Beiträge von Schwarzwald Twin

    Ob man diese rießigen Displays jetzt braucht, wage ich auch zu bezweifeln. Aber zumindest macht es nicht jeder Hersteller so lieblos aufgeklebt wie hier gezeigt beim Mustang oder auch bei Tesla.

    Ich finde Mercedes bindet diese rießigen Displays aktuell sehr harmonisch ein. Hier ein Bild der des Cockpits, der neuen C- Klasse:


    Aber der ist nicht elektrisch...

    Immerhin fährt der Plug in fast konkurrenzlose 90km rein elektrisch :handgestures-thumbupleft:

    Nach sieben Jahren Honda Integra 700 kommt mir der Windschutz auf der AT wie nicht vorhanden vor. Da habe ich auf der Schnellstraße manchmal mit der Hand geschaut, ob mein Visier eigentlich auf oder zu ist, weil man es kaum gemerkt hat.

    Und nass wurde man bei Regen auch nicht, solange man gefahren ist. Da sehe ich bei der AT nach einer Regenfahrt deutlich anders aus...


    Ist aber ein bisschen OT und mir nur eingefallen, als ich das gelesen habe.

    Im Vergleich zu vielen anderen Motorrädern ist der Windschutz der AT schon ganz gut :handgestures-thumbupleft:

    Ich persönlich würde mir eine gute Jacke für Frühling, Sommer, Herbst kaufen, die gut sitzt mit und ohne Futter, top belüftet ist und möglich Regenfest ist.

    Für die 3-5 Wintermonate tut's meiner Meinung nach auch eine 100€ Hausmarken "Billigjacke" und diese dafür in 1-2 Nummern größer. So kann man sich schön im Zwiebelprinzip einpacken, eine top Belüftung und funktionen der Jacke ist im Winter ja auch nicht das wichtigste.

    Aber so ist man keine Quetschwurst und bekommt auch gut den Reißverschluss bis oben zu. Denn im Winter hat man meist auch nicht nur ein dünnes Tuch um.


    Aber das kann man so machen, muss es nicht. Ich persönlich finde keine Jacke, in der ich mich im Winter dick einzwiebeln kann und die dannim Sommer nur mit T-Shirt und ohne Innenfutter Flatterfrei eng sitzt. Geht ja irgendwie von der Logik auch gar nicht...

    Was man auch gerade bei uns im Südschwarzwald sieht. Eine Invasion von Schweizern, die für den Spass das kleine deutsche Bußgeld gerne mit einkalkulieren. Da sind wir ein Schlaraffenland, weil es eben nur bei uns geht.

    Frankreich teuer, Österreich teuer, Schweiz sowie und bei uns? Vollgas, Gib ihm, kostet nicht die Welt...


    P.s.: Ich will hier nicht pauschal die Schweizer in einen Topf werfen, für viel Chaos reichen da schon wenige %

    Ich wollte das Thema gerne noch Mal ausgraben,

    da ich aktuell auch noch nach einer einfachen Lösung suche, zur Befestigung eines Givi Monokey Topcase.

    Die ganzen Aluträger mit zusätzlicher Adapterplatte für bis zu 150€ mögen ja schicker aussehen. Aber wenn man den Koffer so gut wie immer drauf hat, ist das meiner Meinung nebensächlich.

    Zum eigentlichen Thema...

    Ich verstehe nicht so ganz, wieso die Givi E251 Universalplatte nicht einfach so wie sie ist, auf den Träger der AT 1000 passen sollte.

    Klar, diese Bügel zum kontern von unten aus dem Set gehen natürlich nicht. Aber man kann von unten doch einfach mit Unterlegscheiben kontern?

    Das ist dann für ca.40€ eine der preisgünstigsten Lösungen, die zudem optisch dezent bleibt.

    Oder sehe ich das falsch mit der möglichen Befestigung?

    Danny-Rene

    Zwei Sachen sehe ich anders...


    Zum einen wundert man sich bei den meisten richtigen Rennmaschinen am Bikertreff spätestens, wenn der Helm abgenommen wird.

    Die meisten sind "ältere" Fahrer.


    Rennstrecken fördern. Und wenn jetzt jemand auf der Rennstrecke fährt heißt das für mich nicht, dass er dafür im Straßenverkehr gesitteter fährt. Es besteht ja sogar die Gefahr, dass er noch "besser" wird und dies auch auf der Straße anwendet. Es ist eher unwahrscheinlich dass er auf der Rennstrecke mit der Fireblade ballert und auf der Straße dafür gemütlich cruest.

    Helfen würde natürlich, wenn die Rennstrecke gekoppelt wäre an Theorie. Ähnlich wie beim Kampfsport, wo jeder zu Beginn lernt, wann er das anwenden darf und wann nicht.


    Ach... Das Problem wird noch länger ein Thema bleiben

    Vielleicht liegt es ja auch ein bisschen an der heutigen Zeit...

    In den 90ern waren 27PS im Motorrad noch was normales, mit 50-70PS war man schon anständig motorisiert. Und wenn ein Sportler seine 98PS hatte, war das ein heißes Eisen. Genau wie der fette 6-Zylinder im Auto mit gerade mal 150PS. Wer das hatte, hat hat oft lange dafür gespart! Ja, auch damals gab es schon auswüchse nach oben, ABER das waren dann die Ausnahmen. Oder die werklich Wohlhabenden.

    Und heute?

    Motorrad mit 200 PS? Normal, nix außergewöhnliches oder besonders. Selbst eine Reiseenduro muss ja jetzt schon 150PS haben...

