Beiträge von staudi

    Ja, da hat jeder seine ganz persönlichen Beweggründe. Der hohe Spritverbrauch ist für mich zum Beispiel absolut irrelevant. Totwinkelwarner und CarPlay oder Android Verbindung würde ich mir natürlich auch wünschen und gehe davon aus, dass das noch nachgereicht wird.


    Beim Wertverlust bin ich bei dir, aber für mich ist Motorradfahren eines der großen leidenschaftlichen Themen in meinem Leben, da bin ich dann auch bereit, für mehr Spaß finanziell ein wenig zu bluten. Mit knapp 62 bin ich ja auch allmählich auf der Zielgeraden und möchte kein prall gefülltes Bankkonto haben, weil ich den Löffel abgebe. 🤗

    Vergleich AT 1100 DCT ESA und KTM 1390 Adv S Evo


    Nach 10 Jahren mit drei verschiedenen ATs (2016 1000er, 2020 AT AS 1100, 2024 1100), auf die ich gesamthaft 149.000 km gefahren bin (natürlich mit null Problemen, ist ja eine Honda...stopp - einmal hat man bei der 2016er den Stellmotor getauscht, obwohl er nur gereinigt hätte werden müssen...), hab ich mich jetzt zum Wechsel zu einer KTM 1390 Adv S EVO entschlossen.


    Und das sind meine Beweggründe:

    • Mehr Power. Bei der AT hab ich mit Sozia und Gepäck manchmal ein bisschen Power vermisst (im Vergleich zur GS oder Multistrada zB).
    • Abstandstempomat. Für mich ein echtes Komfortfeature, da ich oft längere Autobahnetappen zur An- oder Heimreise absolviere.
    • Ein vernünftiges Display (hat die AT ja auch), aber dazu noch gute Bedienbarkeit.
    • Hinterleuchtete Armaturen und vor allen Dingen gut bedienbar. Da fand ich die AT immer sehr schwach, hat man nie auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht.
    • Einhändig verstellbares Windschild.
    • Offline- Navi inklusive.
    • Top- Bordwerkzeug (echt außergewöhnlich heutzutage!).
    • Downshift und Kickdown auch per Gasgriff möglich. Und per Fußschalthebel (kein Extra wie bei Honda) und natürlich per Schaltwippe.
    • Reifendruckanzeige (hat die AT leider nie gehabt, come on, Honda...).
    • Fahrwerk mit automatischer Beladungserkennung.
    • Dazu Kleinigkeiten wie ein Handyfach, beheizbare Sitzbank (Zubehör) und eine vernünftige Feststellbremse (ich fand die bei der AT immer recht hakelig).
    • Kurvenlicht (bei der AT ja nur in der AS- Version).


    Bin gespannt, wie es mir damit ergehen wird. Meine bisherigen Erfahrungen mit KTM (690 Enduro und 790 Adv) sind wie mit Honda - absolut problemfrei. Von der Optik her werde ich die AT ganz sicher vermissen - aber an die KTM 790 Adv hab ich mich mittlerweile auch gewöhnt.


    Werd ich mir eines Tages wieder eine AT (oder vll NT) zulegen? Warum nicht? Wenn sie ein paar der o.g. Punkte ergänzt oder verbessert haben, gerne wieder.

    Ich fahre seit 2016 mittlerweile die dritte Africa Twin (insgesamt ca. 135.000km) und habe bislang noch nie den Ölstand kontrolliert. Ich bin der Meinung, wenn man die vorgeschriebenen Inspektionsintervalle einhält. ist das nicht erforderlich. Ist ja schließlich eine Honda. 😄🤗

    Die Sitzproblematik hatte ich sowohlt bei der 1000er als auch bei der 1100er - bestens gelöst durch ein aufblasbares Sitzkissen (zB Airhawk). Ich hatte auch ander Sitzbänke probiert (Touratech, Jungbluth) - war alles nicht so schmerzfrei auf Langstrecke wie das Luftkissen.


    Ansonsten hat die 11er für mich ausschließlich Vorteile gegenüber der alten. V.a. natürlich der stärkere Motor, das elektronische Fahrwerk, der Tempomat, ein gutes Display und das Kurvenlicht.


    Der Sound ist bei beiden Bikes klasse. Hitzeentwicklung: da kann ich keinen Unterschied spüren 🤷‍♂️

    Ich habe die. Ist über 25 Grad für mich zu warm. Darunter ein klasse Anzug, weil man top geschützt ist und maximal beweglich bleibt. Das trifft für mich auch für den Atlantis von BMW zu.


    Als Weltreiseanzug, der in allen Klimazonen passt, nutze ich den Touratech Compañero World - also das Konzept leichter, komfortabler Mesh- Anzug mit top nutzbaren, tiefen Taschen (habe die wichtigen Dinge wie Pass, Geld, Handy, HelfRecht- Planer etc. gerne am Mann) plus dem Goretex- Überanzug, der über die Lüftungsöffnungen und offenen Ärmel noch ein wenig die Temperatur regeln kann. So muss man sie nicht ständig aus- und anziehen, wenn der Regen aufhört und es wiederetwas wärmer wird.


    Ist richtig teuer - aber eben auch richtig gut. Den ersten habe ich 9 Jahre genutzt (bei ca. 50.000 km jährlich) und die Hose ist noch immer gut - Jacke wurde mir in Kolumbien gestohlen. Sonst hätte ich mir gar keinen neuen gekauft - obwohl die Verbesserungen, die es mittlerweile gibt, das wert gewesen wären.

    Mangelndes Training ist es bei mir eher nicht, ich fahre jährlich zwischen 50 und 60tkm.


    Tatsächlich ist für mich bislang die einzige Sitzbank ab Werk, die auch nach 12 Stunden noch nicht schmerzt, das Original meiner 12er GS, Bj. 2012. Bei allen anderen habe ich mind. eine, meist zwei oder drei Versuche gebraucht, bis ich was halbwegs komfortables gefunden habe.


    Eine vom Sattler umgepolsterte Sitzbank ist praktisch immer eine klare Verbesserung - manchmal aber eben noch nicht das perfekte Sitzmöbel. Dann verkauf ich selbiges mit etwas Verlust wieder und versuch es mit was anderem. Kostet zwar manchmal ne Stange Geld, das ist es mir aber wert. Wenn der Sitzkomfort nicht zu 100% passt, leidet der ganze Fahrspaß gewaltig, finde ich.


    Was immer geht, ist das Airhawk- Kissen - das funktioniert auch auf schmalen Enduro- Sitzbänken prima.

    Ich war mit der originalen nicht zufrieden und habe mir die hohe von Touratech gekauft - hat nix gebracht.


    Hab jetzt von Jungbluth umpolstern lassen und es ist erheblich besser. Erst nach ca. vier Stunden tut mir der Hintern weh - ist aber aushaltbar und wird nicht schlimmer. Vielleicht muss ich mich auch noch ein wenig umgewöhnen…

    Hallo Frank, ich habe mein Basecamp in Cali errichtet bin aber über den Winter öfter mal in ganz Kolumbien unterwegs. Einfach ein wunderschönes Land zum Motorradreisen 🤗