Allgemeine Fragen zur CRF300 Rally [2023], KTM 690 und Co.
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#102 Die CRF300 ist aus meinen Überlegungen erstmal wieder gestrichen.
Morgen fahre ich die 690er und 890 Kati und nächste Woche die Teneree 700 zur Probe. - egal wie, ich hätte gern was Leichteres, weil das Gewicht (nach mir) der größte limitierende Faktor in Schweden war. Den größten Vorteil bietet hier eindeutig die 690er, die bringt aber ander Nachteile mit sich. Die 23er 890er sieht nicht mehr so schlimm Sch..ße aus, wie der Vorgänger, aber bringt, wie auch die T7, auch wieder ü 200kg auf die Waage.
Vielleicht überdenke ich auch nach den Probefahrten nochmal GRÜNDLICH mein Gepäck, weil eines haben alle 3 nicht - das DCT, wegen dem ich die AT angeschafft habe. Auch habe ich gerade (fast) alles für den Umbau der Fußbremse auf die linke Lenkerseite liegen, was die AT (für mich) wieder ein großes Stück nach vorn bringt…
Außer bei der T7 (die ist schon schick) ist die Optik auch etwas, was mich bei KTM stört - war schon bei meiner 1290S so, aber wenn man drauf sitzt…
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#103 Ich finde es insgesamt etwas eigenartig, eine gebrauchte KTM mit einer neuen Honda zu vergleichen aber sei es drum:
Die 690 Enduro R ist eher Konkurrenz zur 300L, nicht zur Rally. Kaum Gepäcktransportmöglichkeiten, kein Windschild und überschaubare Tankgröße / Reichweite. Die 300L kostet 6.000€ und ein paar zerquetschte neu. Die KTM einfach mal das doppelte.
Wenn man bei der 300L noch (extrem großzügige) 1.200€ für ein Öhlins Fahrwerk annimmt (das nicht sein MUSS! Ich fahre mit 100kg Kampfgewicht seit 6 Jahren 250L und 300L mit Serienfahrwerk und komme klar!) landet man bei 7.500€
Dafür bekommt man ne 690 nur mit über 8 Jahren und über 20.000km. Die ich persönlich schon nicht mehr kaufen würde. Die KTM Einzylinder halten erstaunlich häufig weniger als 50.000km durch. Nicht alle, noch nicht mal die Mehrheit. Aber doch einige. Von der erhöhten Wartung (bis 2019 5.000km Service Intervalle) und anderen Problemen (siehe Motorrad Dauertest) mal abgesehen.
Die beiden sind keine Konkurrenz zueinander und sollten es nie sein. Die ktm ist eine hochgezüchtete "Rennmaschine", die 300er ein haltbares Alltagsmotorrad. Mit 250/300L sind inzwischen einige Leute auf Weltreise. Mit der KTM eher weniger. Was deine Freunde da für technische Probleme hatten würde mich aber doch mal interessieren. Im Forum liest man davon nix.
Wer keine Wettbewerbsambitionen hat, ist mit der 300er auch mit Serienfahrwerk gut bedient. Habe mit der letztes Jahr eine Ligurien Tour erfolgreich mitgemacht und bis auf den fehlenden Unterfahrschutz (Rahmenunterzug eingedellt) hat die das alles souverän mitgemacht. Die treckert gemütlich überall durch.
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#104 Also 300L bedeuten vermutlich 300ccm und damit was um 40ps max?
Da kannste imho keine 690 mit vergleichen inkl. voll einstellbarem Fahrwerk und um 75PS.
Gepäcksystem gibt es - muss wie immer extra gekauft und montiert werden.
Dass es kein Windschild hat ist gut so da hatte ich bei der AT die Nase voll von - gibt es aber auch im Zubehör.
Insgesamt ist die 690 ja total flach vorn - was wie gesagt für mich extra gut ist.
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#105 Ich fahre meine 300 Rally weiter. Dieses mal TET Italy Section 1 und 2 gemacht, LGKS Nord und Süd. Einfach toll zu fahren, Asphalt übrigens, fährt die auch. Die Federung hinten zu wechseln ist schon geplant.
Ktm 690 oder Huski 701 enduro haben für mich ein einzige Manko - Tankdeckel und Tankvolumen. 200km Reichweite ist mir irgendwie zu wenig. Und Tacho.. Das ist wirklich schlimm.))
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#108 Alles anzeigenHmm hab sie zwar noch nicht aber laut Angaben hat die 690 meine ich 14l und verbraucht 4,xx. Damit sollten dann etwa 300km drin sein, oder? (2023er Version)
Verbrauch auf Reisen (kleine Strassen, Wald- & Feldwege, aber kein Tiefsand) lag bei meinen Mitfahrern auf 690/701 bei etwa 4.4 L/100km. So etwa bei 230-240km kommt die Tankwarnlampe, wenn ich mich recht erinnere. Das waeren knapp unter 300km bis der Tank trocken ist.
In Europa reicht das eigentlich - anders ausgedrueckt: es ist nicht nervig genug, um einen teuren Zusatztank zu rechtfertigen, zumal kaum einer zulassungsfaehig ist. Bis jetzt haben wir noch nie umplanen muessen, nur weil der Sprit sonst nicht gereicht haette.
Auf Island fuehrte mein Kumpel 3 kleine Zusatzkanister mit, um an die 450km Reichweite meiner XChallenge zu kommen. Meist aber blieben 2 davon leer, weil es einfach nicht noetig war. Ein leerer Kanister stoert nicht und kostet 10€.
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#110 Einen 2 Ltr. Ersatz Kanister habe ich bei jedem Zweirad immer dabei.
Es gibt einfach, speziell im Ausland zu viele still gelegte Tankstellen, die im Navi noch angezeigt werden.
Bei der 701 habe ich einen 5 Ltr. Zusatztank, hinten am Taschenhalter, für längere Touren wie Griechenland z.B. montiert.
Daran die Tankentlüftung angeschlossen, somit wird der Zusatztank immer zuerst leer gesaugt.
Kostet nicht viel und funktioniert einwandfrei.
Mit somit ist 18 Litern und einem verbrauch von ca. 4,3 Litern bin ich in Europa gut unterwegs.
Das gleiche habe ich schon bei meiner BMW 650 Country gemacht. Die ist übrigens auch ein leichtes und gutes Moped.
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