Ich bin noch bis Ende April in Kolumbien, werde dann aber spätestens Mitte Mai einen ausführlichen Erfahrungsbericht hier einstellen.
Beiträge von staudi
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Servus, bin mal sehr gespannt was du sagst wenn du die Kati hast! Ich bin erst letztes Jahr von der 1190 Adv auf die Honda ATAS umgestiegen.
Hatte die Kati 12 Jahre und 70.000 km. Hat mich nie im stich gelassen… der Motor war schon geil…aber auch ruppig, windschutz mies (bei 1,93 hatte ich immer Turbulenzen am Helm), sehr laut unter dem Helm. Spritverbrauch zwischen 5,7 und 7,5 Liter, je nach Fahrstil.
Die Honda ist da deutlich sanfter, in allem. Sehr komfortabel, spritsparend (bin sie schon unter 4 Liter gefahren, voll beladen!), nach 600-700km steige ich immer noch gut ab und wieder auf… die Leistung reicht mir… Aber wenn ich ganz ehrlich bin hat die Kati genau da Spaß gemacht. Ich bin wirklich kein heizer, aber hier und da mal die Drehzahl hochjagen und den irren Schub zu spüren….gänsehaut!
Trotzdem liebe ich meine Honda, optisch viel schöner 😃… aber die neue Kati würde ich auch mal probefahren… aber das immer mehr-schneller-stärker stört mich schon so langsam… hätte mehr Interesse an einer leichten Reisender mit Komfort, sowas wie die 890R… aber auf langen Strecken ist das glaube ich Nix..
Gruß
Chris
Motorradfahren ist für mich etwas sehr emotionales, da steht absolut der Spaß im Vordergrund und das Vergnügen auch an langen Reisen. Diesbezüglich kann ich mich nicht beschweren, die Afrika Twin hat mir immer viel Freude gebracht. Allerdings glaube ich, dass ich mit der KTM sogar noch mehr Spaß haben werde, weil die Dynamik noch mal eine andere ist und ich auch die ganzen Komfortfeatures sehr schätze. ob die dann 1 oder 2 l mehr an Benzin braucht, ist mir ziemlich gleichgültig.
Honda ist aus meiner Sicht einfach bei vielen Dingen ein bisschen zurückgeblieben. Beispielsweise keine Reifendruckkontrolle, keinen Abstands Tempomaten und den nur beidhändig verstellbaren Windshield sowie die völlig chaotische linke Armatur. Da hätte Honda meiner Ansicht nach schon lange reagieren müssen.
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Ja, da hat jeder seine ganz persönlichen Beweggründe. Der hohe Spritverbrauch ist für mich zum Beispiel absolut irrelevant. Totwinkelwarner und CarPlay oder Android Verbindung würde ich mir natürlich auch wünschen und gehe davon aus, dass das noch nachgereicht wird.
Beim Wertverlust bin ich bei dir, aber für mich ist Motorradfahren eines der großen leidenschaftlichen Themen in meinem Leben, da bin ich dann auch bereit, für mehr Spaß finanziell ein wenig zu bluten. Mit knapp 62 bin ich ja auch allmählich auf der Zielgeraden und möchte kein prall gefülltes Bankkonto haben, weil ich den Löffel abgebe. 🤗
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Vergleich AT 1100 DCT ESA und KTM 1390 Adv S Evo
Nach 10 Jahren mit drei verschiedenen ATs (2016 1000er, 2020 AT AS 1100, 2024 1100), auf die ich gesamthaft 149.000 km gefahren bin (natürlich mit null Problemen, ist ja eine Honda...stopp - einmal hat man bei der 2016er den Stellmotor getauscht, obwohl er nur gereinigt hätte werden müssen...), hab ich mich jetzt zum Wechsel zu einer KTM 1390 Adv S EVO entschlossen.
Und das sind meine Beweggründe:
- Mehr Power. Bei der AT hab ich mit Sozia und Gepäck manchmal ein bisschen Power vermisst (im Vergleich zur GS oder Multistrada zB).
- Abstandstempomat. Für mich ein echtes Komfortfeature, da ich oft längere Autobahnetappen zur An- oder Heimreise absolviere.
- Ein vernünftiges Display (hat die AT ja auch), aber dazu noch gute Bedienbarkeit.