    300PS Auto für Fahranfänger? Auch völlig normal geworden, da man es nicht mehr kaufen und muss wie früher, sondern einfach least.

    Das was früher von der Fahrleistung nur ganz wenigen Leuten vorbehalten war, ist heute Standard, auch "Dank" dem Wandel vom Kaufen hin zum Leasen.

    Und die Straßen? Sind doch die Gleichen wie in den 90ern. Nicht besser, nicht breiter, nicht viel Sicherer.

    Ein heutiger Supersportler ist eine Waffe mit perfektem Fahrwerk, dass auf der öffentlichen Straße nicht mal sein halbes Potential legal ausfahren kann. Eigentlich hat sowas im Öffentlichen Straßenverkehr genauso viel zu suchen wie ein 550PS Tesla oder 600PS AMG. Es ist total unnötig, unsinnig und es bedarf kein extra Fahrtraining, um diese Leistung auch sicher zu beherrschen.

    Die Quittung davon liest mal ja häufig, wenn der AMG samt Fahranfänger in die Bushaltestelle fliegt.


    Ich bin ja auch hauptsächlich im Schwarzwald unterwegs, aber eine B500 sieht mich nie.

    Ich habe eine Africa Twin, ein Adventurebike, das über schlechte Straßen "schwebt"! Ich suche und plane mir Strecken gerne unterster Straßenqualität. Extrem eng, verwinkelt, gerne auch mit schlechtem Fahrbahnbelag, wenig Geraden und keine Hochtempokurven. Und da kommt mir den ganzen Tag kein einziger gebückter Knieschleifer (auf meiner Fahrspur) entgegen. Weil die Fahrzeuggattung nicht auf solchen Straßen funktioniert. Und wenn Sie sich dann doch mal auf dritte Wahl Sträßchen verirren, wird`s meist lustig.


    Von alleine wird es nicht besser. Die Gesellschaft wird immer rauer untereinander und die Denkweise "ich, ich, ich" tragen doch viele in Ihren Köpfen. Man kann sich da selbst ja nicht einmal von allem frei machen, wenn man ehrlich zu sich ist.

    Regeln wird es die Zukunft von ganz allein. Mit geräuscharmen Elektrofahrzeugen, automatischer Geschwindigkeitsreduzierung oder automatisch übermittelten Verstößen. Dann wird der Aufschrei kommen, durch die Reihen der Motorradfahren nach Ihrer Freiheit.

    Aber die haben sich viele dann durch Ihr eigenes Verhalten selbst genommen.

    Und auch wenn die Zukunft so kommt, ist es für mich immer noch Freiheit und Motorradfahren, wenn ich gesittet und ohne Geräusch einen schönen Alpenpass hoch fahre und die Natur und Ausblicke um mich genießen kann.

    Vielleicht, weil es so einen Haufen Geld spart?

    Beim Auto gibt's doch auch ein Modell und davon zig Abwandlungen.

    Beispiel Mercedes A Klasse:

    A Klasse, B Klasse, A Klasse Limousine, CLA, CLA Shooting Brake, GLA, GLB und sicher hab ich noch was vergessen.

    Eine Basis mit verschiedenen Blech-Kleidern.

    So ist es doch bei Honda auch. Die Forza und ADV sind ja technisch fast gleich. Anderes Plasik-Kleid drüber und mit wenig finanziellem Aufwand optisch ganz unterschiedliche Modelle.

    So kann man sich viel mehr Kunden abholen. Der eine steht auf sie Geländeoptik, der andere eher nicht. Zack, beide bedient.

    So würde ich das jetzt sehen...

    Naja, hier sollte vielleicht auch ein bisschen unterschieden werden, zwischen Alltagsfahrzeug (was Touren ja nicht ausschließt) und reinem Schönwetter Freizeitgerät.

    Ich fahre den ganzen Winter durch mit der AT täglich zur Arbeit und kann sicher nicht jeden Tag in die Waschbox.

    Vor der AT hatte ich einen Honda nc700 Integra und der ist auch täglich sieben Jahre alle Winter tagtäglich durchgefahren. Ja, er hatte an 2-3 kaum sichtbaren Stellen etwas Oberflächenrost. Aber das war eher von kosmetischer Natur. Der hätte noch zig Winter mitgemacht ohne täglich gewaschen zu werden. Mein Auto hat auch 250.000 km drauf und fährt täglich im Winter ohne danach eine Unterbodenwäsche zu bekommen. Und so auch Millionen andere Fahrzeuge...

    Ja, Salz kann zu leichten Verfärbungen führen, aber bei machen denkt man ja, dass das Moped nach einer Salzfahrt gleich schrottreif ist.

    Ich verstehe es, wenn man 3-4 mal im Winter fährt, dass man es danach gleich wieder gründlich reinigt. Vollkommen in Ordnung und nachvollziehbar.

    Aber wenn ich hier lese, dass Fahrzeuge nach drei Wintern schrottreif waren, wegen des Salzes? Das hätte ich gerne mal genauer erläutert?


    Und wenn ich meine Zweiräder verkaufe, haben die sowieso 60-70t Kilometer oder mehr drauf. Da gibt es sowieso nicht mehr viel Geld und wieso sollte ich mich dann das halbe Jahr dafür einschränken.

    Ein Motorrad ist konzipiert für das ganze Jahr und nicht nur für 20-25°C Sonne und trockene Straßen.


    Ich will mit meinem Post niemandem auf die Füße stehen und verstehe, wie bereits geschrieben, wenn jemand sein Motorrad nach jeder Fahrt putzt. Ich mache das halt nicht :neener: