCT 2020

  • #80

    Meine History:


    Yamaha RD 350 YPVS

    Honda CX 500 Güllepumpe

    Honda Sevenfifty

    Piaggio MP3

    BMW R1150R

    BMW R1200R (aktuelles Moped)

    Aprilia RSV Mille R (mit Rotax und Öhlins und OZ Felgen) fürs Kiesbett parallel zur 1200er

    Triumph Daytona 675 fürs Kiesbett, Ersatz für die Mille, parallel zur 12er (aktuelles Zweitmoped)


    Fazit:

    Geilstes Moped: RD350, schnellstes Fahrrad der Welt


    Langweiligstes Moped: Honda Sevenfifty, lief immer, bekam keine Pflege, keinen Service, lief trotzdem immer


    zweitlangweiligstes Moped: Güllepumpe, nie Ölwechsel, nie Service, lief trotzdem immer, war spannend, da keine Bremse und null Fahrwerk


    preisunwertestes Moped: R1200R, viel Wertverlust, verkaufe sie gerade und spüre das (jeder will eine GS), technisch halt deutsch, Kardan bei 25000km hinten kaputt, 2x ABS Totalschaden, Konstantfahrruckeln


    geilste Bremse, schwer wie Blei, ABS das zickte, verkauft mit 2000 Euro Gewinn: R1150R, halt auch ein deutsches Moped


    bester Motor ever: Daytona, weniger Hubraum mit mehr Drehmoment geht nicht mehr, 160kg vollgetankt, kein Katalysator, Maping schön fett in der Mitte, Einfingerbremse, Tausenderschreck auf der Rennstrecke, Handling wie ein Mofa, Verarbeitungsqualität englisch (kotz)


    schönstes Moped: Aprilia Mille, OZ Schmiedefelgen zum Träumen, Öhlins und polierte Bananenschwinge hinten und Italienerdesign, schwer wie Blei, Motor unkaputtbar und mit 1000ccm viel drehmomentreicher als eine Beamer mit 1200, soff wie ein Wikinger


    und nun zum Fadenthema:

    beschissenstes Motorrad: Piaggio MP3

    Konzept genial, an jeder Kreuzung versäumten Autofahrer die Grünphase neben mir, wenn sie sahen, wie ich die Beine oben ließ, sie aber das dritte Rad nicht sahen, Haftung in Schräglage genial, bis zum Kratzen aller Teile

    technisch gaga, Bremse ohne Wirkung, man konnte den Bremshebel an den Griff ziehen, man wurde dann etwas langsamer, aber nur etwas

    Shimmy bei 50kmh, wurde trotz Austauschen ALLER Teile an der Vorderfront des Mopeds nicht besser, Motor ohne Bums, Sitzkomfort wie ein Rennradsattel, Optik zum.... naja, ist halt subjektiv


    Das absolut schlimmste war eine RD350

    war mein absolutes Highlight, heute unbezahlbar, wenn unverbastelt. Mich hat mal einer am Pannoniaring mit einer RD350 und BT45 Reifen versägt, ich damals auf der RSV mit über 130PS. Das war der Beweis für: "Nie ist die Badehose schuld, wenn man nicht schwimmen kann."

    Moto Guzzi Le Mans 2
    Heute hätte ich sie gerne wieder! Das Ding hatte Charakter, was ich damals nur noch nicht einordnen konnte

    Das höre ich immer von Fahrern italienischer Mopeds, wenn sie von den Mängeln schwärmen, besonders von Guzzi und MV Agusta Fahrern.

    Einziger Ausreißer R1150RT und wieder ein Schrottbock

    Col de Izoard vor ein paar Jahren. ABS fiel aus und damit auch der Bremskraftverstärker. Bremswirkung wie auf einem Puch Waffenrad vor 100 Jahren. Nie mehr BMW. (sage ich heute)

    Im Anschluss eine ST1100.
    Es war das ausgeglichenste und qualitativ mit Abstand beste Motorrad das ich je hatte( Im Nachinein erkannt!)

    Wenn sie nur nicht so schwer wäre. Haltbarkeit für Generationen

    -spartanisch ausgestattet (CRF1000 2016) --- Für mich abolut OK, denn weniger ist manchmal mehr. Was du nicht hast, kann auch nicht kaputt gehen. Ich vermisse nichts.

    Das weiß man aber vorher, überrascht doch keinen.

    -Bauteile Made in China (z. Bsp. Kabelbaum) ---- Ist heute überhaupt kein Kriterium mehr.

    zum Glück, die bauen besser als so mancher Qualitätshersteller.

    -nicht einmal eine 12V Steckdose Serie --- dazu sag ich jetzt mal gar nichts.... (19 Euro)

    Das weiß man aber vorher.

    -unbeschichtete Felgen --- Ja, auch da hast du recht, das könnte man besser machen.

    wurden die nicht gratis ausgetauscht?

    Was gab es bei mir denn so...alles Honda... CL 250 S, CX 500 (Güllepumpe), CB Sevennfifty, CBR 1000 F, VFR 750

    Güllepumpe, genial. Hässlich, manch konnte sie nur nachts fahren, war quasi wartungsfrei für viele tausende Kilometer, ging trotzdem nie kaputt. Neben der Sevenfifty das Motorrad, das nur Benzin bekam.

    Rein theoretisch wäre man in der Lage, ein Motorrad zu bauen, das 500.000 KM hält und nur den Wechsel von reinen Verschleißteilen wie Bremsbeläge, Luftfilter, Zündkerzen, Öle etc.. benötigt. Selbst das Ventile einstellen könnte entfallen, wenn man auf Hydro-Stößel gehen würde, siehe Harley.

    Das mit den Hydrostößeln wundert mich auch. Klar, ein Motor, der 14000 U/min dreht, wird dafür vielleicht nicht geeignet sein. Aber warum nicht bei den vielen anderen Motoren verbauen. Die Technik ist ja bewährt und in den Autos quasi Standard.

    Si natare non potes, numquam culpa subligaris est balnearis.

    :romance-caress:

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