- Hinterleuchtete Armaturen und vor allen Dingen gut bedienbar. Da fand ich die AT immer sehr schwach, hat man nie auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht.
- Einhändig verstellbares Windschild.
- Offline- Navi inklusive.
- Top- Bordwerkzeug (echt außergewöhnlich heutzutage!).
- Downshift und Kickdown auch per Gasgriff möglich. Und per Fußschalthebel (kein Extra wie bei Honda) und natürlich per Schaltwippe.
- Reifendruckanzeige (hat die AT leider nie gehabt, come on, Honda...).
- Fahrwerk mit automatischer Beladungserkennung.
- Dazu Kleinigkeiten wie ein Handyfach, beheizbare Sitzbank (Zubehör) und eine vernünftige Feststellbremse (ich fand die bei der AT immer recht hakelig).
- Kurvenlicht (bei der AT ja nur in der AS- Version).
Bin gespannt, wie es mir damit ergehen wird. Meine bisherigen Erfahrungen mit KTM (690 Enduro und 790 Adv) sind wie mit Honda - absolut problemfrei. Von der Optik her werde ich die AT ganz sicher vermissen - aber an die KTM 790 Adv hab ich mich mittlerweile auch gewöhnt.
Werd ich mir eines Tages wieder eine AT (oder vll NT) zulegen? Warum nicht? Wenn sie ein paar der o.g. Punkte ergänzt oder verbessert haben, gerne wieder.
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Ich fahre seit 2016 mittlerweile die dritte Africa Twin (insgesamt ca. 135.000km) und habe bislang noch nie den Ölstand kontrolliert. Ich bin der Meinung, wenn man die vorgeschriebenen Inspektionsintervalle einhält. ist das nicht erforderlich. Ist ja schließlich eine Honda. 😄🤗
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Hallo zusammen,
ich habe eine CRF1000 SD06 und möchte endlich die Räder mit Schlauch durch eine schlauchlose Variante ersetzen.Auf dem Zubehörmarkt gibt es auch entsprechende Felgen, welche aber sehr teuer sind.
Deshalb bin ich gerade am überlegen, evtl. gleich auf eine CRF1100 AS mit schlauchlosen Felgen zu wechseln.
Diese hätte sogar noch einige zusätzlich Verbesserungen zu bieten, aber eben auch ein paar Nachteile.
Ich führe einmal meine ganz persönliche Pro und Contra Liste hier auf:
PRO:
Schlauchlose Felgen
besseres Licht
optisch etwas schöner
Tempomat
Fahrwerk auf der Strasse besser
Kräftigere Motor
Kurven-ABS
Größerer Tank
Mäusekino (Tacho)
Schmalere Sitzbank, dafür unbequemer
Verstellbares Windschild
CONTRA:
Euro5 (Motor evtl. magerer und heißer und dadurch vielleicht nicht mehr ganz so standfest)
Hitzeentwicklung an Füßen und Beinen (auch durch KAT)
Sitzkomfort
ABS deaktivieren dauert ewig
Schlechterer Sound
Etwas mehr Spritverbrauch?
Fahrwerk im Gelände schlechter.
Seitenständer kürzer und noch schräger
Da ich nur eine kurze Probefahrt gemacht habe, sind meine Hauptbedenken, die härtere und unbequemere Sitzbank auf längeren Strecken.Der Sitz der CRF1000 passt für mich einwandfrei und ich kann damit auch 14 Stunden am Stück fahren.
Der andere Hauptkritikpunkt wäre die Hitzeentwicklung.Da meine CRF1000 in wärmeren Gefilden schon eine enorme Hitze an den Beinen erzeugt,
habe ich Bedenken, dass es mit der CRF1100 evtl. dann schon sehr unangenehm werden könnte.
(Bin halt von früher luftigere Motorräder gewohnt)
Nun möchte ich einmal in die Runde fragen, wer bereits den Wechsel von der CRF1000 auf die CRF1100 vollzogen hatund etwas zum Thema Sitzkomfort und Hitze aus eigener Erfahrung im Vergleich schildern kann.
Sind diese Punkte wesentlich schlechter geworden oder sind meine Bedenken unbegründet.
Würde mich freuen dazu ein paar Rückmeldungen zu erhalten.
