Welchen 50/50 Reifen, mit einer mindest Laufleistung von 5000km, könnt ihr empfehlen?

  • #11

    Den TET werde ich wohl noch mit meiner jetzigen Kombi in Angriff nehmen müssen - vorne + hinten Scout. Vorne noch relativ neu, hinten schon 5.000 km drauf. Dann kommt noch Dilldappen + True Adventure vorher. Meine geplante zweiwöchige Tour könnte also für meinen Hinterreifen knapp werden…

    Besseres Gefühl hätte ich allerdings, wenn ich vorne Ranger hätte… Auf der anderen Seite hat der Scout vorne den TET Dänemark mit Sand und Schotter auch ganz gut gemeistert.


    Also - wenn du vorne Ranger und hinten Scout montierst, wirst du garantiert keine Probleme bekommen für deine Tour. Mit dieser Kombi müssten absolut 10.000 km drin sein.

    Wie bei Klaus S der Ranger VR nur 3.500 km gehalten hat, ist mir ein Rätsel. Vielleicht könnte es an einer komplett anderen Fahrweise zu meiner sein und er bremst vorne in Kurven rein. Ich bremse eher selten, sondern schalte mit DSG zur Verzögerung runter, dann wieder volle Beschleunigung. Daher geht mein Verschleiß voll auf den HR und ich schaffe mit dem Scout am HR max. 10.000 km, wo es Leute gibt, die den 25 k fahren…

    Für mich ist aus Verschleißgründen daher auch die Kombi VR Ranger und HR Scout gut. Die sind dann nämlich bei mir gleichzeitig nach ca. 10.000 km fertig und ich kann beide wechseln und nicht wie jetzt immer einzeln vorne/hinten zu unterschiedlichen Kilometerständen.


    Aber der Trailmax scheint ja auch gut zu performen - könntest du also mal probieren - und uns dann berichten 😉.


    Gruß

    Mario

  • #12

    Hallo in die Runde. Der Dunlop Trailmax Raid sollte für die Tour von Masterblaster eine sehr gute Wahl sein. Mein Raid HR hat ca 8000km gehalten der VR ist noch montiert. Allerdings ist dazu zu sagen, dass ich relativ wenig Autobahn damit gefahren bin. Ich denke ca 1000km. Der Reifen ist nach wie vor mein Favorit auf der Africa Twin, weil er für einen 50/50 Reifen eine mega Performance auf der Landstraße zeigt. Dies gilt auch für Nässe. Der Ranger ist optisch ne andere Hausnummer. Weshalb man glaubt er könne deutlich mehr als der Raid. Dies ist aber im Schotter und bei Trockenheit nicht darstellbar. Zumindest aus meiner Sicht. Ich bin mit dem Reifen in Kroatien hinter einer 1250gs und Tenere 700 beide mit Ranger völlig entspannt dranngeblieben. Ich traue dem Reifen auch eine vernünftige Leistung auf der Autobahn zu, da er in der Mitte recht große Blöcke hat. Solange die 130 nicht dauerhaft heftig überschritten wird. 😎 Aber dies gilt für alle 50/50er.

    Was noch zu sagen ist.... der Vorderreifen hat nach zügiger Landstraße inzwischen einen guten Sägezahn. Der aber bei der Fahrt nicht spürbar ist. Hier läuft der Ranger durch seine harte Karkasse gefühlt auch härter.


    Viel Spaß beim Touren euch allen. Wenn gewünscht kann ich auch noch paar Bilder vom Verschleiß anheften.

  • #13

    Ich glaube, dass wir uns alle ein wenig zu sehr an Zahlen festhalten.

    Wenn mein Kumpel mit einem Pirelli STR locker durch Tiefsand fahren würde, läge ich mit einem groben Mitas schon nach drei Metern im Staub.

    “How can anyone know me when I don’t even know myself?”

  • #14

    Anfang Juni war ich mit dem Dunlop auf TET Italien 10, Slowenien, Kroatien und noch 100km Bosnien.

    Insgesamt sind wir über 3800km gefahren (Profiltiefe in der Mitte neu 10mm, nach der Tour 6mm). War sehr zufrieden mit dem Reifen im Gelände und auch zügig auf Asphalt. Würde den Reifen auf jeden Fall wieder drauf machen für so eine Tour. Habe mir vor der Tour auch einige Gedanke bezüglich Reifen gemacht und bin dann beim Dunlop hängen geblieben. Ich habe die verschieden Reifen auch über KI verglichen, was auch sehr Interessant war.

  • #15

    Hat schon jemand den Mitas ins Spiel gebracht :think:


    Der Ried-Frank hat schon mehrere Sätze "ver"braucht und war extrem zufrieden.

    Er ist den in den Pyrenäen gefahren als ich den K60 Scout drauf hatte.


    Habe ihn in der Garage liegen, und wird in diesem Jahr noch montiert

    Gruß Klaus :character-oldtimer:     :atblue:


    Das Geheimnis des Glücks ist Freiheit; das Geheimnis der Freiheit ist Mut ... (Thukydides, griechischer Geschichtsschreiber, 5. Jahrhundert v. Chr.)

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