Fahrtechnik mit DCT auf Serpentinen

  • #11

    Also….. mein Workflow für Serpentinen auf der CRF 1000. S1 oder S2. Auf die Spitzkehre zufahren, die Geschwindigkeit passend wählen (meistens im Bereich vom 2. Gang) , rechter Fuss leicht auf die Hinterradbremse (ähnlich wie beim Trailbreaking). Rechte Hand regelt den Zug auf der Kette. Mit Gefühl durch die Spitzkehre und am Scheitelpunkt den Fuss von der Bremse. So läuft es zu knapp 90% in allen Spitzkehren. 1. Gang… eigentlich nie, ausser es ist sehr eng und sehr steil. Und ja, damit kann man auch deutlich potentere Kollegen ein wenig ärgern ;)

  • #13

    Schöne Antwort. Danke. Nach 5 Jahren GS musste ich mich zwangsläufig nach Umstieg auf AT mit der HR Bremse befassen. Die BMW Compoundbremse ist eine komfortable Sache, aber manchmal kontraproduktiv. Zwei getrennte Bremsen gefallen mir besser, man muss aber schon kräftig üben damit es fluffig wird ...

  • #14

    Aber wenn es dann fluffig wird... wundert sich der "normale" GS Fahrer warum die AT in jeder Spitzkehre wieder da ist. Hab letztes Jahr ne 1290 Super Adventure so bis auf die Passhöhe geschoben ;)

  • #15

    Dachte immer das der richtige Gang immer schon vor der Kurve eingelegt werden sollte. In der Kurve schalten bringt immer Unruhe rein egal ob Manuel oder automatisch. Darum tippe ich immer vor der Kurve in den Gang mit dem ich schön am Gas hängend mit Zug durch die Kurve fahren kann. Für die allenfalls noch übrig gebliebene Instabilität kann dann noch die Fusbremstechnik angewandt werden.

  • #16


    Ich weiß ja nicht was ihr für Mopeds habt,

    ich besitze eine "alte" AT - CRF 1000 von 2019 mit DCT.


    Es ist immer ein Gang eingelegt,

    einer "vor"gelegt. Darurch gibt es bei

    mir KEINE Zugkraftunterbrechung und

    somit auch keine Unruhe beim Schalten in der Kurve

    Gruß Klaus :character-oldtimer:     :atblue:


    Das Geheimnis des Glücks ist Freiheit; das Geheimnis der Freiheit ist Mut ... (Thukydides, griechischer Geschichtsschreiber, 5. Jahrhundert v. Chr.)

  • #17

    Hi


    Ich war jetzt erst in den West-Alpen unterwegs.

    Bei sehr schlechten Straßen und ganz engen Spitzkehren hab ich denn Offroad-Modus in Verbindung mit Sport2 verwendet.

    Da schält sie wesentlich sanfter.

    Ansonsten - bei gut ausgebauten Kehren - fahre ich immer Tour-Modus + Sport2.

    Probier's einfach mal aus - vielleicht gefällt Dir auch ein anderer Modus noch besser - aber bei mir hat das ganz gut gefunzt.

    Da muss man sich ein bisschen rantasten 😉

  • #18

    Das ist wahr beim Hochschalten. Beim automatischen Herunterschalten gibt es einen spürbaren Ruck. Als es mir das erste Mal passiert ist, dass das Mopped in einem engen Kreisel vom 2. in den 1. Gang runtergeschaltet hat, habe ich mich erschreckt. Seitdem versuche ich das zu vermeiden, in der Regel indem ich selbst vor Kreiseln runterscgalte.

  • #19

    Nee, sorry .... bei meiner ruckt nix

    Gruß Klaus :character-oldtimer:     :atblue:


    Das Geheimnis des Glücks ist Freiheit; das Geheimnis der Freiheit ist Mut ... (Thukydides, griechischer Geschichtsschreiber, 5. Jahrhundert v. Chr.)

  • #20

    Beim runterschalten hast du durch geändertes Drehzahlniveau zwangsläufig eine Erhöhung des Schleppmoments, also der Motorbremse. Das ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit ... sofern keine Software dagegen arbeitet. Und genau diese Kraft will man in Kurven nicht und vermeidet Schaltvorgänge während der Kurvenfahrt.


    Eine Zugkraftunterbrechung kann es beim runterschalten nie geben. An der Kette zieht ja nix, sondern schiebt. Eben durch das anliegende Schleppmoment.

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