Alles anzeigendie kann ich beide öffnen und deren Inhalt sehen.
Kann ich bestätigen.
Alles anzeigendie kann ich beide öffnen und deren Inhalt sehen.
Kann ich bestätigen.
Moin Moin Männer, ja heute konnte ich den Dropbox link auch öffnen. Vielleicht war gestern nur irgendwas mit meinem PC nicht in Ordnung, ich habe einen bekannten der eine Firma für Elektromotoren hat und möchte ihn mal fragen ob er nicht eine Wartung bzw. Reparaturdienst fürs Forum anbieten möchte. Für Leute die sich nicht trauen dieses selber in die Hand zu nehmen.
Vielen Dank für die schnellen Antworten. ![]()
Alles anzeigenWichtig ist beim Schaltmotor mit zunehmenden KM, so ab ca 80.000-100.000: den Anker abdrehen! danach ist der Kohleverschleiß quasi wieder reseted.
Bin aktuell bei 168.000 und sie läuft und läuft und
Das ist so erstmal nicht richtig und "gefährlich". Natürlich hat man da Verschleiß, der sollte sich aber eigentlich auf die Bürsten beschränken. Ich arbeite in der Wartung von Kraftwerken und die Schleifringe der Kohlebürsten-Verbindungen dort werden im Normalfall nicht überarbeitet. Nur in ganz seltenen Ausnahmefällen macht man das. Auf keinen Fall nach festen Intervallen.
Und beim überdrehen müsste wenn, dann unbedingt auf die richtige Rauheit geachtet werden. Eine zu raue Oberfläche erhöht den Verschleiß der Bürsten, ja. Eine zu glatte Oberfläche dagegen sorgt dafür, dass die Bürsten auf der Welle herumtänzeln und ihren Kontakt verlieren. Stromspitzen (durch verringerte Kontaktfläche) und damit einhergehende "Brandmarken" durch Überhitzung können da auftreten. Schleifringwellen in Kraftwerken werden im Normalfall zu glatt, nicht zu rau. Schmutzpartikel setzen sich unter den Kuhlebürsten fest und wirken dann wie Polierpaste. Wenn wir unsere überarbeiten, dann um die geforderte Rauheit wieder herzustellen.
Und außerdem müssen mit dem überdrehen zwingend auch die Bürsten gegen neue getauscht werden, wenn man nicht das Risiko von Kontaktproblemen eingehen will.
Ich persönlich würde vom überdrehen dringend abraten
Danke für deine fachliche Meinung, das ist schon einleuchtend. Denke allerdings dass mein kleiner Kommutator (Stromaufnehmendes Teil des Ankers) nicht wirklich mit einem Schleifring im Kraftwerk vergleichbar ist... ( so die einfache Meinung eines Zweiradmeisters
)
Die Kohlen sollten natürlich auch erneuert werden!
Die Praxis wird es zeigen, halte euch auf dem Laufenden ![]()
Moin Männers, ich krame den Thread mal wieder hoch, denn aktuell ist das Thema bei mir auf der Tagesordnung.
Hab gestern den Schaltmotor des DCT auch nach Ferganez' Anleitung (Danke nochmal dafür) gereinigt, Maschine hat aktuell 34999 km runter.
Aber ich muss weiter ausholen:
Letztes Jahr im August habe ich mit der Frau eine kleine Wochenendausfahrt ins Vogtland unternommen, aber so weit sind wir erstmal nicht gekommen.
Nach ca. 25 km bemerkte ich ein komisches Schaltverhalten. Das Motorrad hing mehrfach in einer Schaltstufe fest und nur durch manuelles Hochschalten konnte ich einen Gang höher schalten und dann nur noch manuell mit mehrfachen Druck auf die + Taste, nach 2 km ging dann gar nix mehr und er schaltete weder hoch noch herunter, hing im 3. Gang fest.
Durch gelesene Hinweise hier aus dem Forum wurde mir klar, das es sich um eine teilweisen Ausfall des Schaltmotors handelte.
Nach Abstellen des Motors und Zündung ein habe ich durch drehen des Hinterrades wieder den Leerlauf gefunden und konnte das Motorrad starten.
Habe dann mehrfach vor den Schaltmotor getreten (nix anderes Adäquates zur Hand ähh Fuß gehabt) und hab dann Probefahrten allein durchgeführt, meine Frau erstmal in den Schatten setzen lassen.
Leider hat es nicht wie gewünscht geklappt, denn die Schaltvorgänge waren wieder verzögert oder klappten gar nicht.
Zum Glück in der Nähe ein Honda Händler, ca. 2km weg.
Wir dahin im 2. Gang und das Problem geschildert, Werkstattmeister ist dann eine große Runde gefahren, war ca. 20 min weg. Was er da gemacht hat, hat er nicht gesagt, ich vermute mal, er hat auch mehrfach gegen den Schaltmotor geklopft/geschlagen.
Nach meiner Bemerkung, das nach einer gewissen Zeit im Schaltmotor Ruckstände der Kohlen zu Schaltfehlern führen und keine korrekten Schaltungen mehr durchgeführt werden, tat er ins Reich der Mythen ab, da brauchte ich mit ihm nicht zu diskutieren, dieses hätte er noch nie gehört.
