Lebensweisheiten auf zwei Rädern

  • #1

    Hallo liebe Forumsgemeinde,


    ich möchte mit diesem FRED "Thread" einmal unser Wissen ein klein wenig sammeln, was die Themen Fahrtechniken angeht ....

    Von uns hatten viele bereits Fahrtechnikschulugen, Offroad wie auch Onroad ... und ganz gleich ob von Lehrern oder aus eigener Erfahrung ...


    mich, und bestimmt viele andere im Forum, wird es interessieren, was so der "Keypoint" von all dem "Erfahrenen" bzw. "Gelehrten" war ...


    Mit diesem Thema möchte ich den "Quatensprung" im Motorradleben jedes Einzelnen erhaschen um dieses globale Wissen in unserem Forum zu vereinen.


    Das gibt eine wunderbare Sammlung von Schlüsselerlebnissen, wichtigen Erfahrungswerten und skurilen Geschichten ...

    Ich weis, das ist ein wenig mehr Arbeit (als toll, finde ich Scheiße oder prima zu schreiben:neener:) , aber auch in diesem Punkt glaube ich an unsere Gemeinschaft ...


    es gibt hier so viele, die so viel erlebt haben und wenn nur EINE Geschichte einen Unfall verhindert oder eine Verletzung ausbleibt,

    haben wir ALLE gewonnen :clap:


    Vielen Dank fürs Mitmachen ... ich freue mich drauf :handgestures-thumbupleft:

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    Wasser fließt bergab und das tut es, ohne das wir Menschen daran glauben.

  • #2

    Hallo,


    Ich fuhr manchmal zu technisch denkend unrund angespannt

    und der Blick war zu kurz gerichtet.


    Das wurde sofort besser mit der Information Gilt für Motorrad und Auto

    Man lenkt dahin, wo man hinschaut.

    Schaut man zu kurz lenkt man eckig unrund.


    Das Motorrad hat ein FAHRWERK, und das kann ich als Gast


    nicht verkrampft eine Richtung zwingen


    Das Fahrwerk arbeiten lassen, und nicht verspannt festhalten.


    Das Fahrwerk kann man als Gast in seiner Arbeit und Richtung nur unverspannt unterstützen.


    Man kann 240 KG oder 1,5 Tonnen (verkrampft die Servolenkung) nicht halten, wenn die die Haftung verlieren wollen

    dann kann ich diese nicht halten. Anhand der wirkenden Kräfte bin ich nur Lenkender Gast.


    Straßenbauer

    Diese versuchen in der Regel bei der Planung einer Straße

    gleichbleibende Radien zu berechnen und dann auch zu bauen


    Somit verringerte sich das Nachkorregieren in den Kurven.

    Und ich lernte der angelegten Kurve mehr zu vertrauen.


    Es gibt auch sich zuziehende Kurven aber viel viel weniger.


    Thom

    Viele Grüße Thomas

    Wer Fehler in der iPad Spracherkennung findet, darf sie behalten!

    Mein Revier immer gerne Elsass und Vogesen!

    2 Mal editiert, zuletzt von Thom ()

  • #3

    Also für die Stichpunktsammlung halte ich mal fest:


    Wie können hier aber auch noch gerne diskutieren ... wie gesagt, mir geht es um die Schlüsselerkenntnisse jedes einzelnen,

    der hier etwas dazu beitragen kann ...


    Vielen Dank Thom dass du angefangen hast ...


    Zusammenfassung:

    1. Vertraue der Straße, Kurvenradien sind zu 90% geradlinig verlaufend (ist das Deutsch und richtig?)

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  • #4

    Einer meiner wichtigsten Erkenntnisse zum Thema Motorradfahren war, dass Blickführung und Konzentration zweierlei sind.


    Kennt ihr das Erlebniss, dass der Fahrer einen Bitumenstreifen sieht und auch wahrnimmt, den Blick bewusst nach vorne nimmt und trozdem rollt das Vorderrad genau über den ausgebesserten Teerstreifen ... ?

    Schon einmal erlebt? :angry-tappingfoot:


    Im ersten Moment dachte ich FUCK, ich habe doch alles richtig gemacht ... :naughty:

    bis ich lernte, dass Blickführung und Konzentration von einander getrennt steuerbar sind ... und das kann man trainieren.


    Man kann also den Blick weit nach vorne gerichtet halten und seine Konzentration steuert man noch viel weiter, vielleicht sogar schon in die nächste unsichtbare Kurve, wenn man die Strecke kennt ... so machen das Rennfahrer.


    Das Blickführung eines der wichtigsten Dinge in unserem Motorradleben ist, wissen die Meisten ... aber das, mit der Konzentrationslenkung hat mein Fahren unheimlich verbessert und viel sicherer gemacht.:clap:


    Ich hoffe, ich konnte das gut erklären.