Viele Grüße
ThorstenDie Sitzproblematik hatte ich sowohlt bei der 1000er als auch bei der 1100er - bestens gelöst durch ein aufblasbares Sitzkissen (zB Airhawk). Ich hatte auch ander Sitzbänke probiert (Touratech, Jungbluth) - war alles nicht so schmerzfrei auf Langstrecke wie das Luftkissen.
Ansonsten hat die 11er für mich ausschließlich Vorteile gegenüber der alten. V.a. natürlich der stärkere Motor, das elektronische Fahrwerk, der Tempomat, ein gutes Display und das Kurvenlicht.
Der Sound ist bei beiden Bikes klasse. Hitzeentwicklung: da kann ich keinen Unterschied spüren 🤷♂️
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Hallo Dibbe.. Und wie ist das in der Hitze???
Hat keiner die Antartica von Dainese??
Ich habe die. Ist über 25 Grad für mich zu warm. Darunter ein klasse Anzug, weil man top geschützt ist und maximal beweglich bleibt. Das trifft für mich auch für den Atlantis von BMW zu.
Als Weltreiseanzug, der in allen Klimazonen passt, nutze ich den Touratech Compañero World - also das Konzept leichter, komfortabler Mesh- Anzug mit top nutzbaren, tiefen Taschen (habe die wichtigen Dinge wie Pass, Geld, Handy, HelfRecht- Planer etc. gerne am Mann) plus dem Goretex- Überanzug, der über die Lüftungsöffnungen und offenen Ärmel noch ein wenig die Temperatur regeln kann. So muss man sie nicht ständig aus- und anziehen, wenn der Regen aufhört und es wiederetwas wärmer wird.
Ist richtig teuer - aber eben auch richtig gut. Den ersten habe ich 9 Jahre genutzt (bei ca. 50.000 km jährlich) und die Hose ist noch immer gut - Jacke wurde mir in Kolumbien gestohlen. Sonst hätte ich mir gar keinen neuen gekauft - obwohl die Verbesserungen, die es mittlerweile gibt, das wert gewesen wären.
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Mal eben resümiert, nach 10.000 km und knapp einem Jahr gibt es auch bei mir, nein bei meiner ATAS SD09 DCT EERA mehrere Defizite.
Gruß Richard
Ich habe die gleiche Maschine wie du und bin bislang 26 tkm gefahren - keinerlei Probleme (außer, dass die Nebelscheinwerfer manchmal erst nach Neustart angehen). Die Kritikpunkte, die ich habe, beziehen sich eher auf die umständliche Bedienbarkeit (Menüführung, Schalteranordnung). Qualitativ ist die Maschine top - wie alle meine vorherigen Hondas.
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Ist die Sitzbank zu hart, ist Dein Arsch zu weich! -> Training hilft.

Auf so einem weichen Chaiselonue zu sitzen, ist der Dynamik abträglich.
Es fehlt Feedback und auch die Verbundenheit zum FW, ist schlecht.Das Fz mit der Hüfte in Schräglage zu drücken, bzw. hoch, funktioniert so nur verzögert.
Fahrstil und Geschmack.....
Gruß
Th.
Mangelndes Training ist es bei mir eher nicht, ich fahre jährlich zwischen 50 und 60tkm.
Tatsächlich ist für mich bislang die einzige Sitzbank ab Werk, die auch nach 12 Stunden noch nicht schmerzt, das Original meiner 12er GS, Bj. 2012. Bei allen anderen habe ich mind. eine, meist zwei oder drei Versuche gebraucht, bis ich was halbwegs komfortables gefunden habe.
Eine vom Sattler umgepolsterte Sitzbank ist praktisch immer eine klare Verbesserung - manchmal aber eben noch nicht das perfekte Sitzmöbel. Dann verkauf ich selbiges mit etwas Verlust wieder und versuch es mit was anderem. Kostet zwar manchmal ne Stange Geld, das ist es mir aber wert. Wenn der Sitzkomfort nicht zu 100% passt, leidet der ganze Fahrspaß gewaltig, finde ich.
Was immer geht, ist das Airhawk- Kissen - das funktioniert auch auf schmalen Enduro- Sitzbänken prima.
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Kleine Runde zur Kathi 🤗965D6236-4FA6-4E12-B6C6-38731772FCFC_autoscaled.jpg