Reifenwechsel selber durchführen - Garantieverlust?

  • #1

    Liebe Gemeinde,


    bei mir steht der erste Reifenwechsel an.


    Preise Hondawerkstatt

    -Reifenwechsel: 195,-€

    -CTA3: 445,-€


    Nun habe ich erstmal gesagt, dass ich mir die Reifen selber kaufe. Die haben mich insgesamt 270,-€ gekostet. Nun überlege ich, ob ich mir die 195,-€ auch noch irgendwie spare und die Reifen mir für 30€ aufziehen lasse und selber ein- und ausbaue.


    Verliere ich dann den Garantieanspruch?


    Gruß

    Tim

  • #2

    Hi Tim,


    vor einem Garantieverlust brauchst du erst mal keine Angst haben. Reifenwechsel hat nichts mit Garantie zu tun. Allerdings möchte ich dir sagen, dass eine Felge beim selberwechseln ganz schnell beschädigt ist. Meistens ist das nur optisch aber es kann auch zum Defekt führen. Ich wechsel meine Reifen schon Jahre lang selber und weiß wovon ich rede. Du solltest außerdem das Wuchten nicht vergessen. D.h. du brauchst Werkstattausrüstung und kannst das wahrscheinlich nicht einfach so aus dem Stand, ohne das jemals gemacht zu haben.


    Grüße

    Es gibt nur 3 Gründe nicht Motorrad zu fahren:

    1. Lappen weg - 2. gebrochene Knochen - 3. kaputtes Moped

  • #3

    Es geht hier ja wohl um den eigenständigen Rad- und Ausbau wie er u.a. auch in der Bedienungsanleitung beschrieben ist und um eine Reifenmontage in irgendeinem Reifenfachbetrieb.


    Beides ist Garantieunschädlich solange die Reifenmontage fachgerecht (also z.B. felgenfern) erfolgt und der Radaus- und Einbau entsprechend der Anleitung in der BA erfolgt.

  • #4

    Papinator ja da hast du recht. :handgestures-thumbupright: Ich hab ein paar Schritte zu viel/weit gedacht. :think: Aber wie wir beide gesagt haben ändert es nichts an der Garantie.

    Es gibt nur 3 Gründe nicht Motorrad zu fahren:

    1. Lappen weg - 2. gebrochene Knochen - 3. kaputtes Moped

  • #7

    Lies Dir die Anleitung zum Radaus- und Einbau vorher durch, insbesondere bezogen auf die ABS-Sensoren und die Anziehreihenfolge der Schrauben am Vorderrad. Zu den Bremssattelschrauben an der Gabel gibt es hier im Forum ebenfalls viel Infos.


    Das ist aber alles kein Hexenwerk und waere mir nie knapp 200 € Montagekosten wert. Wielange will der an dem Mopped rumfummeln?!

  • #8

    Sehe ich ähnlich.
    € 200.-

    Das ist der Gegenwert von mindestens 2 Arbeitsstunden.
    Bei der DCT-Version muß der Feststell-Bremssattel mit ab,

    Aber auch das dauert nicht soo lange.

    Möglicherweise hat er neue "Sicherungs-Schrauben" für die Bremssättel mit berechnet?
    Fragt einfach wie sich der aufgerufene Preis zusammen setzt.
    Alles andere ist Spekulation.

    Falls Du beabsichtigst die Bremssattel-Schrauben wieder zu verwenden,

    bitte an Locktite (Schraubensicherung ) denken und auch benutzen.
    Wie gut ist der Drehmoment-Schlüssel in Deinem Arm?
    Ansonsten gehört mM auch in eine Hobbyschrauberbude ein Verlässlicher Drehmoment-Schlüssel.

    Bzw, besser 2. Einer bis ca. 50 Nm, den andern hat man "sowieso" fürs Reifenwechseln (besonders bei Alufelgen)
    des Autos.

    Schließe ab mit dem was war.
    Sei glücklich mit dem was ist.
    Und sei offen für das, was kommt. :character-oldtimer:

    Einmal editiert, zuletzt von Amba Merlinson ()

  • #10

    letztes Jahr hab ich in einer freien Motorradwerkstatt 30,- pro Rad bezahlt. Rad ein- und ausbauen und Reifen mit Schlauch wechseln.

    Reifen und Schläuche online bestellt, zur Werkstatt liefern lassen, Moped abgegeben und am nächsten Tag mit neuen Reifen wieder abgeholt. 65,- Euros bezahlt wegen der Altreifenentsorgung. Wird wohl jetzt wegen der 8% inflation ca. 90,- kosten.

    von mir aus kann jeder machen was er will, nur nicht mit mir.

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