Ich bin eigentlich ein echtes Spielkalb, freue mich an gelungenen Kabinettstückchen wie zum Beispiel DCT. Ich nehme allerdings wahr, dass zunehmend Features so komplex werden, dass sie nicht mehr so funktionieren, dass man sich blind drauf verlassen kann. Simples Beispiel: Mein Auto hat einen Fernlicht-Assistenten, einen Spurhalte-Assistenten und einen Kollisionswarner. Alle drei Systeme funktionieren grundsätzlich ordentlich bis gut - es sei denn, das Wetter ist feuchtkalt. Dann beschlägt die Windschutzscheibe dort, wo dahinter die Kamera sitzt - und das System steigt aus. Das ist Mist.
Bei der aktuellen AT ist das TFT-Display auch so eine Sache, bei der Lust und Frust dicht beieinander liegen. Wenn es funktioniert, ist es die Wucht in Tüten. Aber funktioniert es gut genug, um damit störungsfrei durch Europa zu navigieren? Und da wir hier ja eigentlich über BMW reden: Connected Ride ist ja auch nicht immer ein Quell der Freude.
Und manchmal komme ich mir bei Software-Extras vor wie bei Microsoft Word: Erst haben sie die Rechtschreibkorrektur eingeführt, und bevor sie die so gut hatten, dass man sich drauf verlassen konnte, haben sie die Grammatikkorrektur eingeführt, die war dann endgültig Mist.