    Mir ist bewusst, dass ich in diesem Thread eure schriftstellerischen Fähigkeiten herausfordere,

    aber glaubt mir ... das ist bestimmt eine lehrreiche Sache für uns, die hier beginnt ...:laughing-rolling:


    Vielen Dank für`s Mitmachen euer Lele ..... :blumen2:

    (und wehe ihr lasst mich hängen)

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  • #5

    Zusammenfassung: (ich weis, noch keine 2 Punkte, aber schon eine Zusammenfassung. Aber alles hat mal klein begonnen )


    1. Vertraue der Straße, Kurvenradien sind zu 90% geradlinig verlaufend ...

    2. Blickführung und Konzentration sind zweierlei. Übe deine Konzentration noch weiter nach vorne zu richten, als deinen Blick ...

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  • #6

    Moderation: weil es auch in dieses Thema passt, habe ich diesen Beitrag von 6ruenmicha noch hier hin kopiert.


    Hi Ralle, war auch gerade beim FST :handgestures-thumbupleft:

    Den Vortrieb verringerst du bei DCT halt nur mit der Bremse, bei ganz langsamer Fahrt mit der Hinterradbremse, was auch gut funktioniert.

    Ein weiterer Punkt der mit DCT nicht ging war das Schieben im 1. Gang mit gezogener Kupplung, um bei drohendem Umfaller die Kupplung loszulassen (Moped stoppt und stabilisiert sich).

    Es gab aber auch DCT-Vorteile - z.B. Vollbremsung und dann sofort weiterfahren. Bei der Übung sollte während der Vollbremsung aus ca. 80 km/h runtergeschaltet werden, damit man sofort weiter fahren/ausweichen kann, wenn ein nachfolgendes Fahrzeug aufzufahren droht. Da haben sich die Schalter schwer getan, mit DCT war das ein Kinderspiel.

    Insgesamt habe ich das DCT als sehr angenehm empfunden.

  • #7

    Hallo Gerrit,


    Von wo kommst du England oder USA?


    In meinem Beitrag sind 2 Punkte enthalten


    1. hier geht es um das Auto/Motorrad Chassis und dieses nicht mit Tension zu stören sondern mit Feeling

    zu führen.


    2. Straßenbauer planen Straßen

    Die Straßenbauer versuchen erstmal Kurven mit einem festen Kurven Radius zu planen.


    „geradlinig“ passt nicht, dies beschreibt im deutschen einen Menschen der ohne Umwege sein Vorhaben verfolgt.



    Viele Grüße Thomas

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  • #8

    Hallo Gerrit,


    Von wo kommst du England oder USA?

    Zum Schluss aus dem Schwabenland ... da ist das mit dem Deutsch so eine Sache :laughing-rolling:


    Zusammenfassung:


    1. Vertraue der Straße. Kurvenradien sind zu 90% feste Radien ...

    2. Du bist Gast auf deinem Fahrzeug. Steuere dein Fahrzeug mit Gefühl und nicht mit Zwang ...

    2. Blickführung und Konzentration sind zweierlei. Übe deine Konzentration noch weiter nach vorne zu richten, als deinen Blick ...

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  • #9

    Als ich 14 war, vor ziemlich genau 50 Jahren, sagte mir mein Freund (16) mit seiner Zündapp, dass man zum Kuvenfahren „verkehrtherum“ lenken muss. Also, wenn man nach links will, muss man nach rechts lenken und anders herum.

    Ich dachte natürlich sofort, dass er mich verarschen will, wie man das unter Freunden so macht. Aber wir fuhren viel mit seiner Zündapp durch die Gegend und so brachte er mir etwas bei, was mir später als „Lenkimpuls“ bekannt wurde. Mein Führerschein dauerte drei Fahrstunden 1975 und von Ausbildung war da keine Spur. Man hat sich Fahren praktisch selbst beigebracht. Aber seitdem praktiziere ich das verkehrtherum Lenken praktisch immer. Ich fahre ausschließlich mit Lenkimpuls. Das hat den Vorteil, dass die Blickführung nicht mehr so wichtig ist. Ich kann mir die Landschaft ansehen und bekomme die Kurve trotzdem hin und das mit sehr viel potenteren Maschinen als der AT. Die AT ist ja eher einfach zu fahren und anfängergeeignet. Macht was draus.

  • #10

    Mit DCT bei Gefahr ausweichen.


    Da wir ja beim DCT keine Kupplung haben, die wir bei einem plötzlichen Hinternis betätigen konnen um der

    Gefahr auszuweichen, mache ich es immer so. Ich betätige kurz, aber kräftig die Vorderradbremse, und

    kann dann dem Hinternis ausweichen

    Grüße aus dem Lahn-Dill-Kreis :auto-biker:
    Thomas


    Honda CY 50, Suzuki DR 125, Honda CBF 600 SA, Honda CRF1000 L

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