Hoppeln durch Cartridge/Federn eliminieren

  • #11

    Dann gebt auch bitte den Hinweis , die Bremsscheibe abzudecken. Denn Öl , als Tropfenform oder sprühnebel hat da gar nix dran zu suchen an der Bremsscheibe . Aber sowas von =O

    sonst gibts wieder bals n neuen Fred mit meine Bremse rubbelt , oder so :/


    Und es gibt da noch so einige Sachen mehr beim Fahrwerk

    Dinge kommen zurück und sind wieder in. Ich kann es kaum erwarten bis Moral, Respekt und Intelligenz wieder im Trend sind :happy-smileyflower: :teasing-tease:

    Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, der Weise belächelt sie

  • #12

    Bei meiner 100er Standard war das System Gabel so nach 25000km da wo's sein soll, was den Bereich rollen ohne Lastwechsel auf tropfebenem Asphalt angeht. Verschleiß im positiven Sinn ;)

    Umlenkung , Standrohre und alles was dazu gehört werden bei mir ordentlich sauber gehalten. Bisschen Silikonspray auf die sauberen Standrohre und das beim Federn Richtung Simmerringe schadet nicht. Bringt aber auch ungefähr so viel wie Franzbrandwein beim Herzinfarkt wenn Reifen/Felge eiern, die Gabel verspannt ist, Fahrwerk total verfummelt oder die Komponenten nicht zum Fahrer(gewicht) passen. Und vor allem auch hinten gucken. Ungleich gelängte Kette, Falsche Kettenspannung, steife Glieder (nicht beim Fahrer) merkt man eher vorne am sensiblen System Gabel.

    Ein Stück weit ist das alles auch der Langen Gabel geschuldet. Guckt mal während der Fahrt auf die Gabelfüße wenn ihr aus <3000rpm ans Gas geht wie der Kram zappelt. Lange Gabel, langer Hebel. Tauch- u. Standrohre kann man genauso wie Gabelbrücken auch nicht unendlich groß dimensioniert auslegen.


    Die 1100er hat schon ein bisschen besseres Fahrwerk. Für "härteren" Einsatz". Deshalb fühlt sich's beim gleichmäßigen Bummeln bisschen harsch an im Standardsetting.


    Und jetzt kommt's: meine ATAS mit EERA macht da NULL Zicken. Egal in welchem Modus bzgl. Vorspannung/Dämpfung. Egal welche Reifen (Rund natürlich vorausgesetzt) Hatte diverse 1000er und 1100er ATAS und Standard unterm Hintern. Das EERA war für mich das Totschlagargument...

  • #13

    Fahwerk gut erklährt finde ich, .....

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  • #14

    Hmmm ... ich denke, dass bei 7:45 für viele die entscheidende Passage ist..... entweder ich weiß was ich tun muss (dann braucht es dieses Video nicht) ober ich hab keine Ahnung von dem was getan werden muss, dann sollte ich seinen letzten Ratschlag beherzigen.

  • #15

    Hi,

    leider folgen die Fz-Hersteller der 20/80% Regel.

    Mit 20% des Aufwands (€) eine 80%ige Lösung zu realisieren.

    Oder Kurzfassung nicht schlecht, aber es geht besser, primär ist es aber preiswert.

    Das gilt natürlich auch für die Bandbreite des Fahrwerks.

    Ich habe schon in Zeiten von nicht einstellbaren FW mir einiges erarbeiten müssen.

    Stärkere Federn ist kein Hexenwerk und da gibt es auch Hersteller wie z.B. Wirth, die da kompetent sind.

    Das gilt für Gabel als auch für's Federbein, nur würde ich in Letzeres kein Geld investieren, weil die Dämpfungsreserven zu gering sind.

    Da habe ich mich gleich für ein FB von Wilbers mit 105er (N/mm) Feder entschieden und nicht bereut.

    Zurück zur Gabel: Die Federrate läßt sich ermitteln oder über Listen von Federherstellern einsehen, da gibt es auch Erfahrungswerte.

    Die andere Seite ist die Dämpfung der Gabel, mit anderem Gabelöl kann man die Gabel durchaus positiv beeinflussen ohne großartig bei den bekannten Anbietern in die Tasche zu müssen.

    Gabelöle haben namhafte Ölhersteller im Portfolio in 5W steigend. Ein Blick in die Fz Unterlagen und man weiß was verfüllt ist und kann zähflüssiger werden (meißtens).

    Positiver Nebeneffekt mit zähflüssigerem Öl, die Bandbreite der Einstellmöglichkeiten wird größer.

    Füllt man ein um 5W zäheres Öl in die Gabel, ist das zu merken, bei 10W wird es deutlicher.

    Wer so sensible ist, da noch Optimierung dazwischen zu spüren, kann bei der Ölmene 50% dünneres Öl beimischen. :)

    Das ist nur eine Anregung, die Cardridge-Systeme sind wesentlich teurer!

    Gruß

    Th.

  • #16

    Und bei vielen heißt es jetzt "tilt" :/ Wie bei mir auch :)

    Dinge kommen zurück und sind wieder in. Ich kann es kaum erwarten bis Moral, Respekt und Intelligenz wieder im Trend sind :happy-smileyflower: :teasing-tease:

    Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, der Weise belächelt sie

  • #17

    Da Gabelöl "A" mit SAE 5 hinsichtlich der Viskosität nicht mit Gabelöl "B" mit der gleichen SAE 5 Angabe übereinstimmt, sollte man wissen was man womit tut....


    Bei einem Hersteller XY SAE 5 ist die gleiche tatsächliche Viskosität vorhanden wie beim Hersteller YX mit SAE 20


    Gabelöl A gegen Gabelöl B tauschen ist hinsichtlich der Teile zwar preiswert aber hinsichtlich des Ergebnisses halt auch nur auf den hinteren Plätzen zu finden wenn man das mit einem passenden neuen Shimpaket vergleicht. Ob dabei gleich eine ganze Cartridge getauscht werden muss ist sicherlich fraglich... manchmal genügen ja ein paar kleine Shims.


    Bei den Federn hast du recht, wer außerhalb des konstruktiven Spektrums ist wird hier anpassen müssen oder wollen


    Beim Federbein der AT bin ich hinsichtlich der Spreizung des Dämpfers anderer Meinung als du, wenn man den üblichen Einsatzzweck der AT berücksichtigt.

  • #18

    Moin,

    hinsichtlich der SAE Klassifikation gibt es technische Spezifikationen, nach denen die Einteilung erfolgt.

    Da kann nicht jeder Hersteller seine Viscosität auswürfeln, folglich sind die Viscositäten vergleichbar.

    Die Messtemperaturen sind z.B. 20°C; 40°C und 100°C nach denen Klassifiziert wird.

    Im Datenblatt nachzulesen.

    -

    Auch ein Punkt der rel. interessant ist: progressive Gabelfedern!

    In der Theorie wunderbar, leider krankt die Sache an einem einfachen Punkt.

    Auf welchen Bereich soll man die Zugstufendämpfung einstellen?

    Das Rad wird durch den Fahrbahnstoß nach oben gedrückt, da bremst die Federrate und die Dämpfung übermäßiges Einfedern.

    Beim Ausfedern ist die Federrate das limitierende Element, am Anfang groß und zunehmend weniger, fehlt zum Schluss die Kraft das Rad wieder auf normales Niveau zu bringen und man wird im Fahrbetrieb "zu tief" unterwegs sein!

    Alternativ stellt man die Zugstufendämpfung auf den "weicheren" Bereich der Federrate ein, dann kommt die Gabel Anfangs zu schnell zurück und "springt einem ins Gesicht"!

    Egal wie man es macht, es passt nicht.

    Drum gibt es i.d.R. nur lineare Federn.

    Gruß

    Th.

    Einmal editiert, zuletzt von Raggna ()

  • #19

    Showa SS7 SAE5 16,44 cST bei 40°C 3,76 cST bei 100°

    Castrol Synt. SAE5 28,00 cST bei 40°C 5,7 cST bei 100°


    Normvorgabe SAE 5 3,8 - 4,1 cST bei 100°


    Nur so zur Info von wegen Vergleichbarkeit

  • #20

    Ich habs bei Showa gegoogelt aber nix zur Messmethode resp Prüfnorm gefunden.

    Japaner messen nach anderen Normen die Viscosität resp. anderen Messmethoden.

    Insofern sind außereuropäische Meddmethoden (Amerikaner / Japaner) häufig nicht mit unsren ISO-basierenden Methoden vergleichbar. (Habe beruflich damit zu tun)


    Meiner Meinung nach haben beide Vorredner Recht.

    Unterschiede wirds geben.

    Datenblattangaben ohne Angabe zur Messmethode und Prüfnorm sind jedoch nur begrenzt aussagefähig

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