Auf jeden Fall haben sie nochmal den Tester drangegangen und ausgelesen, und Schaltfehler diagnostiziert, das hat der Fehlerspeicher ausgeworfen.
Da das Motorrad dann wieder nach Aussage des Meisters korrekt schaltet, das ganze Gerödel wieder ans Motorrad dran und weitergefahren. 50 Euro in die Kaffeekasse und gut wars.
Ohne Probleme dann auch am Urlaubsort angekommen.
Auffällig war aber immer so ein hörbares Klacken mittendrin, wie ein nicht korrekt durchgeführter Schaltimpuls, aber nicht zur korrekten Zeit, immer irgendwie mittendrin. Hab dieses Klacker/Knacken schon auf die Kette zurückgeführt, aber nach sorgfältiger Kontrolle kein festes Kettenglied o.ä. gefunden.
Jedenfalls mir diesen hin und wieder auftretenden Klacken auch wieder nach Hause gefahren, Getriebe schaltete aber korrekt.
Den Rest des Jahres nicht mehr so oft gefahren, aber Klacken war immer noch da.
Dann Winterpause und gestern das Zerlegen des Schaltmotors durchgeführt, siehe Bilder.
Ich fand das der Kommutator schon ziemlich eingelaufen ist, auch die Kohlebürsten hatten erkennbare Riefen.
Nun gut, ordentlich gereinigt, abgeschmiert und wieder zusammengebaut. Kurze Runde gedreht, aber Klacken ist immer noch vorhanden. Nochmal die Kette kontrolliert und gereinigt. Kette ist OK.
Hab dann aus der Not heraus einen neuen Schaltmotor bei webike bestellt und werde berichten.
Ich hoffe, das nach Wechsel des Schaltmotors eine Besserung eintreten wird.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
Alles anzeigenNun gut, ordentlich gereinigt, abgeschmiert und wieder zusammengebaut.
Bei dieser Gelegenheit sollte man auch den Kommutator überdrehen
oder zumindest mit feinem Schmirgelpapier behandeln. Außerdem
sollten die Kohnlebürsten getauscht werden.
Bei dir könnte es sich um ein Kontaktproblem zwischen Kommutator
und Bürsten handeln.
Alles anzeigenBei dieser Gelegenheit sollte man auch den Kommutator überdrehen
oder zumindest mit feinem Schmirgelpapier behandeln. Außerdem
sollten die Kohnlebürsten getauscht werden.
Bei dir könnte es sich um ein Kontaktproblem zwischen Kommutator
und Bürsten handeln.
Das vermute ich auch, deshalb auch der Neukauf, denn ich habe nicht die Möglichkeit, den Läufer zu überarbeiten bzw. den Motor zu revidieren.
Was mir mehr Sorgen macht, ist die Tatsache, das dieses Fehlerbild schon bei 35.000 km sichtbar wird.
Da bin ich wirklich gespannt, wie lange der neue Schaltmotor halten wird, bevor da Ausfallerscheinungen auftreten...
...
Werde auf jeden Fall auch mal nach meinem Anlasser schauen, denn richtig durchziehen tut der auch nicht richtig bzw. hat er nie getan, trotz voll geladener Batterie.
Denn da hatten einige hier auch schon ihre Problemchen.
Das aber dann im anderen Thread.
Alles anzeigenBei dieser Gelegenheit sollte man auch den Kommutator überdrehen
oder zumindest mit feinem Schmirgelpapier behandeln. Außerdem
sollten die Kohnlebürsten getauscht werden.
Bei dir könnte es sich um ein Kontaktproblem zwischen Kommutator
und Bürsten handeln.
das habe ich oben schon mal geschrieben: AUF GAR KEINEN FALL sollte man ohne vorherige Prüfung der Rauheit die Kontaktfläche glätten. Kohlebürsten brauchen eine gewisse Rauheit, um vernünftigen Kontakt aufzubauen und wie geplant den Strom übertragen zu können. Zu glatt ist bei Kohlebürsten schlimmer, als zu rau! Bei hoher Rauheit hat man erstklassigen Kontakt, die Bürsten nutzen sich nur zu schnell ab. Wenn die Welle aber zu glatt ist, baut die Bürste keinen vernünftigen Kontakt mehr auf, was zu Funkenüberschlag oder Ausfall des Motors führen kann.
Die Kontaktfläche nutzt sich auch im Normalfall nicht ab, nur wenn äußerer Dreck rein kommt (also nicht der Staub der Kohlebürsten, sondern irgendwie von außen eingetragener Schmutz mit entsprechender Härte). Daher ist davon auszugehen, dass die noch in etwa so ist, wie sie ab Werk war und dort durch die Qualitätskontrolle kam.
Kohlebürsten tauschen ist tendenziell nicht verkehrt, wobei man jetzt auf dem Bild nicht sieht, wie verschlissen die sind. Ich habe meinen Motor bei ca. 50.000km zerlegt und gereinigt und da waren die Bürsten noch in Ordnung, war noch mehr als genug Restfederweg.
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